Das Babylon-Gefühl der digitalen Nomaden

10.08.2014 07:00:42

Das Babylon-Gefühl

Orientierungslosigkeit hat nichts mit dem Orient zu tun. Viel mehr mit Babylon. Die Stadt ist seit jeher der Ort gequälter Seelen – Zuflucht und Gefängnis zu gleich. Das ist auch in Deutschland so. Kleine Städte für die Kleinen und die großen Städte für die Großen. Wie New York für Adrian Brody in dem High School Drama Detachment: Die Flucht vor der Vergangenheit und der Blick auf das hoffnungslose Morgen führen zur Zerstreuung im Jetzt. Unser Babylon (oder unser Ur) muss jedoch keine echte Stadt sein. Wir bevorzugen den rastlosen Zwischenplatz. Einen Seelen-Flughafen: ein Zwischenort, an dem man nicht wirklich verweilt, sondern immer nur kommt oder wieder geht. Ein Hotel ist auch irgendwie derart. Das Internet noch viel mehr.

Digitale Nomaden

Das hastige Herumklicken macht uns zu digitalen Nomaden, die ihre virtuellen Zelte schnell aufrichten und wieder abreißen. Se…

von User305229

0 Kommentare

Hiob liegt in Zimmer 4

03.08.2014 13:14:25

Und es geschah eines Tages, als seine Söhne und Töchter im Haus ihres erstgeborenen Bruders aßen und Wein tranken, da kam ein Bote zu Hiob…“ - Hi 1,13

“Und es geschah” – in ein paar Minuten wurde Hiobs Leben zerstört; ohne Vorwarnung, ein Tag wie jeder andere. Und es blieb nicht bei einer schlechten Nachricht: Besitz, Familie, Freunde und zuletzt seine eigene Gesundheit – alles wurde Hiob genommen. Bitte lese dir diesen Text einmal genau durch. Lebe ihn durch. Erfahre dich selbst in Hiobs Situation. Du stehst morgen auf, frühstückst, dein Lieblingslied läuft im Radio, die Sonne scheint dir auf die Nase. In der Schule, Beruf oder Studium läuft es gut – es ist Wochenende. Dann ein Anruf: Autounfall. Vater, Mutter, die zwei Geschwister. Ein direkter Aufprall – keine Chance mehr. Wie würdest du reagieren? Wie würdest du weiterleben? Wir gehen noch einen Schritt weiter: Die Tragödie hat dei…

von User305229

0 Kommentare

Auch Frauen kämpfen mit Lust?!

20.07.2014 07:00:32

Lust … Obwohl Männer keine Tiere sind, die ihren sexuellen Trieben hilflos ausgeliefert sind, ist es doch für sie ein Kampf, ihren Blick und ihre Gedanken rein zu halten. Aber wie ist das mit den Frauen? Sind sie an dieser Stelle freier? Wenn wir den Spieß umdrehen und sie eins-zu-eins mit den Männern vergleichen, dann tun wir damit keinem einen Gefallen, denn Männer und Frauen kämpfen auf unterschiedliche Weise. Trotzdem gibt es Frauen, die damit kämpfen, dass sie den Körper von Männern begehren, manchmal sogar den von Frauen, wenn sie von ihrem eigenen Geschlecht angezogen werden. Aber ich würde sagen, dass die meisten Frauen, insbesondere die verheirateten, nicht glauben, dass wir Frauen mit sexueller Lust zu kämpfen haben, was uns gefühlt auf eine höhere moralische Ebene als die Männer stellt. Wir denken dann etwa so: „Warum kämpfen Männer ständig mit ihrer Lust auf Frauen? Ich bege…

von User305229

0 Kommentare

Buchrezension: Hat die Wissenschaft Gott begraben?

13.07.2014 08:00:00

„Gott ist ein Lückenbüßer!“ ist der Vorwurf, der oftmals von allzu aufgeklärten Zeitgenossen zu hören ist. In ihrem scheinbar kindlichen Vertrauen auf die Wissenschaft sind sie sich sicher, dass der Fortschritt der Forschung auch die letzten Erklärungslücken schließen wird, in denen Gott sich verstecken könnte. Eine Welt, die vollkommen erklärbar ist, ist eine Welt die keinen Gott braucht, oder?

In seinem Buch „Hat die Wissenschaft Gott begraben?“ liefert John Lennox, Professor für Mathematik an der Universität in Oxford, nicht nur beeindruckende Argumente, die für die Existenz eines Schöpfers sprechen, sondern nimmt den Leser mit auf eine unfassbare Reise. Lennox zeigt, dass Gott kein „Lückenbüßer“ ist an den die Christen nur glauben, weil es noch Unerklärbares gibt. Vielmehr ist Gott der Erzeuger aller Erklärungen und Gesetzmäßigkeiten im Universum.

Und da beginnt die Reise schon: Len…

von User305229

0 Kommentare

Inhalt und Kontext des Evangeliums

06.07.2014 08:00:49

Unsere Gemeinde möchte in Zukunft aktiver dazu beitragen, das Evangelium in die Welt hinauszutragen. Dies ist eine gute Sache und ich hoffe, dass es noch mehr Menschen und Gemeinden gibt, die dieses Anliegen teilen.

Für uns war es auf alle Fälle Anlass genug, uns nochmals neu und intensiv mit dem Evangelium auseinander zu setzen. An diesen Überlegungen möchte ich euch gerne teilhaben lassen.

Unser Auftrag

Bitte schlagt als erstes Römer 10,12-18 auf (aufgrund der Länge des Textes, werde ich die meisten Bibelstellen nicht mit einfügen, sondern nur erwähnen. Es macht aber in jedem Fall Sinn, diese aufzuschlagen und zu lesen, um den Gedankengang im Artikel nachvollziehen zu können). Hier wird die Notwendigkeit und der Auftrag, das Evangelium zu verkünden, angeführt. Gott errettet die, welche glauben. Doch glauben können nur die, die seinen Ruf des Evangeliums hören. Auch wenn Gott souverän …

von User305229

0 Kommentare

Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

4 Kommentare