Raus aus der „Müssen“-Falle

02.05.2025 00:00:00

„Ich muss noch schnell einkaufen gehen.“ „Ich muss jetzt zur Arbeit“ oder „Ich muss endlich mal früher ins Bett gehen“. Wie oft lauten deine Sätze so oder so ähnlich? Fallen dir Gemeinsamkeiten auf? Jede Aussage enthält das Wort „müssen“.

Doch was macht das mit deiner Selbstwahrnehmung? Ich habe festgestellt, dass mich das Wort „müssen“ massiv stresst. Und da der ganze Alltag aus einer Aneinanderreihung von Pflichten zu bestehen scheint, steigt mein Frustlevel.

Vor kurzem habe ich die erstaunliche Entdeckung gemacht, wie eine kleine Veränderung in der Wortwahl alles verändern kann. Darum geht es in diesem Artikel.

Nicht ständig „müssen müssen“

Während meiner Studienzeit bin ich oft Bahn gefahren. Monatelang prangte eine Werbung im Ausstiegsbereich, die ein Mittelchen gegen das ständige „Müssen“ anpries. Eigentlich ging es um ein körperliches Leiden b…

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Behüte dein Herz!

30.04.2025 00:00:00

Das Herz beschreibt unser innerstes Zentrum. Mit einem Streifzug durch die Geschichte von König David zeigt Jonathan Plaß, warum das Herz so wichtig ist und wie wir es schützen können.

Vor rund 3 000 Jahren schrieb ein Vater einen eindringlichen Brief an seinen Sohn. In poetischen Worten teilte er ihm wertvolle Lebensweisheiten mit – ermahnend, aber doch voller Fürsorge. Heute können wir diesen Brief im Alten Testament der Bibel lesen: das vierte Kapitel im Buch der Sprüche.

Im Grunde ist es ein Leitfaden fürs Leben, den der liebevolle Vater für seinen Schützling verfasst. Fast zwanzigmal betont er: „Bitte sei vorsichtig!“ Er warnt vor Gefahren, beschreibt Konsequenzen und versucht, seinen Sohn vor falschen Wegen zu bewahren.

Gegen Ende des Briefs betont er eines besonders: „Mehr als alles andere behüte dein Herz; denn von ihm …

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Hoffnung gesucht

28.04.2025 00:00:00

Wo finde ich Hoffnung, wenn ich mich gerade hoffnungslos fühle? Vielleicht hast du dich das auch schon einmal gefragt. Ich habe bei Petrus, einer Person aus der Bibel, eine Antwort auf diese Frage gefunden.

Petrus lebte vor ungefähr 2 000 Jahren und war einer der engsten Freunde und Nachfolger von Jesus. Er war selbstbewusst, manchmal sogar regelrecht vorlaut. Aber er hat sich auch was getraut, selbst wenn das bedeutete, dass er mit seinem Mut und seinen Aktionen krachend gescheitert ist.

Später hatte Petrus in Jerusalem eine führende Rolle unter den ersten Menschen, die daran glaubten, dass Jesus Gottes Sohn ist. Diese Leitungsposition hat ihm viel Respekt, aber auch viel Widerstand bis hin zur Misshandlung und zum Gefängnisaufenthalt eingebracht.

Hoffnung als Geschenk von Gott

Gegen Ende seines Lebens hat Petrus vermutlich in Rom gelebt. Auch dort bli…

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Kreuzestod, Sühne, Opfer

26.04.2025 00:00:00

Sühne – mit diesem Wort können viele Menschen heutzutage wenig bis nichts mehr anfangen. Und etliche, die sich mit dem Christentum beschäftigen, stellen sich die Frage: „Warum musste Jesus eigentlich sterben? Geht es nicht auch ohne diesen brutalen Kreuzestod?“

„Die Kraft des Kreuzes: Warum der Tod Jesu die größte Chance unseres Lebens ist“ ist der Titel eines Buches, das die Theologin Frauke Bielefeldt gemeinsam mit anderen Fachleuten herausgegeben hat. Im Interview mit Hanna Willhelm berichtet sie aus theologischer Sicht und persönlicher Erfahrung, was das Geschehen an Karfreitag für sie bedeutet und wie sie die Kraft des Kreuzes in ihrem Alltag erlebt.

ERF: Viele Menschen fragen sich, warum Jesus Christus qualvoll am Kreuz sterben musste, und ob es wirklich nötig ist, dass ein anderer für ihre Schuld stirbt. Wie war das für dich, wie bist du zu dies…

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Wenn Gefühle gekapert werden

24.04.2025 00:00:00

„Höre einfach auf dein Bauchgefühl!“ Hast du diesen Tipp auch schon mal bekommen? Grundsätzlich ist das eine sehr gute Empfehlung. Auf die eigenen Gefühle zu hören, hilft dir in vielen Fällen dabei, eine gute Entscheidung zu treffen.

Es ist sogar so, dass unser Bauchgefühl uns oft schon warnt, bevor wir in einer schwierigen oder gefährlichen Situation die Lage vollständig erfasst haben. Vielleicht setzt du deine Schritte automatisch bedachter, wenn es beim Wandern im Hochgebirge neben dir 100 Meter in die Tiefe geht.

Neurowissenschaftler haben herausgefunden, dass wir den Großteil unserer Entscheidungen nicht bewusst, sondern automatisch und damit intuitiv fällen. Denn wenn wir jede Entscheidung – und damit auch, ob wir uns zum Mittagessen ein Käsebrot machen oder bei der Dönerbude vorbeigehen – erst nach langem Nachdenken fällen würden, wären wir gar …

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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