Aktion „30 Tage Gebet“

26.03.2022 00:00:00


Mit mehr als 1,6 Milliarden Anhängern aus verschiedenen Kulturen weltweit beinhaltet der Islam eine Vielfalt an Traditionen, Überzeugungen und Bräuchen. Genau wie im Christen- und im Judentum hat die Ausübung des islamischen Glaubens sehr unterschiedliche Formen.

Darum ist es wichtig, Muslime persönlich kennenzulernen und herauszufinden, was sie glauben und denken. Die meisten Muslime betonen, dass das Einhalten der «Fünf Säulen des Islam» zum Leben eines jeden Muslim gehört. Diese fünf Säulen sind: das Glaubensbekenntnis, das Gebet fünf Mal am Tag, das Almosengeben, das Fasten im Ramadan und die Pilgerfahrt.

Das arabische Wort für Fasten ist "sawm" und bedeutet "unterlassen, zurückhalten". Im Ramadan bezieht sich dies nicht nur auf Essen und Trinken, sondern meint auch den Verzicht auf schlechte Taten, Gedanken und Worte.
 

Ramadan: Körper und Seele soll…

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Gott im Kopf

25.03.2022 00:00:00


Wie ist Gott? Seit Urzeiten setzen sich Menschen mit dieser Frage auseinander. Natürlich finden sie damals wie heute unterschiedliche Antworten. Je nach dem, welche den Zuschlag erhält, entsteht eine entsprechende Vorstellung von Gott. Mein individuelles Gottesbild, das fortan mein Denken und Handeln mehr oder weniger bestimmt.

Einige dieser Gottesbilder sind zu gern bemühten Klassikern herangereift: Die Vorstellung, Gott sei ein randdebiler Greis, der schlecht hört und im schnelllebigen 21. Jahrhundert nicht mehr so recht mitkommt. Oder der sadistisch angehauchte Perverse, der gerne die bestraft, die sich ihm widersetzen. Ganz weit vorne ist auch der große Phlegmatiker, dem Menschenleben egal sind und den das Leid auf Erden nicht besonders juckt.
 

Ist Gott taub?

Gottesbilder dieser Art haben mehrere Haken. Zum einen sind sie stark von Erfahrungen g…

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Gefangen statt befreit

24.03.2022 00:00:00


Der Ukraine-Krieg sorgt in vielen Ländern für Solidarität. Nicht nur Massenunterkünfte werden vorbereitet; auch Tausende Privatpersonen öffnen derzeit ihre Haustüren und bieten Flüchtlingen eine Unterkunft. Deutschlandweit sind schon rund 300.000 Privatbetten über verschiedene Plattformen angeboten worden. Diese unglaublich große Hilfsbereitschaft ist zunächst einmal ein Lichtblick mitten in einer düsteren Krise. Doch inzwischen werden neue Gefahren sichtbar, die auf Kriegsflüchtlinge lauern.
 

Nicht nur Helfer mit guten Absichten

Nicht jeder, der sich als Helfer ausgibt, hat auch gute Absichten. Die deutschen Behörden warnen vor Menschenhandel. Besonders gefährdet sind allein reisende Frauen. Ihre Bedürftigkeit und die Sprachbarrieren können leicht ausgenutzt werden. Am harmlosesten ist die Situation noch, wenn Frauen in ihrer neuen Unterkunft als H…

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Die P(l)andemie scheidet die Geister

23.03.2022 00:00:00


Ist Corona von irgendwem geplant? Oder einfach eine Pandemie? Was tun, wenn das Quer- und Geradeausdenken eine Familie spaltet? 

Als ich von meiner zweiten Covid-Impfung nach Hause komme, erzähle ich meinem Vierjährigen, wo ich war. Er erwidert irritiert: „Aber dann bekommt man doch eine Impfkrankheit. Und wenn man sich zweimal impfen lässt, stirbt man.“ Ich frage ihn etwas schockiert: „Wer sagt denn sowas?“ Er: „Na, Oma!“

Puh, ich glaube nicht, dass Oma ihm das unter vier Augen gesagt hat. Aber neulich hat sie mir gegenüber tatsächlich Befürchtungen ähnlichen Inhaltes geäußert. Entweder hat er es da aufgeschnappt, oder als ich jemandem von dem Gespräch erzählt habe. Er will sich jedenfalls nicht impfen lassen. Ich erkläre ihm, dass ich das ganz anders sehe als Oma und zähle ihm all die Leute auf, die schon lange geimpft sind und noch leben.
 

Das eige…

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Gefunden!

22.03.2022 00:00:00


Das Schönste an einem Versteckspiel ist das Gefundenwerden. Als Kind spielte ich häufig mit meinem Bruder, Cousins und Freunden Verstecken auf dem Gehöft meiner Oma. Es gab viele gute Verstecke: Verschlag hinterm Hasenstall, auf der Hühnerleiter, neben dem Heuhaufen. Einmal versteckte ich mich im Rübenkeller. Es war eine Mutprobe, die steile Leiter in das dunkle muffige Loch zu steigen. Würde mich der Sucher finden, hätte ich keine Möglichkeit, mich abzuschlagen.

Ich spitze die Ohren und hoffte, dass der Sucher aufgab. Nö, tat er nicht. Irgendwann spielten sie einfach etwas anderes – ohne mich. Ich krabbelte aus dem Keller und motze, dass sie gegen die Spielregel verstoßen haben, denn es geht um das Entdeckt- und Gesehenwerden.
 

Um Gottes Willen

Gott versteckt sich nicht in einem muffigen Keller, er zeigte sich in einem brennenden Dornenbusch, in mäc…

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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