Kriegswirren, Wunder und Mut

08.07.2026 00:00:00

Wenn frühmorgens, mitten in der Nacht oder während der Schulzeit der Kinder der Bombenalarm schrillt, dann macht dies etwas mit einem. Und doch ist dieser Ausnahmezustand für die Menschen in der Ukraine seit viereinhalb Jahren Realität. Wie schafft man es, mitten im Krieg als Familie seinen Alltag zu gestalten? Und wie kann man als Christ oder Christin in einer solch schwierigen Lage noch Hoffnung in seinem Umfeld verbreiten?

Anja, Alex und Ana und deren Familie
Mitte: Anja, Ana und Alex, außen Familie von Alex und Ana (Copyright: L. Remhof / ERF Medien e.V.)

Alexander, Anja und Ana wissen es. Die Mitarbeitenden von TWR Ukraine haben den ERF besucht und von ihrem Alltag  im Kriegsgebiet erzählt. Da ist Anja, deren Tochter als Neunjährige schon die Geschwindigkeit verschiedener Raketen kennt; Ana, die als junge Mutter ihr Leben trotz Krieg führen will und doch mit Angst und Panikattacken kämpft. Und A…

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Was ich noch sagen wollte

06.07.2026 00:00:00

„Wenn du diesen Kurztrip nach New York gewinnst, wen möchtest du mitnehmen?“, fragt der Radiomoderator die Anruferin. „Meine krebskranke Mutter“, sagt sie. „Wir haben nicht mehr viel Zeit zusammen und möchten noch einmal ein gemeinsames Highlight erleben.“

Die Anruferin stammt aus meinem Dorf. Sie hat sich erfolgreich gegen ihren letzten Mitspieler durchgesetzt und die Reise mit ihrer Mutter unternommen. Einige Monate später ist diese verstorben.

Dass die Tage mit den eigenen Eltern gezählt sind, lässt sich ab einem gewissen Punkt nicht mehr leugnen. Je älter wir werden, desto älter werden auch sie.

Doch was wir erheblich mitbeeinflussen können, ist die Art und Weise, wie wir die verbleibende Zeit mit ihnen gestalten.

Dafür möchte ich dir 10 Impulse mitgeben.

Diese basieren auf der Annahme, dass trotz aller Schwierigkeiten ein gewisses Verhältnis zueinander bes…

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Underdog versus Topfavorit?

04.07.2026 00:00:00

Ich habe mich letztens so richtig geärgert. Da standen sich England und Ghana bei einem Turnier der Fußballweltmeisterschaft gegenüber und es zeigte sich schnell: Hier spielen zwei Mannschaften gegeneinander, bei denen es keine klar bessere gibt. Das machte auch das Ergebnis des Spiels mit 0:0 klar.

Aber die Kommentatoren redeten während des Spiels andauernd England klein und Ghana groß. England wurde mit der klar höheren Spielerfahrung und dem hochkarätigen Kader als schwach kritisiert, Ghana als Außenseiter gefeiert, der sich gut behaupten konnte. Auch die Interviews mit den Trainern zeigten das. Bei dem einen überwog Zufriedenheit mit der Leistung seines Teams, beim anderen herrschte Ernüchterung vor.

Moment mal, dachte ich da bei mir: Haben hier nicht zwei Teams gleich gut gespielt –bestätigt durch einen Pari im Punktestand? Haben nicht beide es geschafft,…

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Wenn Gott heute Nacht reden würde

01.07.2026 00:00:00

Wenn Sie sich einen Traum von Gott wünschen könnten, welcher wäre das? Ich fände es ziemlich beeindruckend, wenn Gott mir im Traum sagen würde: „Bitte, was ich dir geben soll!“ Dann müsste ich natürlich auch eine gute Antwort parat haben. Salomo erlebte genau das (vgl. 1. Könige 3) und dieser Traum veränderte sein Leben. Aufgrund seiner Bitte machte Gott ihn zum weisesten und reichsten Mann der damaligen Welt. Nicht schlecht für eine Nacht.

Doch mit Träumen läuft es nicht immer so klar und großartig ab. Deshalb lohnt es sich, etwas tiefer einzutauchen.

Warum man beim Thema Traumdeutung skeptisch sein sollte

Was würden Sie tun, wenn Ihnen jemand erzählt, dass Gott durch einen Traum zu ihm gesprochen hat? Ich wäre nicht überrascht, wenn Sie darauf eher zurückhaltend reagieren – oder liege ich damit komplett fals…

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Das 11. Gebot: Lies die Bibel!?

26.06.2026 00:00:00

Auf meinem Nachttisch liegt ein Buch. Es ist das meistgedruckte Buch der Welt, hat die Geschichte der westlichen Zivilisation geformt, Kriege ausgelöst, Menschen getröstet und Künstler inspiriert. Das Buch schaut mich jeden Tag an. Ich schaue zurück. Wir schweigen.

Ich bin Christin. Und ich lese selten in der Bibel. Das darf ich eigentlich nicht sagen.

Das Ideal und meine Realität

Christen lesen in der Bibel. Gern und viel. Am besten jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen, noch vor dem ersten Kaffee. Sie haben Kinder, die sich selbstständig anziehen, ihre Brotdosen in den Ranzen stecken und pünktlich zur Schule verschwinden — während ihre Mutter bereits bei Jesaja angelangt ist.

Meine Realität sieht anders aus: Mein Wecker klingelt kurz nach sechs. Ich wanke zur Kaffeemaschine, bereite schlaftrunken das Frühstück vor. Es folgen: Kinder wecken. Morgendlich…

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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