Gib den Sorgen keine Macht!

21.05.2024 00:00:00

Wie soll es nur weitergehen? Diese Frage stellen sich die meisten Menschen irgendwann einmal in ihrem Leben. In schwierigen Situationen Sorgen und Zukunftsängste zu haben, ist etwas ganz Natürliches.

Im Moment schauen viele Menschen mit Angst in die Zukunft. Die Inflation und die aktuellen Krisenherde und Kriege der Welt zeigen uns, dass bisherige Sicherheiten vielfach nur scheinbare Sicherheiten waren. Wie können wir uns für eine Zukunft voller Krisen wappnen, ohne dabei den Mut zu verlieren? Inwieweit und wo ist Vorsorge wichtig und wo geben wir unseren Sorgen zu viel Macht?

Weise und vorausschauend auf mögliche Probleme zuzugehen, ist das Eine und kann uns erste Ängste nehmen; sich in einem Sorgenkreisel zu verfangen, ist etwas ganz Anderes. Hier trifft folgende biblische Aussage zu: „Wenn ihr euch noch so viel sorgt, könnt ihr doch euer Leben um kei…

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Die wahre Kraft von Pfingsten

20.05.2024 00:00:00

Wir haben einen kleinen Rasentraktor, den wir für kurze Strecken vom Holzlager zum Wohnhaus als Transportmittel verwenden. Bis vor kurzem stand er noch an unserem alten Wohnort. Als wir ihn von dort holen wollten, ist er nicht angesprungen. Nach genauem Betrachten und hinhören war schnell klar, dass eine neue Batterie hermuss, damit der Motor überhaupt starten kann.

1. Es braucht die Starthilfe

Obwohl der Vergleich ein wenig hinkt, fällt mir bei der Szenerie eine gewisse Ähnlichkeit zur christlichen Glaubensbewegung auf. So wie die Batterie die Starthilfe für den Motor einer Maschine ist, so wirkt der Geist Gottes, damals wie heute, als Starthilfe für den Glauben an Jesus Christus.

Im zweiten Kapitel der Apostelgeschichte, zu finden im Neuen Testament der Bibel, erhalten die Nachfolger von Jesus eine göttliche Starthilfe. Bis dahin haben sie sich…

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Der Heilige Geist als Schlagzeuger

19.05.2024 00:00:00

Wolfgang Metz ist Hochschulseelsorger in Tübingen und Pfarrer in Sindelfingen. In seinem Buch „Österliche Unruhe“ widmet er sich in einer Art geistlichem Tagebuch der Zeit zwischen Aschermittwoch und Pfingsten. Wir veröffentlichen mit freundlicher Genehmigung des echter Verlags einen Auszug aus dem Buch. Hier können Sie weitere Texte aus dem Buch in unser Radioreihe Lesezeichen nachhören.

Ich glaube, der Heilige Geist ist ein Schlagzeuger.
Er ist der, der alles vorantreibt, Schlag auf Schlag,
der in meinem Atem weht, Zug um Zug,
und meinen Herzschlag vorantreibt, Takt für Takt,
und er ist der Rhythmus des Lebens, im Auf- und Untergehen der Sonne, in der Wiederkehr der Jahreszeiten und vielem mehr.

Der Heilige Geist begleitet nicht nur, sondern gibt den Takt an.
Es ist weniger ein 3/4- oder 4/4-Takt, sondern eher ein 24/7- und 365/24-Takt.

Alles im Leb…

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Burnout führt zum Neustart

17.05.2024 00:00:00

Dr. Roland Hardmeier ist ein Machertyp. Der Schweizer ist Theologe, Dozent und Pastor. Er liebt Herausforderungen, die Natur und das Schreiben. Er ist der Helfende, bis er nach einem Zusammenbruch selbst Hilfe braucht.

Es geschieht im Jahr 2000 während seiner Arbeit am Computer. Der damalige Pastor fühlt etwas wie einen Stromstoß in seinem Kopf. Zuerst denkt er, das sei eine vorübergehende Sache, doch er wird die Schwindelattacken, Sehstörungen und den Tinnitus nicht mehr los.

Zehn Jahre später kommt der Zusammenbruch: Nichts geht mehr. Roland Hardmeier muss mit 45 Jahren in eine Klinik. Für ihn ist es, „als hätte man einen Stecker gezogen“. Plötzlich wird aus dem Helfer ein Mensch, der selbst Hilfe braucht.

Diese Erfahrung ist neu für den Pastor, der bis dahin „auf zu vielen Hochzeiten auf einmal getanzt“ hat. Jetzt muss er anerkennen, dass er ein gesu…

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Frisches Wasser

16.05.2024 00:00:00

Am Rande der Wüste

Ich bin in der westafrikanischen Sahelzone aufgewachsen. So nennt man den Landstrich südlich der Saharawüste. Wasser gab es drei Monate lang in Hülle und Fülle. Das restliche Jahr war von Trockenheit geprägt. Heiße, eintönige und sehr staubige Trockenheit.

Aber überall dort, wo es stehendes oder fließendes Wasser gab, säumten Bäume und Büsche die Flussufer und Wasserstellen. Daran habe ich denken müssen, als ich Psalm 1 heute gelesen habe. Im Liederbuch der Bibel, den Psalmen, wird nämlich auf eine ähnliche Situation Bezug genommen. In Psalm 1, Vers 3 steht:

Der Gerechte ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht.

Ich finde es bemerkenswert, dass die Bibel diesen Vergleich bemüht, wenn sie von einem gerechten Menschen spricht. In einem dürren und le…

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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