Buchrezension: Homosexualität – Biblische Leitlinien, ethische Überzeugungen, seelsorgerliche Perspektiven

15.05.2016 08:00:10

Passend zur aktuellen Diskussion innerhalb der Evangelischen Allianz in Deutschland (siehe weiter unten „Hintergrund: Die Evangelikalen und die Homosexualität“) ist vor kurzem beim Brunnenverlag das Buch „Homosexualität – Biblische Leitlinien, ethische Überzeugungen, seelsorgerliche Perspektiven“ erschienen. Es wurde zuerst in Großbritannien veröffentlicht, der Herausgeber dort war die hiesige Evangelische Allianz. In Deutschland wurde das Buch unter der Fachberatung von Prof. Dr. Raedel (FTH Gießen und AfeT-Vorsitzender) herausgegeben.

Überblick über das Buch

Ich möchte das Buch in drei Teile gliedern:

Zuerst (Kap 1) geht es um grundsätzliche Fragen der Homosexualität und der Sündhaftigkeit aller Menschen. Begriffe werden geklärt und die Autoren gehen auf den aktuellen Stand der Forschung ein.

Im zweiten Teil (Kap 2) wird die biblische Sexualethik ausgeführt. Fragen wie „Wo soll nach G…

von User305229

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Musik im Gottesdienst

08.05.2016 11:15:18

Wie sollte die musikalische Gestaltung im Gottesdienst aussehen? Welche Musik ist am besten geeignet für die wöchentliche Versammlung von Christen? Ist es vielleicht diejenige, die den Musikern am meisten Raum gibt, ihr Talent voll und ganz zu entfalten? Oder diejenige, zu der man als Zuhörer gut tanzen und seine Freude über Gott zum Ausdruck bringen kann? Ist es etwa die Musik, die sich an aktuellen Trends orientiert und den Nicht-Christen deutlich macht, dass wir gar nicht so langweilig und verstaubt sind? Oder ist es vielleicht genau das Gegenteil und man sollte besser versuchen, in dem Stil zu musizieren, der zu biblischen Zeiten gemacht wurde: Die originale Musik, mit der Gott „richtig“ verehrt wurde? Ist es wichtig, Kirchenlieder und Choräle singen, die seit Jahrhunderten von Christen in der Kirche gesungen werden, um eine wertvolle Tradition fortzuführen und zu zeigen, dass man d…

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Geistliche Leiterschaft (1) – Unentbehrliche Qualitäten für den Dienst der Leitung

01.05.2016 14:27:31

Da ich den ersten Artikel einer Serie über geistliche Leiterschaft auf dem Blog veröffentliche, möchte ich ein paar einleitende Worte dazu zu sagen. Mit der Serie zur geistlichen Leiterschaft wollen wir insbesondere junge Männer ansprechen, sich auf geistliche Leitung vorzubereiten. Als Männer haben wir automatisch den Auftrag von Gott, unserer Familie voranzugehen. In Gemeinden und in Missionsgesellschaften werden geistliche Leiter gesucht – Männer, die ihr Leben zuerst Gott zur Verfügung stellen und bereit dazu sind, ihrer Familie, der Gemeinde und anderen Menschen zu dienen. Gerade weil Männer an diesen Stellen rar geworden sind, ist die Diskussion um Frauen in Leitungspositionen in der Gemeinde immer weiter aufgeflammt. Daher ist es ein großes Anliegen – auch für Josia – Männer für geistliche Leiterschaft zu gewinnen und sie von jung an dorthin zu führen. Paulus gibt Timotheus in 2.…

von User305229

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Gott segne dich!? – Was wir eigentlich meinen (sollten), wenn wir vom Segen sprechen.

24.04.2016 08:00:59

Wer kennt es nicht? Man erzählt einem guten christlichen Freund oder einer guten christlichen Freundin von den Problemen, mit denen man gerade zu kämpfen hat, und erhält im Gegenzug ein gutes und heilsames Gespräch sowie ein ernst gemeintes „Gott segne dich!“. Als Christen benutzen wir diese Segensformel ja recht häufig. Pastoren erbeten Gottes Segen für die Gemeinde am Ende des Gottesdienstes, Christen beenden Briefe mit einer ermutigenden Segensformel und christliche Buchläden scheinen vor allen möglichen Formen der Segenswünsche schier überzulaufen. Während der Trend bis vor kurzem irische Segenssprüche auf Postkarten mit satten Grüntönen favorisierte, sind verschiedene jüdische Segen aus Israel nun ganz stark im Kommen. Alles in allem ist der Segen daher offensichtlich beliebt.

Mir kommt bei all den Segenswünschen und Karten allerdings oftmals die Frage auf, was Christen nun eigentl…

von User305229

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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!?

17.04.2016 08:00:55

Jeden Tag prasseln dutzende Horrornachrichten auf uns ein. Die Schlagzeilen in Zeitungen sind voll davon. Zusätzlich sind wir tagtäglich mit schlechten Nachrichten aus unserem eigenen Leben konfrontiert: Enttäuschungen, Arbeitslosigkeit, Krankheiten, Tod. Wird dieser scheinbar endlose Strom von Zerstörung und Verlust jemals enden? Die gute Nachricht ist, dass alles Negative einmal enden wird, wenn Jesus wiederkommt. Gott hat es versprochen und er hält seine Verheißungen. Und in der Zwischenzeit hält Gott trotz aller Horrorszenarien aus den Nachrichten und aller Sorge in unserem eigenen Leben diese Welt in seiner mächtigen Hand. Nichts läuft aus seiner Kontrolle und wir brauchen uns nicht zu fürchten. (Phil 4,6-7; Mt 6,28-34) Warum kämpfen dann trotzdem so viele Christen, die das alles glauben und bekennen, mit Zukunftsängsten und Sorgen?

Zeichen von mangelndem Vertrauen

Bevor wir uns da…

von User305229

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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