„Nein, ich will das allein machen!“

11.03.2023 00:00:00


„Nein, ich will die Jacke nicht anziehen!“, „Nein, ich will aus dem lila Becher trinken!“, „Nein, nein, nein, ich will das allein machen!“ – wegen einer Kleinigkeit quengelt und schreit das Kind. Es fängt an zu stampfen und schmeißt sich auf den Boden. Für Eltern können solche Reaktionen unglaublich anstrengend sein, doch solche Szenen sind normal, wenn man ein Kind in der berühmt-berüchtigten Trotzphase hat.
 

Was ist die Trotzphase?

Die Trotzphase bei einem Kind beginnt Ende des 2. Lebensjahres. Bei den meisten Kindern geht sie mit dem 4. Lebensjahr wieder zurück, aber sie kann auch länger andauern. Aus der Entwicklungspsychologie weiß man, dass die emotionale Entwicklung von Kindern größtenteils in den ersten sechs Jahren stattfindet.

Kinder wollen sich in der Trotzphase ablösen und selbstständig werden und lernen in dieser Zeit, den eigenen W…

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Job mit Sinn

10.03.2023 00:00:00


Heutzutage verschwimmen die Grenzen zwischen Leben und Arbeit zunehmend, die Frage nach Sinn, nach Gesundheit und Zufriedenheit rückt in den Vordergrund. Wie gehen wir im ERF mit diesem Thema um? Wir haben einige Kolleginnen und Kollegen zu diesem Thema befragt und laden Sie zum Blick hinter die Kulissen ein.
 

„Sonntag ist für mich ein arbeitsfreier Tag“

ERF: Christian, welche Bedeutung hat Arbeit für dich?

Christian Kolb: Ich denke, dass man den Begriff „Arbeit“ nicht nur auf den sogenannten Broterwerb beziehen kann. Arbeit bedeutet für mich: Ich investiere mich gerne mit meinen Fähigkeiten und habe Spaß dabei. Der Lohn dafür kann unterschiedlich aussehen. Es ist das Gehalt auf dem Konto, aber auch die Freude über eine geputzte Wohnung oder saubere Kleidung. Wenn ich losgehe und mich investiere, legt auch Gott los und wirkt.
 

E…

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Adoption: Auf der Suche nach sich selbst (1)

09.03.2023 00:00:00

Judith Beständig ist adoptiert. Lange fragt sie sich, wer sie ist. Obwohl sie in einer liebenden Adoptivfamilie aufwächst, beschäftigen sie dennoch Fragen wie: „Woher habe ich meine Nase?“ Oder: „Habe ich Geschwister?“ Sie macht sich auf die Suche zu sich selbst und findet dabei viel mehr als ihre Identität.

 

Judith Beständig wurde als Kind adoptiert (Foto: Melanie Funk @mellifunkphotography)
Judith Beständig wurde als Kind adoptiert (Foto: Melanie Funk @mellifunkphotography)

ERF: Frau Beständig, wussten Sie schon immer, dass Sie adoptiert sind?

Judith Beständig: Ja, es gibt in meiner Erinnerung keinen Zeitpunkt, an dem ich das nicht wusste. Meine Adoptiveltern haben mir das von klein auf spielerisch und kindgerecht vermittelt. Meine Mutter hat mir zum Beispiel immer wieder gesagt, dass sie meine Mama ist, aber ich nicht in ihrem Bauch herangewachsen bin, sondern im Bauch einer anderen Frau.

Ich bin sehr froh, dass die Adoption imme…

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„Ich will vor allem in Menschen und Beziehungen investieren“

07.03.2023 00:00:00


Als Teilzeitkraft und Mama von drei Kindern schlägt Violetta Schicks Herz für die Familie und die örtliche christliche Gemeinde. Gemeinsam mit ihrem Mann achtet sie auf die Balance zwischen Familie und Arbeit.Sie arbeitet als Personalerin und damit professionell mit dem Thema Arbeit.
 

ERF: Violetta, wie viele Stunden hast du letzte Woche gearbeitet?

Violetta Schick: Ich schätze, es waren so 14 Stunden pro Tag. Ich habe hier auf der Arbeit ein paar Überstunden gemacht, und die Stunden zu Hause kann ich gar nicht zählen.
 

ERF: 14 Stunden Arbeit! Das heißt: Für dich bedeutet Arbeit mehr als deine Erwerbstätigkeit?

Violetta Schick: Auf jeden Fall. Zu meiner Arbeit gehört das Mama-Sein, Ehefrau-Sein, ich engagiere mich im Moment auch stark in meiner christlichen Gemeinde. Und dann kommt noch jede Menge zwischendurch dazu.
 

ERF: Bleiben wir…

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Jesus und der Pazifismus

06.03.2023 00:00:00


„Die Waffen nieder!“ – Bertha von Suttners gleichnamiger Roman, 1889 erschienen, hallt seitdem in Abständen wider in der Welt- und Geistesgeschichte. Auch in der kriegerischen Gegenwart des Jahres 2023.

Viele Menschen sind die bedrückenden, verstörenden Nachrichten aus der Ukraine, aus dem Jemen, aus Tigray leid. Und viele Menschen flüchten sich in die Illusion, es müssten doch nur alle Kriegsparteien augenblicklich die Waffen aus der Hand legen, dann wäre alles gut – oder zumindest besser, als es aktuell ist.

Viele andere Menschen erklären jede Art von Pazifismus für naiv, für hirnrissig, für weltfremd, und entsprechende Konzepte erklären sie für gescheitert. Wieviel Häme, wieviel Zorn haben in den vergangenen Monaten Menschen abbekommen, die auch nur leise Zweifel an der Alternativlosigkeit von Waffenlieferungen angemeldet haben und den Sinn massiver Au…

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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