An die jungen Männer: Der hohe Wert von klarem Nachdenken

24.11.2013 07:00:05

Paulus schrieb den Titus-Brief an seinen ehemaligen Schüler Titus, der jetzt als Ältester und Bibellehrer auf Kreta dient. Was wäre wohl, wenn er keinen Brief geschrieben hätte, sondern die beiden sich getroffen hätten? Wenn ich mich nah an den Text halte (Titus 2:1-10), dann würde Paulus vielleicht folgendes sagen:

Paulus:„Titus, sag der Gemeinde (…) und (…), außerdem (…) und (…)! Achte darauf, dass die Ältesten alle (…) sind! Und sie sollen (…)! Die älteren Frauen sollen (…) und dabei (…) sein! Und die jüngeren Frauen weise ich an, (…) zu tun, weil (…)! Die Senioren sollen (…), (…)  und (…) sorgfältig tun! Predige ihnen das alles!“
Titus:„Ja, sehr wohl, Herr. Irgendwelche Worte der Weisung an die jungen Männer?“
Paulus:„Sag ihnen, sie sollen ihr Hirn benutzen!“

Das Gespräch ist natürlich nicht passiert – Paulus war ja zu diesem Zeitpunkt nicht auf Kreta. (Deswegen schrieb er den Brief a…

von User305229

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Liebe ohne Unterschiede (Phil 1,1-11) – Teil 2

20.11.2013 08:00:22

In Teil 1 hatten wir uns die Situation der Gemeinde in Philippi angeschaut. In diesem Teil gucken wir uns die Liebe des Paulus für die Philipper an.

I. Paulus‘ Liebe für die Philipper

1. Paulus demütigt sich, denn er achtet die Geschwister in Philippi höher als sich selbst.
Anstatt sich wie im Brief an die Korinther als Apostel zu bezeichnen, verwendet Paulus hier einen anderen Titel für sich und Timotheus: Sie sind Sklaven (bzw. Knechte) Jesu Christi (V.1). Wie undenkbar war es, dass sich ein römischer Bürger so erniedrigt?! Aber in seiner Liebe zu den Philippern hält Paulus nicht viel von sich selbst. Ein Sklave war das unterste Gesellschaftsglied. Der Sklave zur Zeit des Römischen Reiches hatte keinerlei Rechte und keinen freien Willen. Er gehörte als Besitz seinem Herrn, und dem Willen seines Herrn allein musste er gehorchen.  Tiefer konnte Paulus sich nicht demütigen.

2. Paulus lie…

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„Die Ernte ist groß, doch es sind nur wenig Arbeiter da“ – Interview mit einem afrikanischen Pastor

17.11.2013 18:06:55

Emil: Hallo Chipita, wir haben uns vor mehr als zwei Jahren kennen gelernt, aber wahrscheinlich kennen dich unsere Leser noch nicht. Stell dich bitte vor und erzähl ihnen ein bisschen von dir.

Ich heiße Chipita Sibale, wurde als drittes von drei Kindern am 12.Februar 1984 geboren. Seit dem 11. September 2010 bin ich mit Chanda verheiratet. Ich bin in Kitwe aufgewachsen, was in der Cooperbelt Provinz von Sambia liegt. 2002 habe ich meine High-School beendet und habe anschließend Buchhaltung studiert. Am 14. Juni 1997 bin ich in der Trinity Baptist Church zum Glauben gekommen.

E: Sambia ist in Deutschland ein sehr unbekanntes Land. Warum sollten wir unbedingt einmal nach Sambia reisen?

Sambia liegt im Süden Afrikas. Es ist ein sehr schönes Land mit einer wunderschönen Pflanzenwelt und den mächtigen Viktoriafällen. Bei uns leben die „Big Five“ Tiere , verschiedene Vogelarten und vieles me…

von User305229

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Liebe ohne Unterschiede (Phil 1,1-11) – Teil 1

13.11.2013 15:30:21

Die Situation der Gemeinde in Philippi Im sechzehnten Kapitel der Apostelgeschichte beschreibt Lukas die erste Gemeindegründung in Europa: nämlich in Philippi. Die Mission des Paulus war übernatürlich veranlasst worden: der Mann aus Mazedonien, den Paulus nachts in einer Erscheinung sah, bat ihn um Hilfe. Durch die Verkündigung des Evangeliums kamen Lydia sowie der Gefängnisaufseher mit seinem Haus und einige andere zum Glauben. Lukas legt eine besondere Betonung darauf, was Philippi damals war – eine römische Kolonie in Mazedonien (Apg 16,12). Das Denken in der antiken Welt war beherrscht von einer Zwei-Klassen-Gesellschaft. Überall fand man Ränge-Gehabe, Streben nach Macht, Positionen und Einfluss. Es gab ein Ideal eines Herrschers: zuerst Alexander der Große und danach Kaiser Augustus hatten der Stadt Reichtum und Ansehen verschafft. Dafür und aufgrund ihrer Herrscherpersönlichkeit w…

von User305229

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Buchrezension: Es ist nicht alles Gott, was glänzt

03.11.2013 07:00:03

Bei dem Ausdruck „fremde Götter“ oder Götzen denken wir schnell an primitive Völker, die vor Figuren aus Stein oder Holz niederfallen. Tim Keller zeigt in seinem Buch auf, dass es aber auch in unserer Gesellschaft viele Götzen gibt, die freien Zugang zu unserem Herz haben und von denen wir unser Leben bestimmen lassen.

Liebe, Wohlstand, Erfolg und Macht: Das sind einige der Ideale, hinter denen wir herjagen. Aus eigentlich guten Segnungen Gottes haben wir Götzen gemacht. Götzen, auf die wir unser Vertrauen setzen, aber die uns wieder und wieder enttäuschen, da sie uns niemals das geben können, was wir wirklich brauchen.

Tim Keller zeigt in seinem Buch, wie falsche Götter Menschen gefangen nehmen und diesen einsam, unerfüllt und leer zurücklassen. Dabei geht er sowohl auf Personen aus der Bibel, als auch auf aktuelle Beispiele unserer Zeit ein. Er beschreibt spannend und sehr plastisch t…

von User305229

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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