Gebet, das nicht aufgibt

07.07.2025 00:00:00

Im Alltag fehlt mir häufig die Zeit für längere Gespräche mit Gott. Vor dem Essen ein kurzes Dankgebet, vor dem Einschlafen ein Nachtgebet und in schwierigen Momenten ein Stoßgebet – mehr lässt mein hektischer Tagesablauf oft nicht zu. 

Allerdings tut sich unter der Woche immer wieder ein bestimmtes Zeitfenster auf: mein Weg zur Arbeit. Zwei Mal pro Woche sitze ich anderthalb Stunden im Auto. Drei Stunden Zeit – für Musik, Podcasts und Gebet. Besonders die Fahrt am frühen Morgen ist für mich zu einer wertvollen Zeit mit Gott geworden.

Ich genieße den schönen Sonnenaufgang, meinen Coffee to go und das stille Gespräch mit Gott. Ich erzähle ihm, was heute ansteht, wofür ich dankbar bin, was mir Sorgen macht und vieles mehr. Und ich denke an bestimmte Menschen, denen es gerade nicht gut geht oder die vor großen Herausforderungen stehen. 

Wenn es einen lang…

von youthweb

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Ich weiß: Ich bin geliebt

05.07.2025 00:00:00

Wenn du mir in einem privaten Gespräch die Frage stellen würdest: „Hanna, glaubst du eigentlich wirklich, ganz tief in deinem Herzen, dass du bedingungslos geliebt bist?“ – dann spüre ich eine Unsicherheit. Natürlich weiß ich, dass mein Mann, meine Kinder und meine Eltern mich lieben. Und ich hoffe, dass es noch viele andere Menschen gibt, die mich mögen. 

Aber selbst in den engsten Beziehungen bleibt manchmal eine leise Unsicherheit: Was, wenn ich versage? Wenn ich andere tief enttäusche? Wenn ich nicht mehr genüge? Diese Fragen sind zutiefst menschlich und vielleicht kennst auch du diese Unsicherheit. 

Auch die besten Beziehungen können zerbrechen. Freundschaften verblassen durch einen Umzug oder gehen durch einen Streit auseinander. Selbst familiäre Bindungen können durch Konflikte stark belastet werden. Das kann durch einen Erbschaftsstreit manchmal…

von youthweb

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Ich weiß: Ich bin geliebt

05.07.2025 00:00:00

Wenn du mir in einem privaten Gespräch die Frage stellen würdest: „Hanna, glaubst du eigentlich wirklich, ganz tief in deinem Herzen, dass du bedingungslos geliebt bist?“ – dann spüre ich eine Unsicherheit. Natürlich weiß ich, dass mein Mann, meine Kinder und meine Eltern mich lieben. Und ich hoffe, dass es noch viele andere Menschen gibt, die mich mögen. 

Aber selbst in den engsten Beziehungen bleibt manchmal eine leise Unsicherheit: Was, wenn ich versage? Wenn ich andere tief enttäusche? Wenn ich nicht mehr genüge? Diese Fragen sind zutiefst menschlich und vielleicht kennst auch du diese Unsicherheit. 

Auch die besten Beziehungen können zerbrechen. Freundschaften verblassen durch einen Umzug oder gehen durch einen Streit auseinander. Selbst familiäre Bindungen können durch Konflikte stark belastet werden. Das kann durch einen Erbschaftsstreit manchmal…

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In Gottes Tempo leben

03.07.2025 00:00:00

Sehnst du dich nach Entschleunigung, tust aber alles dafür, damit die Ruhe dich nicht findet? Mir geht es so – auch jetzt in diesem Moment. Ich schreibe diese Zeilen unter Druck, um vor meinem Urlaub den Artikel noch fertigzukriegen, um danach wieder entspannt in die Arbeit zu starten. Sprich: Ich mache mir Stress, um später weniger Stress zu haben. Klingt unlogisch, ist es vermutlich auch.

Dennoch sieht mein Leben oft so aus. Tag für Tag hetze mich durch meine Aufgaben, um am Ende des Tages ein bisschen Entspannung zu finden. Aber dann will die Ruhe nicht kommen – oder mir nimmt das nächste To-Do auf meiner Liste dieselbe. Vielleicht geht es dir ähnlich.

Jedenfalls ist es Ironie des Schicksals, dass auf meiner Ideenliste ausgerechnet das Thema über einen langsamen Lebensstil ganz oben steht, während ich am Computer die Minuten ablaufen sehe und mich frag…

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„Ich bin Schöpfung“

01.07.2025 00:00:00

Maria Dietz ist am liebsten draußen. Als Kind auf dem Bauernhof hat sie erlebt: Sie ist Teil der Natur. Deswegen sucht sie auch heute immer wieder die Verbindung zu der Welt, die sich jenseits von Betonfassaden entfaltet.

Ich bin sehr privilegiert aufgewachsen, auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht. Und zwar auf einem Bauernhof. Wir hatten als Familie keine großen Reichtümer oder konnten mehrmals im Jahr teure Urlaube machen. Aber das Privileg meiner Kindheit war etwas anderes: die Nähe zur Natur. Ich bin barfuß über warme Wiesen gelaufen und meine Tage rochen nach frischem Gras und Stall. 

Das Dorf, in dem ich groß geworden bin, war klein. Und wenn ich „klein“ sage, meine ich: Dort lebten mehr Tiere als Menschen, die Straßen hatten keine Namen, Wiesen und Wälder gab es, so weit das Auge reichte, und statt Verkehrslärm rauschte der Wind durchs Maisfeld. 

von youthweb

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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