„Wo bist du, Gott?“

06.05.2025 00:00:00

„Vielleicht gibt es Gott ja doch nicht?“ Mirjam Löwen spricht diesen lästigen Gedanken endlich aus. Seit langem kreist er ihr schon im Kopf herum. Sie hadert immer wieder mit Gott: Mit dem, was sie über ihn als Kind gelernt hat und ihrer dazu gegensätzlichen Lebensrealität.

Denn Mirjam sieht 17 Jahre lang dabei zu, wie ihre ältere Schwester Elli zunehmend unter einer unerklärbaren Krankheit leidet. Trotz unzähligen Gebeten der ganzen Familie ändert sich nichts an Ellis Zustand – es wird sogar immer schlimmer. Wieso erhört Gott keines ihrer Gebete? Wenn er doch allmächtig ist und heilen möchte, warum tut er dann nichts in Ellis Leben und befreit sie nicht von ihrer Krankheit? Diese Fragen bewegen Mirjam über Jahre.

Eine behütete Kindheit im Vertrauen auf Gott

Mirjam wächst als jüngstes Kind in einer christlichen Familie auf. Ihr Vater ist Pastor u…

von youthweb

0 Kommentare

Volles Haus? Volles Herz!

05.05.2025 00:00:00

„Wir haben alles, und davon zu viel.“ So seufze ich regelmäßig, wenn ich mal wieder am Aufräumen verzweifle.

Denn meine Familie lebt im Wohlstandschaos. Das ist für mich das Gerümpel, das entsteht, wenn man zu viel von allem hat – weil man es sich leisten und nichts wegwerfen kann. Die hässliche Figur aus dem Überraschungsei? „Die muss ich unbedingt behalten!“ Die kaputte LAN-Buchse? „Können wir sicher als Ersatzteil gebrauchen.“ Und so häufen sich immer mehr Dinge in unserem Haus an.

Mehr von allem – doch es reicht nicht

Und doch ertappe ich mich zwischen all dem Überfluss immer wieder dabei, wie ich denke: Vielleicht brauche ich doch ein einheitliches Besteckset. Und unser Akkuschrauber könnte viel mehr Leistung haben. Trotz all der Besitztümer um mich herum macht sich in mir eine leise Unzufriedenheit breit.

Denn es geht nicht nur um Materielles, s…

von youthweb

0 Kommentare

Raus aus der „Müssen“-Falle

02.05.2025 00:00:00

„Ich muss noch schnell einkaufen gehen.“ „Ich muss jetzt zur Arbeit“ oder „Ich muss endlich mal früher ins Bett gehen“. Wie oft lauten deine Sätze so oder so ähnlich? Fallen dir Gemeinsamkeiten auf? Jede Aussage enthält das Wort „müssen“.

Doch was macht das mit deiner Selbstwahrnehmung? Ich habe festgestellt, dass mich das Wort „müssen“ massiv stresst. Und da der ganze Alltag aus einer Aneinanderreihung von Pflichten zu bestehen scheint, steigt mein Frustlevel.

Vor kurzem habe ich die erstaunliche Entdeckung gemacht, wie eine kleine Veränderung in der Wortwahl alles verändern kann. Darum geht es in diesem Artikel.

Nicht ständig „müssen müssen“

Während meiner Studienzeit bin ich oft Bahn gefahren. Monatelang prangte eine Werbung im Ausstiegsbereich, die ein Mittelchen gegen das ständige „Müssen“ anpries. Eigentlich ging es um ein körperliches Leiden b…

von youthweb

0 Kommentare

Behüte dein Herz!

30.04.2025 00:00:00

Das Herz beschreibt unser innerstes Zentrum. Mit einem Streifzug durch die Geschichte von König David zeigt Jonathan Plaß, warum das Herz so wichtig ist und wie wir es schützen können.

Vor rund 3 000 Jahren schrieb ein Vater einen eindringlichen Brief an seinen Sohn. In poetischen Worten teilte er ihm wertvolle Lebensweisheiten mit – ermahnend, aber doch voller Fürsorge. Heute können wir diesen Brief im Alten Testament der Bibel lesen: das vierte Kapitel im Buch der Sprüche.

Im Grunde ist es ein Leitfaden fürs Leben, den der liebevolle Vater für seinen Schützling verfasst. Fast zwanzigmal betont er: „Bitte sei vorsichtig!“ Er warnt vor Gefahren, beschreibt Konsequenzen und versucht, seinen Sohn vor falschen Wegen zu bewahren.

Gegen Ende des Briefs betont er eines besonders: „Mehr als alles andere behüte dein Herz; denn von ihm …

von youthweb

0 Kommentare

Hoffnung gesucht

28.04.2025 00:00:00

Wo finde ich Hoffnung, wenn ich mich gerade hoffnungslos fühle? Vielleicht hast du dich das auch schon einmal gefragt. Ich habe bei Petrus, einer Person aus der Bibel, eine Antwort auf diese Frage gefunden.

Petrus lebte vor ungefähr 2 000 Jahren und war einer der engsten Freunde und Nachfolger von Jesus. Er war selbstbewusst, manchmal sogar regelrecht vorlaut. Aber er hat sich auch was getraut, selbst wenn das bedeutete, dass er mit seinem Mut und seinen Aktionen krachend gescheitert ist.

Später hatte Petrus in Jerusalem eine führende Rolle unter den ersten Menschen, die daran glaubten, dass Jesus Gottes Sohn ist. Diese Leitungsposition hat ihm viel Respekt, aber auch viel Widerstand bis hin zur Misshandlung und zum Gefängnisaufenthalt eingebracht.

Hoffnung als Geschenk von Gott

Gegen Ende seines Lebens hat Petrus vermutlich in Rom gelebt. Auch dort bli…

von youthweb

0 Kommentare

Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

4 Kommentare