Dankbarer durchs Leben gehen

08.06.2024 00:00:00

Dankbar zu sein hat viele Vorteile. Aus der Emotionsforschung wissen wir: Dankbarkeit tut der Seele gut! Sie gilt als Kraftquelle für unsere psychische Gesundheit. Einen positiven Einfluss auf die körperliche Gesundheit hat Dankbarkeit auch: Sie wirkt sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus.1

Dankbarkeit ist auch wichtig für einen gesunden Glauben. Hier denke ich zum Beispiel an eine biblische Person, die vielen bekannt ist: Hiob. In seiner schwierigen Phase baut ihn seine Dankbarkeit auf. „Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen. Gelobt sei der Herr.“

Wenn Dankbarkeit auch nicht davor bewahrt, dass man Fehler macht oder durch Leid gehen muss, kann ich wissen: Dankbarkeit tut mir gut, baut mich auf und stärkt meine Resilienz. Dankbarkeit trägt also zu meinem Wohlbefinden bei. Das Gute ist: Eine dankbare Haltung kann man einüben. Hier k…

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Gefühls-Chaos?!

06.06.2024 00:00:00

Andi Weiss ist Songpoet und Logotherapeut, seine Frau Martina Weiss ist Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und arbeitet als Dozentin und Supervisorin. Gemeinam haben sie das Buch Trauer sucht Trost geschrieben, in dem auch dieser Text zu finden ist. Es ist ein Trauerbegleiter der ganz anderen Art: Bunt, kreativ und ohne Seitenzahlen.

Wir veröffentlichen mit freundlicher Genehmigung von Martina und Andi Weiss diesen Buchauszug. Hier können Sie unsere Podcastreihe Trauerzeiten mit ihnen finden.

Es gibt unangenehme Gefühle, die nicht auszuhalten sind. Zumindest fühlt es sich so an. Erst mal. Eine Übung, die mir bei solchen Gefühlen manchmal hilft: Ich stelle mir vor, dass ich ein Hotel bin. Die Gefühle sind Gäste, die einchecken wollen. Wenn ich sie ignoriere, werden sie andauernd auf die Klingel drücken oder sogar Sturm läuten. Sie werden versuche…

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Mit Jesus ein Bier trinken

05.06.2024 00:00:00

„Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Beste, was es gibt auf der Welt“, heißt es in einem Lied von den Comedian Harmonists. Und tatsächlich Freundschaft ist etwas, ohne das die meisten Menschen nicht leben können. Ein Freund ist jemand, bei dem wir unseren Liebeskummer abladen oder mit dem wir die Nächte durchfeiern.

Gleichzeitig ist nicht jeder „Freund“ wirklich mein Freund. Das haben viele von uns schon in der Schule erfahren. Denn dort galt oft: Wer am beliebtesten war oder die besten Spielzeuge hatte, hatte die meisten Freunde. Die coolen Kids scharten ihre zahlreichen „Freunde“ um sich, die sich alle um die Gunst des Anführers bemühten.

Diese Art von Freundschaft tut nicht gut und auch Jesus verwehrt sich dagegen, wenn er den Jüngern in Johannes 15,15 zusagt: „Ich nenne euch nicht mehr Diener; denn ein Diener weiß nicht, was sein Herr tut. Vie…

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Auf das Wesentliche achten

03.06.2024 00:00:00

Endlich den Lappen haben! Das war für mich als 18-Jähriger das ganz große Ziel. Mit dem Lappen ist das amtlich-graue Stück Papier mit Foto und Stempel gemeint, das früher als Führerschein galt. Irgendwann war es so weit. Nachdem ich eine Weile Theorie gebüffelt hatte, sollte ich meine erste Fahrstunde haben. Aufgeregt bestieg ich das Fahrschulauto.

Binnen kürzester Zeit war ich reichlich gestresst. Ich musste so viel gleichzeitig tun: auf den Verkehr und die vielen Schilder achten, in den Rückspiegel schauen, Gangschaltung und Kupplung im richtigen Moment bedienen, Abstand zum vorausfahrenden Auto halten und bei alledem die Anweisungen meines Fahrlehrers beachten. Ich hatte viel zu tun!

Mein Fahrlehrer erklärte mir eines, was ich bis heute nicht vergessen habe: Ich steuere automatisch dorthin, wohin ich schaue. Und das war in der ersten Fahrstunde häufig d…

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Mehr Freude ist möglich!

01.06.2024 00:00:00

Freude ist etwas Schönes. Und wer umgibt sich nicht lieber mit fröhlichen Menschen als mit Miesepetern?! Kerstin Hack ist Coach und Autorin verschiedener Lebensratgeber. Sie sagt: Es gibt Wege, neu zur Freude durchzudringen. Wichtig dabei: Lege unnötigen Ballast ab. Arbeite zum Beispiel an deiner eigenen Perfektion. Denn wer sich selbst Fehler zugesteht, lebt fröhlicher.

Lehren aus einem Erlebnis in der U-Bahn

Als Beispiel dient Kerstin Hack ein Erlebnis neulich in der U-Bahn: „Als ich einstieg, lag eine Tüte von einem Bio-Supermarkt auf dem gegenüberliegenden Sitz. Und direkt nach mir stieg eine offensichtlich obdachlose Frau ein und ich sagte: ‚Hier, die Tüte hat jemand vergessen. Nehmen Sie die doch mit!‘ Und beim Aussteigen war die Frau überglücklich. Ich dachte mir, wenn ich der Mensch gewesen wäre, der die Tüte vergessen hat, hätte ich wahrsch…

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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