„Ich bin Schöpfung“

01.07.2025 00:00:00

Ich bin sehr privilegiert aufgewachsen, auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht. Und zwar auf einem Bauernhof. Wir hatten als Familie keine großen Reichtümer oder konnten mehrmals im Jahr teure Urlaube machen. Aber das Privileg meiner Kindheit war etwas anderes: die Nähe zur Natur. Ich bin barfuß über warme Wiesen gelaufen und meine Tage rochen nach frischem Gras und Stall. 

Das Dorf, in dem ich groß geworden bin, war klein. Und wenn ich „klein“ sage, meine ich: Dort lebten mehr Tiere als Menschen, die Straßen hatten keine Namen, Wiesen und Wälder gab es, so weit das Auge reichte, und statt Verkehrslärm rauschte der Wind durchs Maisfeld. 

Draußen auf dem Land 

Der Bauernhof ist untrennbar mit meiner Kindheit verbunden. Eine meiner frühesten Erinnerungen ist das frisch duftende Gras, das meine Großeltern im Sommer von der Wiese holten. Wenn das typische Quie…

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Freiwillig die zweite Geige spielen?

30.06.2025 00:00:00

2006 war die Welt zu Gast bei Freunden. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland gelang es der DFB-Elf, wieder Fußballfreude im Land zu entfachen. Und das mit einer großen Überraschung: Noch vor dem Turnier entschied sich Bundestrainer Jürgen Klinsmann für eine neue Nummer 1. Anstelle des langjährigen Stammtorhüters Oliver Kahn setzte Klinsmann auf Jens Lehmann. Deutschland wurde am Ende Dritter und Lehmann war der stabile Rückhalt. Kahn dagegen beendete nach dem Turnier seine Nationalmannschaftskarriere.

Die zweite Geige zu spielen, gefällt niemandem. Da ist es egal, ob ich Nationaltorhüter, Partner oder Angestellter bin.

Wenn ich das Gefühl habe, nur zweite Wahl zu sein, nagt das an meinem Selbstbewusstsein.

Doch auch wenn ich selbst das nie hören möchte, zumindest nicht unmittelbar danach: Jede Enttäuschung bietet Chancen. Zum Beispiel um mich…

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Lebenstraum mit Verfallsdatum?

28.06.2025 00:00:00

Letztes Jahr war ein besonderer Geburtstag: Ich bin sechzig geworden! Als ich noch zwanzig war, waren Leute mit sechzig für mich uralt. Und jetzt bin ich selbst in diesem Alter. Komisch, ich fühle mich gar nicht so alt, denn ich stehe noch mitten im Leben, sozusagen in „voller Blüte“. 

Im Gespräch mit Gleichaltrigen merke ich, dass dieses Alter für die meisten eine Zäsur im Leben ist. Irgendwie gehört man nicht mehr zu denen, die mit vollen Kräften im Berufs- und Familienalltag stehen. Stattdessen tauchen Themen auf wie „Krankheit im Alter“ oder „Ruhestand“.

Falls man jemals einen Lebenstraum gehabt haben sollte, so scheint dieser nun endgültig ausgeträumt zu sein. Das dachte ich auch, doch es kam alles anders. 

Ist der Traum gestorben? 

Mein Vater war ein begeisterter Fotograf. Durch seine Tipps lernte ich, was das Geheimnis eines guten Fotos is…

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Liebe leben

25.06.2025 00:00:00

„All you need is love“ – wahrscheinlich geht dir bei diesem Titel sofort eine Melodie durch den Kopf. Der Welthit von den Beatles wurde 1967 für die erste weltweit ausgestrahlte Live-Fernsehsendung per Satellit aufgenommen. Der Titel der Sendung war passenderweise „One World“ – also „Eine Welt“. Mehrere Hundert Millionen Menschen aus 30 Ländern haben zugeschaut. 

All you need is love – alles, was Du brauchst, ist Liebe. Damit können Menschen überall auf der Welt etwas anfangen. Liebe ist eine universelle Sehnsucht. Jeder Mensch, egal welcher Nationalität, Religion oder Gesellschaftsschicht er angehört, braucht und sehnt sich nach Anerkennung und Wertschätzung – also Liebe. 

Den Liebestank des anderen füllen

Der US-amerikanische Beziehungsberater und Pastor Gary Chapman hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, anderen Menschen dabei zu helfen, sich gegenseit…

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Wo du aufblühst, bist du richtig

23.06.2025 00:00:00

„Fünf Dinge, die du im Garten falsch machen kannst.“ Diese Überschrift sprang mir neulich ins Auge, als ich auf dem Handy durch ein paar Beiträge scrollte. Ich gärtnere schon seit Jahren – und auch wenn ich nicht mit einem grünen Daumen geboren wurde, habe ich mittlerweile eine Menge gelernt. Also dachte ich: Da wird für mich wenig Neues drinstehen.

Doch an einem Tipp blieb ich hängen. Er lautete: „Arbeite nicht gegen die Natur.“

Klingt logisch: Wenn eine Pflanze Schatten liebt, gehört sie nicht in die pralle Sonne. Und wenn ein Gewächs sauren Boden braucht, wird es in gut gedüngter Blumenerde kaum gedeihen. Anfängerwissen – dachte ich.

Wie oft arbeiten wir gegen unsere Natur?

Aber dann kam mir der Gedanke: Wie oft arbeiten wir eigentlich gegen unsere eigene Natur? Wie oft versuchen wir, jemand zu sein, der wir gar nicht sind? Uns in Rollen zu pressen, d…

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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