Sehnsucht nach Freiheit

28.01.2025 00:00:00

Isabella wächst in einem Elternhaus auf, in dem sie täglich Mangel an Würde, Schutz und Liebe spürt. Ihre Mama ist eine religiöse Katholikin, die vor allem eine Beziehung zur „Mutter Gottes“ Maria lebt. Ihr Vater ist Mitglied in einem Rockerclub. Beide kommen selbst aus einem traumatischen Familien-Hintergrund.

Daheim erlebt Isabella kaum Sicherheit oder Schutz ihrer Grenzen, dafür Kontrolle, Gewalt und Erniedrigung, obwohl die Mama sich immer wieder schützend vor ihre Kinder stellt.

Nicht mehr als ein Sex-Symbol für Männer

Schon in frühester Kindheit bekommt Isabella mehrfach mit, wie „bestellte Frauen“ sich nackt vor Männern ausziehen. Dieses Beispiel dafür, wie Männer Frauen zur eigenen Lustbefriedigung ausnutzen, prägt Isabellas Bild davon, wie Männern mit Frauen umgehen, über sie denken und reden. In der Wohnung hängen Plakate von leicht bekleide…

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Aus schwer wird leicht

27.01.2025 00:00:00

45 Kilogramm, so schwer darf ich als Mann mittleren Alters gelegentlich tragen. Nach meinem Empfinden fühlen sich die Aufgaben und Mühen des Alltags oftmals viel schwerer an. Da würde ich locker nochmal 50 Kilo draufschlagen! Und diese Last trage ich nicht nur gelegentlich, sondern regelmäßig. Vielleicht geht es dir ganz ähnlich.

Natürlich gibt es Tipps und Tricks, wie ich lernen kann mit dieser Last umzugehen. Da wären Zeit- und Selbstmanagement inklusive Ruhephasen und Ernährungspläne. Aber ganz ehrlich: Dadurch wird meine Last nicht unbedingt weniger oder leichter.

Schwere Last und verbindende Einheit

In der Bibel wird diese Last, von der ich schreibe, als „Joch“ bezeichnet. Ein altmodisches Wort, das es aber ziemlich gut beschreibt. Das Joch war ein Holzbalken, der Tieren über den Nacken gelegt wurde, um einen Wagen oder Pflug zu ziehen. Mit diesem Bild …

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Hinter den Grenzen der Abgrund

23.01.2025 00:00:00

Er ist Theologe, Autor, Speaker, Coach, Chefredakteur und Familienvater. Allein aus dieser Liste wird klar: Heiko Metz ist ein vielbeschäftigter Mann. Das ist für ihn eigentlich kein Problem, denn er ist ein Macher-Typ. Gibt es ein Problem, findet er eine Lösung.

Aber, ob Macher oder nicht, auch Heiko Metz hat seine Grenzen. Das wird ihm schmerzlich und erst viel zu spät bewusst, als ihn ein schwerer Burnout aus dem Leben reißt. Die einfachsten Dinge wollen ihm nicht mehr gelingen. Über ein Jahr kämpft er sich in die Normalität und das Leben zurück.

Wie es überhaupt so weit kommen konnte, wie sich sein Burnout geäußert hat und wie er es geschafft hat, wieder belastbarer zu werden, das erzählt Heiko Metz im Interview.
 

ERF: Mit welchen Symptomen bist du anfangs zum Arzt gegangen?

Heiko Metz: Ich bin ehrlich: Zum Arzt zu gehen, war nie so mein Ding. Deshal…

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Krankhafte Nächstenliebe

21.01.2025 00:00:00

Nächstenliebe zu leben ist eine der schönsten und wichtigsten Entscheidungen, die wir als Menschen treffen können. Hilfsbereit zu sein ist ein gesundes Bedürfnis des Menschen – wir sind soziale Wesen und brauchen einander! Deswegen ist es gut und hilfreich, Empathie zu besitzen. Doch immer nur in der Rolle des Helfers aufzutreten, kann falsche Gründe und negative Auswirkungen auf mich und mein Umfeld haben.

Psychologen sprechen dann vom sogenannten Helfersyndrom. Das Helfersyndrom ist ein häufiges Problem in sozialen Berufen. Besonders unter Sozialarbeitern, Therapeuten, Ärzten u.a. verbreitet. Folgen können Erschöpfung, Burnout, Angst oder Depressionen sein.

Was ist ein Helfersyndrom?

Das Helfersyndrom ist laut Duden eine „auf der Unfähigkeit, seine Bedürfnisse zu äußern, beruhende psychische Störung, die sich in einem übertriebenen Bedürfnis zu …

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Lok auf zwei Beinen

20.01.2025 00:00:00

Eigentlich habe ich Urlaub, aber der Tag fühlt sich dennoch wie ein Kampf gegen die Zeit an. Bin zu spät aufgestanden, komme mit meinen Aufgaben nur schleppend voran und bin prompt zu spät beim ersten Termin. Während ich mich neben meinem Mann im Auto für einen Moment zurücklehne, erschallt aus den Lautsprechern: „Ich renn durch mein Leben wie eine Lok auf zwei Beinen“.

Ich habe das Lied von Peter Fox schon oft gehört, doch diesmal trifft mich fast der Schlag. Der singt ja von mir! Genauso fühlt sich gerade mein Leben an, selbst im Urlaub. Während die flotte Mucke meinen Körper in angenehme Schwingungen versetzt, wird es innerlich in mir still. Will ich, dass mein Leben so weitergeht?

Nur nach vorne, nicht zurück?

Später reflektiere ich das Lied und meine eigene Lebenseinstellung mit Blick auf meinen Glauben. In der Bibel finde ich viele Vorbilder für…

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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