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Heiligung und Rechenschaft – Teil 2

Beitrag vom 22.02.2015 08:00:59

Bei der Rechenschaft geht es nicht darum, irgendwie engstirnig oder verbissen zu werden. Eine gesunde und authentische Gemeinschaft bedeutet für mich, dass man einerseits locker miteinander umgehen kann und Witz und Späßchen nicht zu kurz kommen. Auf der anderen Seite ist man aber auch tief miteinander unterwegs, streckt sich zielgerichtet nach Wachstum aus und das geht sehr gut durch Rechenschaft.

Jeder von uns hat geistliche Themen, die ihn gerade beschäftigen. Jeder von uns geht durch Wachstumsprozesse und lernt dabei dazu. Wir sollten viel mehr beginnen, uns darüber auszutauschen, was wir gerade dabei sind zu lernen und so voneinander profitieren.

Wir werden im NT an vielen Stellen aufgefordert, aufeinander Acht zu haben, einander zu erbauen, zu ermahnen, zu ermutigen, zu trösten. Der Sonntagsgottesdienst ist dabei nur eingeschränkt ein geeigneter Ort, denn hier redet meistens nur ei…

von ruditissen

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Heiligung und Rechenschaft – Teil 1

Beitrag vom 15.02.2015 08:00:09

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich über lange Strecken meines Christseins ziemlich allein unterwegs war. Das meine ich natürlich nicht äußerlich. Äußerlich habe ich sonntags den Gottesdienst besucht, war auch öfters in der Bibelstunde, in Hauskreisen, in der Jugendstunde sowieso und hab Vieles von dem mitgenommen, was im christlichen Bereich angeboten wird. Noch dazu habe ich zahlreiche Konferenzen, Freizeiten und auch mal eine Kurzbibelschule besucht. Innerlich muss ich aber ehrlich sagen, dass ich allein geblieben bin mit meinem Herzen. Wenn ich mich recht erinnere, war da niemand, der mir jemals konkret die Frage gestellt hat: Wie geht’s dir eigentlich gerade mit dem Herrn Jesus?

Wenn ich mir das Christentum mal etwas aus der Distanz anschaue, dann stelle ich Folgendes fest: Wir als Christen im 21. Jahrhundert sind viel damit beschäftigt, über Gemeinde zu reden, wir hören viele …

von ruditissen

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Nichts Neues im Westen

Beitrag vom 01.02.2015 08:00:55

„Wir glauben an die zivilisierende Kraft der Kultur.“ – Jodie Foster, Der Gott des Gemetzels

Ein Steinbildhauer wurde gefragt, wie er es hinkriegt, aus einem Stein eine so schöne Figur zu fertigen. Der Künstler antwortete darauf: „Die Figur war schon darin enthalten, ich musste nur noch den Stein wegschlagen.“ Diese schöne Geschichte erzählte Colonel Samuel Trautman seinem Schützling John Rambo auf die Frage, warum er aus ihm eine erbarmungslose Tötungsmaschine gemacht hat (da ich nicht den Teenie-Beenie-Wheenie Style habe, dafür aber einen Fernseher, kenne ich sowas). Nun, genug der Illustration! Es soll ja nicht zu sehr mainstream-evangelikal werden.

Ich wollte diesen Text eigentlich schon letztes Jahr geschrieben haben, da der erste Weltkrieg 100 jähriges Jubiläum hatte und ich aufgrund der Lektüre von Remarques „Im Westen nichts Neues“ mal was über Krieg und Kultur schreiben wollte. …

von ruditissen

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Absalom: Durch Selbstverliebtheit in den Untergang

Beitrag vom 18.01.2015 10:00:09

Die Geschichten zweier Männer stehen nahe bei einander: Jonathan und Absalom. Der erste hatte die Fähigkeit und der andere die Möglichkeit zur Nummer 1 über Israel gehabt. Jonathan war weiser und unerschrockener Thronanwärter, der designierte Nachfolger von König Saul. Absalom entstammte Davids großer Nachkommenschaft. Er war Sohn einer Königstochter – schön, beliebt, selbstbewusst und machtversessen. Ihm gelang, was nur wenigen vergönnt war: Er war für kurze Zeit die Nummer 1 der damaligen Regionalmacht Israel. Er erlitt aber, um das vorwegzunehmen, ein tragisches Ende. Man kann sein Leben in drei Etappen unterteilen: Aufstieg, Höhepunkt und Absturz. Aus den drei Abschnitten entwickeln wir drei Lektionen für unser Leben und erkennen die Dringlichkeit, dass der wahre David auf den Plan treten würde.

Ein gewiefter Taktiker: Ich nutze die Gunst der Stunde.

Wenn ein Journalist über den Aufs…

von ruditissen

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Martha

Beitrag vom 28.12.2014 21:24:12

Du bist eine Frau? Dann stelle dir folgende Situation vor:

Es ist Sonntag nach dem Gottesdienst, vieles muss gemacht und erledigt werden. Die Tische müssen gedeckt, der Kaffee gekocht und der Kuchen geschnitten werden. Zwei Kinder streiten sich und benötigen dringend einen Schlichter, drei Gäste waren im Gottesdienst, um die sich gerade keiner kümmert. Eine ältere Dame sitzt einsam am Tisch, außerdem ist die Spülmaschine noch nicht ausgeräumt und es müssen 2000 Gemeindebriefe gefaltet werden, die noch in der nächsten Woche verteilt werden sollen….

Nun stelle dir auch noch Folgendes vor:

Eine Gruppe junger und älterer Männer, dazu auch eine der wenigen anwesenden Frauen besprechen schon seit einiger Zeit eine theologische Frage aus der Predigt und stehen im engen Durchgang vor der Toilette herum, während du – so scheint es – als einzige all die Dinge im Blick hast, die unbedingt erledigt …

von ruditissen

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Quelle positiver Gedanken

Die Bibel ist eine Quelle positiver Gedanken. Wer sich davon prägen lässt, wird darin Weisheit, Vertrauen und Hoffnung finden.

John Graz

Der Beitrag Quelle positiver Gedanken erschien zuerst auf OHNE LIMIT geliebt.

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