Profitgier statt Menschlichkeit

09.08.2022 00:00:00

 

Am 9. August ist Welttag der indigenen Völker. Die Vereinten Nationen wollen an diesem Tag daran erinnern, dass Menschen, die zu dieser Gruppe der Weltbevölkerung gehören, nicht selten benachteiligt und unterdrückt werden. So gut das Anliegen auch sein mag: allein schon in der Bezeichnung „indigen“ liegt ein Fehler, meint Andreas Odrich von der ERF Aktuell-Redaktion in seinem Kommentar.
 

Sie tragen Baströckchen und singen „Huga-Huga“. Mal werden sie als Naturvölker bezeichnet und mal auch als Eingeborene. Abschätzig und klischeehaft ist dieses Bild allemal – aber es hält sich hartnäckig, geprägt durch die permanente Wiederholung alter Hollywood-Schinken, durch Folkloreveranstaltungen für Touristen, oder auch, wenn man in einschlägigen Webportalen nach Abbildungen von sogenannten indigenen Menschen sucht. Wertschätzend ist dies alles nicht.

Fast…

von youthweb

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Der Vater hört unsere Gebete

08.08.2022 00:00:00


Ein guter Vater – und das ist unser Vater im Himmel – will, dass es seinen Kindern gut geht. Bevor wir beten, weiß er schon, was für uns gut ist, was wir wirklich brauchen. So wie Eltern wissen, was für ihre Kinder gut ist.

Eltern wissen auch, dass es nicht gut ist, ihnen alle Wünsche zu erfüllen. Das verstehen die Kinder nicht immer und fühlen sich für einen Moment nicht geliebt. Aber wäre es denn richtig, Wünschen nachzugeben, von denen wir wissen, dass sie unseren Kindern schaden? Wenn wir einem Kind, das Diabetes gefährdet ist, Schokolade geben oder ein zusätzliches Eis, wenn der kleine Magen sowieso schon überfrachtet ist.

Es gibt viele Beispiele von Wünschen, von denen wir aus unserer Lebenserfahrung heraus wissen, dass sie eher schädlich für unsere Kinder sind. Doch wir geben auch gerne mehr als sie erbitten.  Aber nur was aus unserer Sicht, g…

von youthweb

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Alles ist dir erlaubt, aber...

07.08.2022 00:00:00


„Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf. Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient“ (1.Korinther 10,23-24).
 

Sollte Gott gesagt haben, man darf nicht...?

Das Problem der menschlichen Unsicherheit ist so alt wie Methusalem und taucht zu allererst bei Adam und Eva auf. Satan in der Gestalt einer Schlange verführt Eva mit  dieser Frage, um Gottes Gebot bewusst in Zweifel zu ziehen. Seit dem Versagen der ersten Menschen steht jeder Christ immer wieder vor dieser Frage: Was ist richtig, was ist falsch?

Paulus benutzt in diesem Vers das Wort „erlaubt“, das normalerweise zur Klärung rechtlicher Zusammenhänge benutzt wird. Etwas ist erlaubt zu tun, oder aber verboten und man sollte es lassen, um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden. An anderer Stelle weist er allerdings darauf hin, dass Ch…

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Wohin sonst?

06.08.2022 00:00:00


Mich beschäftigt eine Frage, die Petrus Jesus im Johannesevangelium stellt: „Herr, wohin sollen wir gehen?“ (Johannes 6,68).

Vorausgegangen ist dieser Äußerung die Frage Jesu an seine Jünger: „Wollt ihr auch weggehen?“

Wir befinden uns hier in einer bedrückenden Situation. Die Menschen, die sich um Jesus geschart hatten, als er erfolgreich und hoch angesehen war, wenden sich von ihm ab. Wie kommt es dazu?
 

Fünf Brote, zwei kleine Fische und die Hoffnung auf einen wundertätigen König

Jesus hatte doch eben erst ein aufsehenerregendes Wunder getan – so spektakulär, dass sie ihn zum König machen wollten. Er hatte fünftausend Männer gespeist (wohlgemerkt Männer – die Frauen und Kinder, die bei diesem Ereignis auch dabei waren, sind hier nicht einmal mitgezählt). Mit fünf Gerstenbroten und zwei Fischen, die ein Kind dabeihatte, hatte er die Menge, die ihm …

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Afghanische Ortskräfte endlich retten

05.08.2022 00:00:00

 

 

Hilfe für Menschen am unteren Rand der sozialen Skala, Hilfe für Afghanische Ortskräfte, die immer noch in Afghanistan festhängen, aber auch ein vorbildliches Projekt in Sachen Solarenergie – das sind die Themen im Freitagstalk der ERF Aktuell-Redaktion. Andreas Odrich hat die Themen zusammengestellt.
 

ERF: Die Preise klettern beständig. Am Ende des Geldes bleibt für viele Menschen immer mehr Monat übrig. Für sie haben sich in dieser Woche Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände und Kirchen stark gemacht.

Andreas Odrich: „Für Solidarität und Zusammenhalt jetzt!“ So heißt der Appell, den diese Gruppen gemeinschaftlich an unsere Gesellschaft richten, aber auch an die Politikerinnen und Politiker in unserem Land. Zu den Unterzeichnern gehört unter anderem auch die Diakonie in Württemberg. „Nur gemeinsame Anstrengungen durch alle gesellschaftlichen Ebenen …

von youthweb

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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