Buchrezension: Dein Leben ist einmalig – vergeude es nicht!

23.03.2015 10:58:31

Was bedeutet es, sein Leben zu vergeuden? Oder andersherum gefragt: Was bedeutet es, richtig zu leben, das Leben nicht zu verschwenden, sondern…? Ja, wie soll man diesen Satz weiterführen? Was ist das Gegenteil von einem verschwendeten Leben?

Das ist die Hauptfrage, der John Piper in dem Buch „Dein Leben ist einmalig – vergeude es nicht!“ nachgeht. Gott schuf uns zu einem Leben mit einer einzigen Leidenschaft: Mit allem, was wir sind und haben, sollen wir Gott verherrlichen. Zu diesem Zweck hat uns Gott erschaffen und erkauft. Ein vergeudetes Leben ist ein Leben, dem diese Leidenschaft fehlt.

John Piper rüttelt uns mit seinem Buch auf. Viele Menschen gehen durch das Leben ohne ein Anliegen für Gott. Sie suchen Sicherheit, Bequemlichkeit und Vergnügen – und vielleicht versuchen sie noch Sünde zu vermeiden. Doch damit laufen sie Gefahr, ihr Leben mit Belanglosigkeiten zu verschwenden. Das…

von User305229

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Joab: Ein Leben aus der eigenen Kontrolle heraus

08.03.2015 08:00:12

Wenn das „Ich“ das Puzzleteil ist, das unser ganzes Leben zusammenhält

Vor einiger Zeit besuchte ich im Auftrag des Unternehmens, in dem ich arbeite, ein Seminar unter der Überschrift „Späte Freiheit“. 20 Menschen, die in wenigen Jahren in Rente gehen würden, nahmen teil. Zu Beginn zeigte die Referentin ein Bild mit einigen Puzzleteilen. Das zentrale Stück, das alle anderen Teile zusammenhielt, war mit „Beruf“ angeschrieben. Sie fragte die Teilnehmenden, was sich an diesem Bild ändere, nachdem sie in Rente gegangen seien. Die Teilnehmer dachten kurz nach. Dann meldete sich eine Frau zu Wort: „Dann kommt das ‘Ich’ an die Stelle des Berufs.“ Ein allgemeines Nicken in der Runde folgte. Jetzt stelle man sich einmal vor, das zentrale Puzzleteil wäre mit „Gott“ überschrieben gewesen. Dann hätte sich mit der Rente nichts geändert! Wenn Gott das Zentrum unseres Lebens darstellt, dann gruppieren…

von User305229

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Heiligung und Rechenschaft – Teil 2

22.02.2015 08:00:59

Bei der Rechenschaft geht es nicht darum, irgendwie engstirnig oder verbissen zu werden. Eine gesunde und authentische Gemeinschaft bedeutet für mich, dass man einerseits locker miteinander umgehen kann und Witz und Späßchen nicht zu kurz kommen. Auf der anderen Seite ist man aber auch tief miteinander unterwegs, streckt sich zielgerichtet nach Wachstum aus und das geht sehr gut durch Rechenschaft.

Jeder von uns hat geistliche Themen, die ihn gerade beschäftigen. Jeder von uns geht durch Wachstumsprozesse und lernt dabei dazu. Wir sollten viel mehr beginnen, uns darüber auszutauschen, was wir gerade dabei sind zu lernen und so voneinander profitieren.

Wir werden im NT an vielen Stellen aufgefordert, aufeinander Acht zu haben, einander zu erbauen, zu ermahnen, zu ermutigen, zu trösten. Der Sonntagsgottesdienst ist dabei nur eingeschränkt ein geeigneter Ort, denn hier redet meistens nur e…

von User305229

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Heiligung und Rechenschaft – Teil 1

15.02.2015 08:00:09

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich über lange Strecken meines Christseins ziemlich allein unterwegs war. Das meine ich natürlich nicht äußerlich. Äußerlich habe ich sonntags den Gottesdienst besucht, war auch öfters in der Bibelstunde, in Hauskreisen, in der Jugendstunde sowieso und hab Vieles von dem mitgenommen, was im christlichen Bereich angeboten wird. Noch dazu habe ich zahlreiche Konferenzen, Freizeiten und auch mal eine Kurzbibelschule besucht. Innerlich muss ich aber ehrlich sagen, dass ich allein geblieben bin mit meinem Herzen. Wenn ich mich recht erinnere, war da niemand, der mir jemals konkret die Frage gestellt hat: Wie geht’s dir eigentlich gerade mit dem Herrn Jesus?

Wenn ich mir das Christentum mal etwas aus der Distanz anschaue, dann stelle ich Folgendes fest: Wir als Christen im 21. Jahrhundert sind viel damit beschäftigt, über Gemeinde zu reden, wir hören viele…

von User305229

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Nichts Neues im Westen

01.02.2015 08:00:55

„Wir glauben an die zivilisierende Kraft der Kultur.“ – Jodie Foster, Der Gott des Gemetzels

Ein Steinbildhauer wurde gefragt, wie er es hinkriegt, aus einem Stein eine so schöne Figur zu fertigen. Der Künstler antwortete darauf: „Die Figur war schon darin enthalten, ich musste nur noch den Stein wegschlagen.“ Diese schöne Geschichte erzählte Colonel Samuel Trautman seinem Schützling John Rambo auf die Frage, warum er aus ihm eine erbarmungslose Tötungsmaschine gemacht hat (da ich nicht den Teenie-Beenie-Wheenie Style habe, dafür aber einen Fernseher, kenne ich sowas). Nun, genug der Illustration! Es soll ja nicht zu sehr mainstream-evangelikal werden.

Ich wollte diesen Text eigentlich schon letztes Jahr geschrieben haben, da der erste Weltkrieg 100 jähriges Jubiläum hatte und ich aufgrund der Lektüre von Remarques „Im Westen nichts Neues“ mal was über Krieg und Kultur schreiben wollte.…

von User305229

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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