Chanukka: Licht in der Dunkelheit

18.12.2025 00:00:00

Wenn im Dezember die Tage kürzer und dunkler werden, entzünden Juden weltweit acht Abende lang die Kerzen der Chanukkia, der neunarmigen Chanukka-Menora. Das Chanukka-Fest, dessen Name auf Deutsch „Einweihung“ heißt, erzählt eine Geschichte von Glaubensmut und göttlichem Eingreifen – und enthält auch für Christen eine besondere Botschaft.

Wie es zu Chanukka kam

Chanukka, auch als Lichterfest oder Fest der Tempelweihe bekannt, hat keinen biblischen Ursprung. Dennoch wurden die historischen Ereignisse, die zu diesem Fest führten, vom Propheten Daniel rund 400 Jahre zuvor detailliert vorhergesagt (vgl. Daniel 8 und 11). Festgehalten wurden sie in den apokryphen Büchern 1. und 2. Makkabäer.

Im Jahr 167 v. Chr. stand das jüdische Volk vor einer existenziellen Krise. Der hellenistische König Antiochus IV. Epiphanes („Antiochus, der erscheinende Gott“) hatte Jeru…

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Frau Sein

17.12.2025 00:00:00

Mit der Gleichberechtigung ist es so eine Sache. Immer wieder begegne ich Leuten, die mir erzählen, dazu sei schon alles gesagt; das Thema sei erledigt. Schließlich kann frau heute gefühlt alles werden: Astronautin, Bundeskanzlerin, Pastorin.

Letzteren Beruf übt auch Franziska Klein aus, die in ihrem unglaublich klugen Buch „Frau Sein“ darüber schreibt, dass zum Thema Gleichberechtigung eben noch nicht alles gesagt ist. Sie nennt etliche gute Gründe, warum wir weiter über dieses Thema reden müssen – gerade auch in christlichen Gemeinden und Kirchen.

Die „Frauenfrage“ in Gemeinden

Aufgewachsen in einem konservativen Gemeindeumfeld war es für Klein lange eine Frage, wie sie mit ihrer Lehrbegabung umgehen soll. Ihr wird offen gesagt, sie habe die Begabungen eines Mannes, doch diese auszuschöpfen bleibt ihr verwehrt. Erst der Bruch mit der eigenen Glaubensprägung sorgt d…

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Von einem Mädchen, das das Schreiben liebte

16.12.2025 00:00:00

„Es ist eine allgemein anerkannte Tatsache, dass Jane Austen eine der brillantesten Schriftstellerinnen aller Zeiten ist“. Mit diesen Worten beginnt das Bilderbuch „Von einem Mädchen, das das Schreiben liebte – Jane Austen“ von Deborah Hopkinson und Qin Leng.

Das Buch ist nur eine von vielen Veröffentlichungen anlässlich des 250. Geburtstages der englischen Schriftstellerin, aber eine ganz besonders liebevoll gestaltete und kindgerecht geschriebene. Die Textpassagen sind kurz und eignen sich genauso zum Vorlesen wie zum Selberlesen. Die Illustrationen von Qin Leng kommen in hellen Tönen daher und erinnern an pastellige Wasserfarbenzeichnungen.

Kindgerechte Darstellung der Regency Ära

Großartig ist an dem Buch aber vor allem, dass es die Besonderheit von Jane Austens Leben und Literatur verdeutlicht. Nämlich, dass Austen Geschichten über das rea…

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Die lange Reise zur Krippe

15.12.2025 00:00:00

Warst du schon mal richtig lange unterwegs? Ich erinnere mich noch gut an Autofahrten, auf denen ich gefühlt jeden Kilometer gefeiert habe, den das Navi weniger anzeigte. Auch gab es die ein oder andere Bergtour, bei der meine Füße nur mit Mühe und Not den Weg zurück ins Tal schafften.

Lange und beschwerliche Reisen ermüden – und auf genau so einer Reise befinden sich Maria und Josef vor der Geburt ihres Kindes. Heutzutage erscheint die Entfernung zwischen Nazareth und Bethlehem nicht weit. 150 Kilometer – das lege ich bei einem Tagesausflug zu einem schönen Weihnachtsmarkt zurück. Aber Maria und Josef gehen diese Strecke zu Fuß und sie ist hochschwanger. Das war sicher kein Spaß, selbst wenn sie hin und wieder auf dem mitgeführten Packesel reiten durfte.

Der Weg zur Krippe führt durch Wüste und Berge

Der Evangelist Lukas widmet ihrer vermutlich tagel…

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Die Vergewaltigung hat nicht das letzte Wort

13.12.2025 00:00:00

„Wer bin ich?“ Fast alle Menschen suchen irgendwann in ihrem Leben nach der Antwort auf diese Frage. Zu wissen was uns ausmacht, zu wem wir gehören und was uns definiert, hat großen Einfluss darauf, wie wir unser Leben gestalten. 

Je nach dem, zu welchem Ergebnis wir kommen, führen wir ein Leben voll Sinn, Mut und Resilienz. Oder wir fühlen uns wertlos und verzweifeln daran, uns ohne Aufgabe und Ziel in dieser Welt durchkämpfen zu müssen. 

Auch Delia Walter hat erlebt, was es heißt, sich über ihre wahre Identität klar zu werden. Dass dieser Weg für sie nicht einfach und langwierig war, hatte auch damit zu tun, dass Delias Mutter nach einer Vergewaltigung mit ihr schwanger wurde.

Heute kann Delia trotzdem sagen: „Ich bin nicht das Ergebnis einer Vergewaltigung. Ich bin ein Beweis dafür, wer unser Gott ist.“ Wie wurde dieses Wunder möglich?

Ungeplant und doch geliebt

Als Del…

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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