Unkraut in meinem Garten

25.04.2024 00:00:00

„Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“ (2.Timotheus 1,7). Das sind steile Worte aus der Bibel. Klare Worte. Und die Zeitform ist die Vergangenheit. Gott hat gegeben. Kraft, Liebe und Besonnenheit. Es ist also alles da. Warum aber spüre ich in meinem Leben oft so wenig davon?

„Erneuern sich bei guter Düngung“

Ich möchte dir ein kleine Geschichte dazu erzählen: Eines Tages war Großputz in meiner Herzenswohnung angesagt. Ich räumte, fegte, schrubbte und putzte, dass es eine Freude war. Als ich das Regal in der Abstellkammer sortierte, fiel mir ein kleines Samentütchen in die Hände. Auf der Vorderseite waren fantastische Blütenkelche abgebildet, wie ich sie noch nie gesehen hatte. Ich drehte das Samentütchen um. Dort stand: „Kraft, Liebe und Besonnenheit. Mehrjährige Pflanzen. Fü…

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Gott macht Pause

22.04.2024 00:00:00

Heute ist Montag, der erste Tag der neuen Woche. Die Woche liegt vor mir mit all ihren Aufgaben, Terminen, Erledigungen und Überraschungen. Ich weiß nicht, wie es dir an so einem Montag geht. Vielleicht bist du motiviert und voller Tatendrang, vielleicht startest du aber auch etwas schwerfällig in diese Woche, weil etwas Anstrengendes vor dir liegt.

Für mich ist heute schon der zweite Tag der Woche. Denn ich habe letztens einen Bibeltext gelesen, der mich neu inspirierte: Die Schöpfungserzählung.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen?

Gott arbeitete sechs Tage lang an der Erschaffung unserer Welt: Er erschuf den Himmel, das Land und die Meere, die Pflanzen, Sonne, Monde und Sterne, die Tiere und schließlich den Menschen. Am Ende eines jeden Tages schaute er sich sein Werk an und beurteilte seine Arbeit mit den Worten: „Und es war gut“.

Am siebten Tag s…

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Wenn Ehrlichkeit wehtut

20.04.2024 00:00:00

„Ich habe keine Kapazitäten für Freundschaften in der Ferne. Tut mir wirklich leid.“ Aua. Das saß. Eine Freundin hatte sich nach langer Zeit auf eine WhatsApp-Nachricht von mir gemeldet. Nach einigem Hin und Her vereinbarten wir einen Telefontermin, den sie kurz vorher absagte. Es sei ihr doch zu viel, den Kontakt zu halten.

Meine Freundin war ehrlich zu mir. Sie hätte auch sagen können, ihr sei etwas dazwischengekommen und wir würden das Telefonat nachholen. Aber das hat sie nicht getan. Sie sagte die Wahrheit. Nämlich, dass sie den Kontakt nicht mehr wollte.

Ehrlich währt am längsten, heißt es. Aber das tut manchmal sehr weh. Woran liegt das und wie können wir lernen, mit diesem Schmerz umzugehen?

Die wahrgenommene Ablehnung

Die meisten Menschen sind harmoniebedürftig. Dazu gehört, dass wir die ehrliche Konfrontation mit anderen meist vermeiden. Denn…

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Scheitern ist normal

18.04.2024 00:00:00

„Was würdest du tun, wenn du nicht scheitern könntest?“ Als mir jemand zum ersten Mal diese Frage stellte, war ich baff. Denn mir wurde klar: Wenn Scheitern unmöglich wäre, würde ich ein ganz anderes Leben führen. Ein viel mutigeres und freieres. Aber leider ist Scheitern doch eine Option und oft ist es nicht das Scheitern selbst, sondern die Angst davor, die uns begrenzt.

Dem Umgang mit dem Scheitern widmet Alissa Levy ein Kapitel in ihrem Buch „Heute fange ich an“. Denn wo man Neues wagt und Schritte aus der Komfortzone rausmacht, ist die Gefahr des Scheiterns groß. Zumindest glauben wir das oft.

Gerade wenn ich schon mehrfach an einer Aufgabe gescheitert bin, macht sich Unsicherheit in mir breit: Kann ich diese Sache vielleicht gar nicht bewältigen? Bin ich gar zum Scheitern verurteilt?

Diese Frage stellt sich auch Alissa Levy und kommt zu der Erk…

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Grundsicherung mal anders

17.04.2024 00:00:00

Der Schwede und Friedensnobelpreisträger Dag Hammerskjöld war ab 1953 zweiter Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN). Er kam im September 1961 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Erst 1991, also 30 Jahre nach seinem Tod, erschien ein kleines Büchlein von ihm: „Das Unerhörte – in Gottes Hand zu sein“. Es enthält Tagebuchaufzeichnungen eines Mannes, der nicht nur der oberste Verwaltungsbeamte in der UN war, sondern auch Lutheraner und Christusmystiker.

Auch wenn Hammerskjöld schon mehr als 60 Jahre tot ist und sein Büchlein weit über 30 Jahre alt ist: „Das Unerhörte – in Gottes Hand zu sein“ ist ein Bekenntnis, das uns bis heute herausfordert. Denn:

Die Zeiten sind unsicher

Die Unsicherheit weht nicht nur durch unser Leben, sondern fegt geradezu auch durch unsere Zeit, unser Land und unsere Welt. Dinge verändern sich, in immer höherem Maß und immer…

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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