Kein Bock mehr auf Menschen

20.11.2025 00:00:00

Kennst du das auch? In stressigen Zeiten kapselst du dich von anderen ab, obwohl du eigentlich gerade jetzt deine Freunde brauchst. Aber es bleibt einfach keine Zeit für ein Telefonat, keine Energie für ein Treffen und so wirst du immer einsamer.

Warum ist das so und wie schaffst du es, auch in stressigen Zeiten gute Beziehungen zu pflegen? Darüber spricht Johannes Kolk mit Burnout-Präventionscoach Stephan Menzel im Podcast „Homemade Stress“. Ein Auszug aus ihrem Gespräch.
 

ERF: Es ist doch normal, dass ich ab und zu mal keine Lust auf Menschen habe, oder?

Stephan Menzel: Ja, du sagst es treffend: ab und zu. Auch bei mir gibt es die Tage, an denen ich Zeit für mich brauche. Die Frage ist: Wie lange hält dieser Zustand an und wie lange oder wie stark kapsele ich mich ab? Hier gilt es darauf zu schauen, dass dieses Verhalten nicht zum Selbstläufer wir…

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Du betest nicht? Entspann dich!

18.11.2025 00:00:00

Kommt dir das bekannt vor? Du glaubst an Gott und daran, dass Gebet gut und heilsam ist, aber in deinem Alltag kommen Stille Zeit und Gebet viel zu kurz. Eventuell hast du bereits einiges unternommen, um das zu verändern, aber es hat nichts gebracht. Mittlerweile fühlst du dich als Gebets-Versager und jedes Gebet, was dir über die Lippen kommt, ist von Scham und einem schlechten Gewissen begleitet. Dann ist dieser Artikel für dich.

In seinem Buch „Gesund beten statt gesundbeten“ schreibt Christof Lenzen darüber, wie wir ehrlich und ohne Druck mit Gott ins Gespräch kommen können. Als eine Hemmschwelle sieht er dabei die Erwartungen, die wir an uns selbst in puncto Gebet stellen. Dass uns das Beten – gerade auch in manchen Lebenslagen – schwerfällt, ist nichts, für das wir uns schämen müssten.

Tatsächlich verhindern oft genau diese Scham und unser schlechtes…

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Wortschönheit

16.11.2025 00:00:00

Antje Sabine Naegeli ist Theologin und Psychotherapeutin. In ihrem Buch „Schönheit lädt uns ein“ öffnet sie in kurzen Texten den Blick für verschiedene Formen von Schönheit. Wir veröffentlichen mit freundlicher Genehmigung des Brunnen Verlages einen Auszug aus dem Buch.
 

Können Worte Schönheit ausstrahlen? Die Sprache in unserer Gesellschaft ist seit Jahren derber und kälter geworden. Wir erleben eine Entwürdigung und Entleerung unserer Sprache.

Worte aber haben eine Wirkung, sie hinterlassen Spuren in uns. Wer durch sie nachhaltig verletzt wurde, hört womöglich noch Jahre später mit dem inneren Ohr, was ihm Schmerz zugefügt hat. Worte stecken dann wie giftige Pfeile im Herzen. Das gilt auch für unsere Selbstgespräche, die wir führen. Prüfen wir einmal, ob wir uns herabsetzen, uns entwerten oder ob wir freundliche, verständnisvolle Worte für uns finden.

Wann sind W…

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Keine Zeit für Genuss?

14.11.2025 00:00:00

Wenn ich meine Mutter anrufe und ihr erzähle, dass ich einen Ausflug oder sonst etwas Schönes plane, verabschiedet sie sich oft mit den Worten: „Genieß es!“ Auf ersten Blick eine unnötige Aufforderung. Doch auf zweiten Blick brauche ich diese Erinnerung häufiger, als ich zugeben will. Denn genießen muss gelernt sein!

Das klingt seltsam, denn beim Genießen geht es ja nicht darum, mir etwas Schweres vorzunehmen oder gar etwas Unangenehmes. Ganz im Gegenteil: Unsere schöne Welt bietet so viel Herrliches, das sich genießen lässt! Feines Essen, traumhafte Orte, ein spannendes Buch, ein guter Witz, herzliche Gesellschaft, ein faszinierendes Hobby.

Das sind all jene Nebensächlichkeiten, die mein Leben angenehm, bunt und interessant machen. Und doch fällt es uns nicht immer leicht, auch Genuss darüber zu empfinden. 

Wer einen Burnout hat, genießt nicht mehr

Ste…

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Mit fremden Augen weitersehen

13.11.2025 00:00:00

„Was hast du gesagt? Das klingt so komisch, wenn du es aussprichst!“ Das Nachbarskind kicherte und bat mich, das Wort „Roller“ noch einmal zu wiederholen. Ich war sechs Jahre alt und mit meiner Familie gerade erst zurück nach Deutschland gekommen. Die Zeit in Zentralasien hatte meine Aussprache auf ihre eigene Weise geprägt. Verlegen erklärte ich, dass das eben meine Art zu sprechen war. Wenige Wochen später hatte ich mir das Hochdeutsche angewöhnt. Mein Akzent mit dem rollenden „R“ war verschwunden.

Kinder sind gnadenlos ehrlich. Sie sagen, was ihnen auffällt. In ihrer Offenheit steckt eine Wahrheit, die auch auf uns Erwachsene zutrifft: Was uns vertraut ist, halten wir für normal. Alles andere wirkt fremd. Wir finden den anderen interessant, komisch oder halten ihn manchmal sogar für falsch.

Damals als Kind habe ich eines …

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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