1x Jesus, Größe M

13.07.2026 00:00:00

Wenn du dir deinen Jesus selbst zusammenstellen könntest: Wie würde er aussehen?

Wäre er der verständnisvolle Seelsorger, der dich niemals überfordert, dir immer ein gutes Gefühl vermittelt und bei jedem Problem erst einmal einen Kamillentee aufsetzt? Oder wäre er eher der kompromisslose Wahrheitsprediger in Latschen, der endlich mal Klartext redet und in den Kirchen dieser Welt aufräumt?

Vielleicht wäre er ein wenig von beidem. Allerdings gibt es da ein Problem: Der biblische Jesus macht es uns schwer, ihn sauber in eine bestimmte Rolle zu pressen.

Denn wer die Evangelien aufmerksam liest, stößt schon nach ein paar Kapiteln auf eine Person, die sehr unterschiedlich agiert und schwer greifbar ist.

Warum wirkt Jesus in der Bibel oft so anders als die Bilder, die heute von ihm gezeichnet werden? Und was bedeutet das für unseren Umgang mit ihm?

Unsere kulturelle Brille…

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Träume – (k)ein Fahrplan fürs Leben

10.07.2026 00:00:00

Es war ein ganz normaler Jugendgottesdienst. Ich war noch ein Teenager irgendwo zwischen Schule und der leisen Suche danach, ob ein Leben mit Gott sich wirklich lohnt. Ein Missionar predigte an diesem Abend – und an einem bestimmten Punkt bat er uns, unsere Augen zu schließen und einfach still zu werden. Um offen für das zu sein, was Gott uns vielleicht zeigen wollte.

Ein Bild, das sich eingebrannt hat

Ich war damals in einer charismatisch geprägten Gemeinde und solche Momente waren mir nicht fremd. Aber was dann passierte, hat mich trotzdem überrascht: Vor meinem geistigen Auge sah ich eine Weltkugel, die sich langsam drehte – und dann blieb sie stehen. Bei Brasilien. Das Land tauchte auf, klar und deutlich.

Ich war verwundert. Nicht, weil es mir grundsätzlich fremd gewesen wäre, dass Gott so zu mir spricht, sonder…

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Kriegswirren, Wunder und Mut

08.07.2026 00:00:00

Wenn frühmorgens, mitten in der Nacht oder während der Schulzeit der Kinder der Bombenalarm schrillt, dann macht dies etwas mit einem. Und doch ist dieser Ausnahmezustand für die Menschen in der Ukraine seit viereinhalb Jahren Realität. Wie schafft man es, mitten im Krieg als Familie seinen Alltag zu gestalten? Und wie kann man als Christ oder Christin in einer solch schwierigen Lage noch Hoffnung in seinem Umfeld verbreiten?

Anja, Alex und Ana und deren Familie
Mitte: Anja, Ana und Alex, außen Familie von Alex und Ana (Copyright: L. Remhof / ERF Medien e.V.)

Alexander, Anja und Ana wissen es. Die Mitarbeitenden von TWR Ukraine haben den ERF besucht und von ihrem Alltag  im Kriegsgebiet erzählt. Da ist Anja, deren Tochter als Neunjährige schon die Geschwindigkeit verschiedener Raketen kennt; Ana, die als junge Mutter ihr Leben trotz Krieg führen will und doch mit Angst und Panikattacken kämpft. Und A…

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Was ich noch sagen wollte

06.07.2026 00:00:00

„Wenn du diesen Kurztrip nach New York gewinnst, wen möchtest du mitnehmen?“, fragt der Radiomoderator die Anruferin. „Meine krebskranke Mutter“, sagt sie. „Wir haben nicht mehr viel Zeit zusammen und möchten noch einmal ein gemeinsames Highlight erleben.“

Die Anruferin stammt aus meinem Dorf. Sie hat sich erfolgreich gegen ihren letzten Mitspieler durchgesetzt und die Reise mit ihrer Mutter unternommen. Einige Monate später ist diese verstorben.

Dass die Tage mit den eigenen Eltern gezählt sind, lässt sich ab einem gewissen Punkt nicht mehr leugnen. Je älter wir werden, desto älter werden auch sie.

Doch was wir erheblich mitbeeinflussen können, ist die Art und Weise, wie wir die verbleibende Zeit mit ihnen gestalten.

Dafür möchte ich dir 10 Impulse mitgeben.

Diese basieren auf der Annahme, dass trotz aller Schwierigkeiten ein gewisses Verhältnis zueinander bes…

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Underdog versus Topfavorit?

04.07.2026 00:00:00

Ich habe mich letztens so richtig geärgert. Da standen sich England und Ghana bei einem Turnier der Fußballweltmeisterschaft gegenüber und es zeigte sich schnell: Hier spielen zwei Mannschaften gegeneinander, bei denen es keine klar bessere gibt. Das machte auch das Ergebnis des Spiels mit 0:0 klar.

Aber die Kommentatoren redeten während des Spiels andauernd England klein und Ghana groß. England wurde mit der klar höheren Spielerfahrung und dem hochkarätigen Kader als schwach kritisiert, Ghana als Außenseiter gefeiert, der sich gut behaupten konnte. Auch die Interviews mit den Trainern zeigten das. Bei dem einen überwog Zufriedenheit mit der Leistung seines Teams, beim anderen herrschte Ernüchterung vor.

Moment mal, dachte ich da bei mir: Haben hier nicht zwei Teams gleich gut gespielt –bestätigt durch einen Pari im Punktestand? Haben nicht beide es geschafft,…

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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