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Neulich saß ich im Behandlungszimmer meiner Ärztin und besprach den Befund der letzten Untersuchung. Ich hatte gehofft, endlich Klarheit zu bekommen, vielleicht eine Diagnose, einen Plan, wie es weitergeht. Doch die Ärztin blieb vage: „Dieser Befund kann der Auslöser der Symptome sein, muss es aber nicht. Wir können die entsprechende Behandlung ausprobieren, aber rechnen Sie damit, dass es nicht wirkt, wie erhofft.“
Ich nickte höflich, aber innerlich brodelte es in mir. Besorgnis, Enttäuschung, Frustration, sogar Wut – all das stieg hoch. Ich hätte sie am liebsten angemotzt, dass sie als Ärztin das doch besser wissen müsste. Dass sie eine Lösung finden müsste. Tränen der Verzweiflung bahnten sich ihren Weg.
Als ich wieder zu Hause war, wurde mir schmerzlich bewusst: So will ich gar nicht sein! Ich wollte vertrauen können, geduldig bleiben, freundlich re…