Musik im Gottesdienst

08.05.2016 11:15:18

Wie sollte die musikalische Gestaltung im Gottesdienst aussehen? Welche Musik ist am besten geeignet für die wöchentliche Versammlung von Christen? Ist es vielleicht diejenige, die den Musikern am meisten Raum gibt, ihr Talent voll und ganz zu entfalten? Oder diejenige, zu der man als Zuhörer gut tanzen und seine Freude über Gott zum Ausdruck bringen kann? Ist es etwa die Musik, die sich an aktuellen Trends orientiert und den Nicht-Christen deutlich macht, dass wir gar nicht so langweilig und verstaubt sind? Oder ist es vielleicht genau das Gegenteil und man sollte besser versuchen, in dem Stil zu musizieren, der zu biblischen Zeiten gemacht wurde: Die originale Musik, mit der Gott „richtig“ verehrt wurde? Ist es wichtig, Kirchenlieder und Choräle singen, die seit Jahrhunderten von Christen in der Kirche gesungen werden, um eine wertvolle Tradition fortzuführen und zu zeigen, dass man d…

von User305229

0 Kommentare

Geistliche Leiterschaft (1) – Unentbehrliche Qualitäten für den Dienst der Leitung

01.05.2016 14:27:31

Da ich den ersten Artikel einer Serie über geistliche Leiterschaft auf dem Blog veröffentliche, möchte ich ein paar einleitende Worte dazu zu sagen. Mit der Serie zur geistlichen Leiterschaft wollen wir insbesondere junge Männer ansprechen, sich auf geistliche Leitung vorzubereiten. Als Männer haben wir automatisch den Auftrag von Gott, unserer Familie voranzugehen. In Gemeinden und in Missionsgesellschaften werden geistliche Leiter gesucht – Männer, die ihr Leben zuerst Gott zur Verfügung stellen und bereit dazu sind, ihrer Familie, der Gemeinde und anderen Menschen zu dienen. Gerade weil Männer an diesen Stellen rar geworden sind, ist die Diskussion um Frauen in Leitungspositionen in der Gemeinde immer weiter aufgeflammt. Daher ist es ein großes Anliegen – auch für Josia – Männer für geistliche Leiterschaft zu gewinnen und sie von jung an dorthin zu führen. Paulus gibt Timotheus in 2.…

von User305229

0 Kommentare

Gott segne dich!? – Was wir eigentlich meinen (sollten), wenn wir vom Segen sprechen.

24.04.2016 08:00:59

Wer kennt es nicht? Man erzählt einem guten christlichen Freund oder einer guten christlichen Freundin von den Problemen, mit denen man gerade zu kämpfen hat, und erhält im Gegenzug ein gutes und heilsames Gespräch sowie ein ernst gemeintes „Gott segne dich!“. Als Christen benutzen wir diese Segensformel ja recht häufig. Pastoren erbeten Gottes Segen für die Gemeinde am Ende des Gottesdienstes, Christen beenden Briefe mit einer ermutigenden Segensformel und christliche Buchläden scheinen vor allen möglichen Formen der Segenswünsche schier überzulaufen. Während der Trend bis vor kurzem irische Segenssprüche auf Postkarten mit satten Grüntönen favorisierte, sind verschiedene jüdische Segen aus Israel nun ganz stark im Kommen. Alles in allem ist der Segen daher offensichtlich beliebt.

Mir kommt bei all den Segenswünschen und Karten allerdings oftmals die Frage auf, was Christen nun eigentl…

von User305229

0 Kommentare

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!?

17.04.2016 08:00:55

Jeden Tag prasseln dutzende Horrornachrichten auf uns ein. Die Schlagzeilen in Zeitungen sind voll davon. Zusätzlich sind wir tagtäglich mit schlechten Nachrichten aus unserem eigenen Leben konfrontiert: Enttäuschungen, Arbeitslosigkeit, Krankheiten, Tod. Wird dieser scheinbar endlose Strom von Zerstörung und Verlust jemals enden? Die gute Nachricht ist, dass alles Negative einmal enden wird, wenn Jesus wiederkommt. Gott hat es versprochen und er hält seine Verheißungen. Und in der Zwischenzeit hält Gott trotz aller Horrorszenarien aus den Nachrichten und aller Sorge in unserem eigenen Leben diese Welt in seiner mächtigen Hand. Nichts läuft aus seiner Kontrolle und wir brauchen uns nicht zu fürchten. (Phil 4,6-7; Mt 6,28-34) Warum kämpfen dann trotzdem so viele Christen, die das alles glauben und bekennen, mit Zukunftsängsten und Sorgen?

Zeichen von mangelndem Vertrauen

Bevor wir uns da…

von User305229

0 Kommentare

Wo ist mein Zuhause? – Predigt zu Psalm 27

12.04.2016 15:42:14

An welchen Orten hältst du dich am liebsten auf? Mein erster Gedanke geht zur Wohnung, die ich mit meiner Familie seit über zehn Jahren bewohnen darf. Ich sehe mich mit meinem Jüngsten abends auf dem Bett sitzen und ein Quartett spielen. Dann kommen mir Bilder von Lieblingsorten in meiner Heimatstadt in den Sinn: Die Mittagspause in der Badi Tiefenbrunnen mit Blick Richtung Berge; der Nachhauseweg abends durch das Zürcher Seefeld; der Spaziergang auf dem Hohensteinweg bei Föhn. Wir alle kennen Orte, wo es uns hinzieht, wo wir gerne verweilen und gerne wieder hingehen.

Aus Psalm 27 erfahren wir, nach welchem Ort sich David sehnte. Im ersten Teil geht es um seinen vordringlichsten Wunsch, jederzeit im Tempel wohnen zu dürfen (Vers 4). Im zweiten Teil bedenken wir die Auswirkungen dieser Geborgenheit: Zuversicht und Mut im starken Gegenwind.

Wie lesen wir einen Psalm?

Um einen Psalm gewinn…

von User305229

0 Kommentare

Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

4 Kommentare