Muss ich jedes Stoppschild mitnehmen?

13.04.2026 00:00:00

Ich komme gut durch heute. Noch zweieinhalb Stunden auf Autobahn und Landstraßen, dann bin ich bei meinen Eltern. Zweimal im Jahr nehme ich mir diese Auszeit – ohne Mann und Kinder. Der Morgen lief erstaunlich rund: Die Hasen sind nicht verhungert, die Mädels angezogen (über modische Details sprechen wir ein anderes Mal), und ich sitze halbwegs pünktlich im Auto. Läuft.

Während ich so vor mich hinfahre, rolle ich in einen einspurigen Baustellenbereich – und sehe es schon von weitem: ein großes, rotes Stoppschild. Mitten auf der Autobahn.

Ich bin irritiert. Soll ich jetzt ernsthaft eine Vollbremsung hinlegen? Ich fahre vorsichtig weiter und beobachte die anderen Wagen vor mir. Keine Bremslichter. Keine Panik. Und dann dämmert es mir: Das Schild gehört zur Baustellenausfahrt rechts von uns. Es hat rein gar nichts mit mir zu tun.

Ich atme durch…

von youthweb

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Muss ich jedes Stoppschild mitnehmen?

13.04.2026 00:00:00

Ich komme gut durch heute. Noch zweieinhalb Stunden auf Autobahn und Landstraßen, dann bin ich bei meinen Eltern. Zweimal im Jahr nehme ich mir diese Auszeit – ohne Mann und Kinder. Der Morgen lief erstaunlich rund: Die Hasen sind nicht verhungert, die Mädels angezogen (über modische Details sprechen wir ein anderes Mal), und ich sitze halbwegs pünktlich im Auto. Läuft.

Während ich so vor mich hinfahre, rolle ich in einen einspurigen Baustellenbereich – und sehe es schon von weitem: ein großes, rotes Stoppschild. Mitten auf der Autobahn.

Ich bin irritiert. Soll ich jetzt ernsthaft eine Vollbremsung hinlegen? Ich fahre vorsichtig weiter und beobachte die anderen Wagen vor mir. Keine Bremslichter. Keine Panik. Und dann dämmert es mir: Das Schild gehört zur Baustellenausfahrt rechts von uns. Es hat rein gar nichts mit mir zu tun.

Ich atme durch und denke mir: Wie oft in meinem Leben zucke …

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Vom Freund zum Feind: Israel und der Iran

10.04.2026 00:00:00

Ende Februar starteten Israel und die USA einen Militärschlag gegen das iranische Regime. Es ist der vorläufige Höhepunkt einer jahrzehntelangen Feindschaft. Seit der Islamischen Revolution 1979 verfolgt das iranische Mullah-Regime ein erklärtes Ziel: die Vernichtung des Staates Israel. Es finanziert Terrororganisationen, baut sein Raketenprogramm aus und arbeitet an der Atombombe – stets mit Israel im Visier. 

Nun zogen Israel und die USA Konsequenzen: Es ist zum Krieg gekommen. Doch hinter diesem modernen Konflikt verbirgt sich eine Geschichte, die weit älter ist – eine Geschichte, in der Perser und Juden nicht immer Feinde waren. Ausgerechnet jetzt – inmitten des Krieges – wird diese jahrtausendealte Beziehung wieder lebendig. 

Khamenei: Tod eines Tyrannen

Die ersten Angriffe erfolgen am Morgen des 28. Februar 2026. Zuvor waren die Verhandlungen übe…

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Versöhnung im Schatten des Krieges

08.04.2026 00:00:00

Die Stimmung im Raum ist angespannt. Bei einer internationalen Frauenkonferenz sitzen sich Frauen gegenüber, deren Herkunftsländer seit Jahren von Krieg, Gewalt und Verlust gezeichnet sind. Die Konferenz wurde für Mitarbeiterinnen von TWR veranstaltet, die Frauen weltweit über christliche Medienangebote erreichen, stärken und begleiten.

Die Teilnehmerinnen aus der Ukraine, Russland und Israel sind zurückhaltend. Wie spricht man miteinander, wenn das eigene Land bombardiert wird? Wenn Freunde an der Front sind? Wenn Familien auseinandergerissen wurden? Und wie hört man zu, wenn man weiß, dass die andere Seite ebenfalls leidet? Sie sitzen sich gegenüber und spüren, dass Aussprache notwendig ist.

Ein Raum zum Zuhören

Elmira* und Daniela* aus der Ukraine fangen zögerlich an zu erzählen. Von Nächten ohne Schlaf, weil die Warnsirenen stundenlang heulen. Vo…

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Ostern ist vorbei – die Auferstehung bleibt

06.04.2026 00:00:00

Im ersten Brief an die Korinther, Kapitel 15, erinnert Paulus die Christen in der Gemeinde in Korinth an das, was er sie gelehrt hat. Offensichtlich weichen sie – oder zumindest einige von ihnen – allmählich davon ab, haben mittlerweile ihre Überzeugung verloren oder verwässern lassen, dass es eine Auferstehung gibt, also dass es nach dem irdischen Leben, das irgendwann endet, weitergehen wird.

Die Erinnerung an die frühere Überzeugung

Paulus stellt im ersten Satz schon klar, dass die Christen in Korinth eigentlich wissen, um was es im Glauben geht. Er selbst hat ihnen das Evangelium, die Botschaft von Jesus Christus, verkündigt, die Korinther haben es angenommen und jetzt sagt Paulus, dass sie selig werden: „ […] wenn ihr's festhaltet in der Gestalt, in der ich es euch verkündigt habe; es sei denn, dass ihr umsonst gläubig geworden wärt“ (1. Korinther…

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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