Schlauer, schneller, schöner

05.03.2023 00:00:00


Kinder stehen heute schon früh unter Leistungsdruck. Mit den besten Absichten versuchen Eltern, Erzieher und Pädagogen das Beste aus ihnen herauszuholen. Autorin Hanna Willhelm sieht diesen Trend kritisch. Sie wünscht sich mehr Gelassenheit im Umgang mit den Stärken und Schwächen jedes einzelnen Kindes. 

Es ist die typische Krabbelgruppensituation: Die Mütter sitzen auf dem Boden, die Babys liegen auf ihrer Decke und die Ein- bis Zweijährigen bewegen sich irgendwo im Raum herum. Während die Mamis ihren Nachwuchs von spitzen Tischkanten oder Blumentöpfen fernhalten, versuchen sie ein halbwegs vernünftiges Gespräch miteinander zu führen. Meistens geht es um Schlaf- und Essprobleme oder um die neusten Fortschritte der Kleinen.

Nun konnte unser Jüngster mit anderthalb Jahren schon ganz passabel reden und malte zusammen mit seinem großen Bruder auch schon rec…

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„Man muss kämpfen können – oder es lernen“

04.03.2023 00:00:00

 

Sabrina Becker mit Sohn Luca (Foto: Tabita Schier)
Sabrina Becker mit Sohn Luca (Foto: Tabita Schier)

Meine Aufgabe war es, an einen Ort zu gehen, an dem radikal geliebt wird. Ich landete am Küchentisch und auf dem Wohnzimmerteppich bei einer Familie im Westerwald. Sabrina und Samuel Becker haben drei Pflegekinder, alle drei ganz besonders. Ich habe Fotos von ihnen mitgebracht und Sabrina ein paar Fragen gestellt.

Kann man wirklich an einem Tag einen Anruf vom Jugendamt bekommen und am nächsten Tag Muttergefühle für ein fremdes Kind entwickeln? Ja! Aber die Geschichte kann Sabrina Becker besser erzählen.


ERF: Warum haben du und dein Mann euch entschieden, Pflegeeltern zu werden?

Sabrina Becker: Es war schon lange klar, dass es bei uns mit eigenen Kindern Schwierigkeiten geben könnte. Von daher war uns auch schon immer klar: Wir können uns vorstellen, ein Pflegekind aufzunehmen. Ich befand mich dann i…

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„Taufe to go“ und Klimastreik.

03.03.2023 00:00:00

 

(Der Inhalt kann im RSS-Feed nicht dargestellt werden.)

 

Im Freitagstalk der ERF Aktuell-Redaktion widmen wir uns heute den folgenden Themen:

  • „Fridays for Future“ hat am heutigen 3. März zum weltweiten Klimastreik aufgerufen.
  • Armenier gedenken eines schlimmen Massakers.
  • Berlin bietet eine Pop-up-Taufe an.
  • Die katholische Kirche kritisiert Überlegungen zum Abtreibungsrecht.
  • Und die niedersächsische Justiz steht wegen eines Falls von Antisemitismus in der Kritik.

Laura Stephan und Oliver Jeske fassen das Wichtigste dieser Woche zusammen.

 

ERF: Die Umweltschutzbewegung „Fridays for Future“ hat heute zum globalen Klimastreik aufgerufen. Mehr als 250 Demonstrationen sind in ganz Deutschland angemeldet. Die Beauftragte für Schöpfungs-Verantwortung der Evangelischen Kirche in Deutschland findet das gut.

Oliver Jeske: Kristina Kühnbaum-Schmidt sagt: …

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Einmalige Chancen

02.03.2023 00:00:00


Jeder ist einzigartig: Kann diese Floskel weg – oder beschreibt sie das handfeste Potential jedes Einzelnen für unsere tägliche Arbeit?

Es sind die 1980er Jahre, ich arbeite beim Finanzamt Wiesbaden. Eine für viele Jahre typische Tätigkeit damals: Die Erstellung eines Körperschaftsteuerbescheides mittels Kugelschreiber und Blaupapier, unterstützt von einem Taschenrechner.

Dann kam die Frage: Wer hat Interesse an einem Pilotprojekt bei der Einführung eines Computersystems mitzuwirken? Das war damals etwas ganz Neues und bedeutete für mich vor allem: Faszination! Mein Chef sagte zu – und wir waren als Team mit dabei.

Es machte Spaß und wir hingen uns voll rein, ohne genau zu wissen, woran wir uns eigentlich beteiligten: An der Umwandlung unserer Arbeitswelt durch Digitalisierung. Wenig später kam die zu erwartende Frage aus dem Finanzministeri…

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Vom Arbeiten und Ruhen

01.03.2023 00:00:00


„Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht“ (1. Mose 1,3). So startet in der Bibel der Bericht, wie Gott die Erde erschafft und Menschen ins Leben ruft. Ich finde es bemerkenswert, dass Gott sich mir zuallererst mit seinen Jobs und Leistungen vorstellt. Unser Gott ist ein Gott, der arbeitet.

Ich selbst bin ein Ergebnis dieser Arbeit. Genauso wie Sie! Ich glaube, es liegt uns deshalb einfach im Blut, selbst schöpferisch tätig zu sein egal, welchen Beschäftigungen wir gerade nachgehen.

Beim Geldverdienen, den Ehrenämtern, beim Haushalt-Erledigen, den Diensten in der Gemeinde, immer besteht das Potenzial Neues zu schaffen, kreativ zu werden und Veränderung zu bewirken.

Daneben gibt es auch Zeiten, die Kraft kosten, nur schwer zu ertragen sind oder ernüchtern. Manchmal vertue ich Zeit ode…

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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