Wie fühlt sich Rettung an?

15.01.2023 00:00:00


Ein schöner Abendgottesdienst mit Kerzen, berührender Musik und ermutigender Predigt. Der Bibeltext lautet: „Wer nun mit Jesus Christus verbunden ist, wird von Gott nicht mehr verurteilt. Gottes Geist selbst gibt uns die innere Gewissheit, dass wir Gottes Kinder sind“ (Römer 8, 1+16).

An diesem Abend kann ich diese Gewissheit förmlich spüren. Mit einem erhebenden Gefühl schwebe ich nach Hause: Gott hat mich von meiner Schuld gerettet! Ich werde mit ihm ewig leben!
 

Wenn das „Errettet-Gefühl“ fehlt

Am nächsten Morgen habe ich einen emotionalen Durchhänger. Es regnet, ich bin todmüde, und dann lese ich auch noch in der Offenbarung, dass Gott die Lauen ausspuckt (Offenbarung 3,16). Gehöre ich vielleicht auch dazu? Ich brenne nicht so stark für Gott wie andere. Wo ist sie hin, meine innere Heilsgewissheit?

Ich spreche mit einem Kollegen über diesen innere…

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Eltern: Zwischen Gelassenheit und Fürsorge

14.01.2023 00:00:00


Wird mein Kind die Schule schaffen? Wird es den Job bekommen, der zu ihm passt? Wie schütze ich mein Kind vor falschen Freunden oder vor Alkohol, Drogen und anderen Süchten? – Besonders als Mutter mache ich mir immer wieder Gedanken um die Zukunft der Kinder. Für manche Eltern können die Sorgen um den Nachwuchs sogar noch größer sein als über das eigene Leben, schließlich hängt - wenigstens scheinbar - ihr ganzes Glück vom eigenen Verhalten ab.

Sicher: Eltern haben eine große Verantwortung. Allerdings wissen wir auch, dass Angst ein schlechter Ratgeber ist. Wer möchte schon zur „Helikoptermutter“ werden, die dem eigenen Kind kaum Platz lässt, sich auszuprobieren und dabei eben auch mal negative Erfahrungen zu machen, aus denen es lernen kann? Wie geht man also am besten mit übermäßigen Zukunftsängsten um die Kinder um?

Es folgen 6 Tipps zum Umgang …

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Willkommen Veränderung!

13.01.2023 00:00:00


Mögen Sie Veränderungen? Ich nicht besonders. Ich bin ein Mensch, der Routinen mag und dem es schwerfällt, sich auf Neues einzustellen. Gleichzeitig aber finde ich mich manchmal in Wunschträumen wieder, in denen mein Leben so ganz anders ist als jetzt. Und in denen ich eine ganz andere bin: Entspannter, geduldiger, sportlicher.

Vielleicht geht es Ihnen ähnlich. Eventuell hatten Sie Vorsätze für das Jahr gefasst, um endlich den einen oder anderen Wunschtraum umzusetzen. Oder aber Sie sind eher ein Gewohnheitstier und hoffen insgeheim, dass sich möglichst wenig in Ihrem Leben ändert. So oder so, eines kann ich Ihnen garantieren: Es wird immer wieder Veränderungen geben und nicht jede dieser Veränderung wird Ihnen gefallen. Woher ich das weiß?

Genau diese Erfahrung habe ich in den letzten Jahren immer wieder machen müssen. Doch wenn nichts so sicher ist wie …

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Wenn Überzeugungen einsam machen

12.01.2023 00:00:00


Wir leben in einer Zeit, in der Toleranz alles ist. Feste Standpunkte und Wahrheitsansprüche passen da irgendwie nicht ins Bild. Schnell gilt man damit als intoleranter Starrkopf. Wer gut ankommen will, schwimmt am besten mit dem Strom. Denn unbeliebte Überzeugungen können einsam machen.

Im Studium musste ich oft zu Dingen Position beziehen, die auch meinen christlichen Glauben betrafen. Damit eckt man an. Vor allem in einem atheistisch geprägten Umfeld. Trotzdem ruft Gott in der Bibel dazu auf, seine Botschaft weiterzugeben. Und darauf zu bestehen, dass es nur einen Gott gibt und auch nur einen Weg, ihn kennenzulernen: Jesus Christus. Warum mutet Gott uns so etwas zu? Sollten wir nicht besser etwas weniger auf die Wahrheit pochen, damit wir alle in Harmonie und Frieden miteinander leben können?
 

Sogar biblische Propheten sind verzweifelt

Das Gleic…

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Trauerland und Kinderlachen

11.01.2023 00:00:00

 

„Mama, wenn du viel weinst, musst du auch viel trinken.“ Das raten Susannes kleine Söhne ihr, als sie innerhalb eines Jahres erst selbst schwer erkrankt und dann mit 31 ihren Mann verliert. Ihr Leben löst sich auf und geht trotzdem unaufhaltsam weiter.


Ich wollte nicht in dieses Land. Die Lebensumstände haben mich hineingeführt; die eigene Krankheit und der Tod des Ehemanns. Das Trauerland breitete sich wie eine Wüste vor mir aus. Die Nächte waren eisig, die Tage heiß, weites Land ohne Straßen, Dürre, wenig Oasen, aber viel Einsamkeit.

Vor zwölf Jahren habe ich das Trauerland durchwandert. Als junge Witwe mit zwei kleinen Söhnen gingen wir diesen Weg – es gab keinen anderen. Ich schleppte mich durch den Alltag, mühte mich mit Behördengängen, sorgte mich um unser Einkommen, kämpfte mit den heftigsten Gefühlen.
 

Symbolbild: Kind springt in Pfütze (© Rupert Britton / unsplash.com)
Symbolbild: Kind springt in Pfütze (© Rupert Britton / unsplas…

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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