Wir haben eine Menge zu tun!

19.07.2022 00:00:00


Ein unabhängiges und freies Leben zu führen – dieses Recht jedes Menschen ist die erste und wichtigste Aussage in der Allgemeinen Charta der Menschenrechte. Doch die Realität sieht bis heute anders aus. Besonders deutlich wird dies am Beispiel der Religionsfreiheit. Viele Länder dieser Welt schränken ihre Bewohner darin ein, ihre Religion frei zu leben.

Ein solches Land ist auch der Iran. Dessen Herrschaftssystem könnte man als theokratische Diktatur bezeichnen. Die Gesetze richten sich nach dem islamischen Recht der Scharia; Christen sind dort im besten Fall Bürger 2. Klasse, im schlimmsten Fall politisch Verfolgte.
 

Religionsfreiheit und wirtschaftliche Sicherheit – Fehlanzeige!

Ob das eine oder andere, darüber entscheidet die Herkunft. Während Iraner mit armenischen und assyrischen Wurzeln in einem eng vorgegebenen Rahmen Gottesdienste feiern dürf…

von youthweb

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Wutmensch oder Glaubensheld?

18.07.2022 00:00:00


Der Prophet Jona ist für mich eine der schillerndsten Figuren aus der Bibel. Seine Geschichte ist schnell erzählt: Der gebürtige Israelit wird von Gott beauftragt, der assyrischen Hauptstadt Ninive wegen ihrer Grausamkeit den Untergang anzukündigen. Jona hat keine Lust, sich als Bote für diese heikle Mission herzugeben. Also flieht er in die entgegengesetzte Richtung nach Tarsis, das vermutlich im heutigen Spanien liegt. Ein Schiff soll ihn dorthin bringen.

Diese Flucht weiß Gott zu verhindern. Er lässt ein Unwetter aufkommen, das das Handelsschiff derart in Bedrängnis bringt, dass die Matrosen Jona schließlich über Bord werfen, um ihr eigenes Leben zu retten. Jona versinkt in den Wellen, wird durch ein Wunder gerettet, kommt dabei zur Besinnung und führt seinen Auftrag anschließend doch noch aus. Damit könnte die Geschichte enden und alles wäre gut.
 

von youthweb

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Befreite Dankbarkeit (1)

17.07.2022 00:00:00

 

Sie wird in der Bibel großgeschrieben: die Dankbarkeit. Besonders Gott gegenüber. Doch eine Aussage zum Danken sorgt immer wieder für Missverständnisse. Und dadurch auch für unnötigen Schmerz und Kummer: „Dankt Gott für alles!“ Bedeutet das, dass ich auch für Schweres danken soll? Oder gar für erlittenes Unrecht? Nein, meint der Theologe und Autor Steffen Brack. Er geht den biblischen Aussagen zum Danken nach. Und kommt zu einer gut begründeten Sicht, die eine befreite Dankbarkeit möglich macht.
 

Immer wieder gerne vergessen – Danke sagen

Eine kluge Bauersfrau stellt ihrem Mann und den drei Söhnen zum Mittagessen eine Ladung Heu auf den Tisch. Entgeistert starren die vier breitschultrigen Kerle auf das Heu. Und dann schauen sie die Frau des Hauses verständnislos an. Doch die weiß ganz genau, was sie tut:

„Ach. Ich dachte ihr würdet gar nicht merke…

von youthweb

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Loslassen als Schritt der Befreiung

16.07.2022 00:00:00


„Ich muss loslassen. Ich will nicht und habe das Gefühl, ich kann es auch nicht. Es muss jetzt aber sein!“ – wahrscheinlich kennt jeder diese oder ähnliche Gedanken. Denn Loslassen gehört im Leben unweigerlich zu den Dingen, die ich bewusst lernen muss.

Es fängt mit kleinen Dingen an: wenn ich nicht die Beförderung bekomme, die ich mir gewünscht habe, wenn ein liebgewonnenes Erinnerungsstück kaputt geht oder die Urlaubspläne platzen.

Doch richtig schmerzvoll wird es bei den großen Verlusten in meinem Leben: Loslassen muss ich, wenn ich erwachsen werde und mich vom Elternhaus trenne oder wenn sich ein lang ersehnter Traum nicht erfüllt. Loslassen muss ich auch, wenn ein geliebter Mensch von mir geht oder eine Krankheit meine Gestaltungsmöglichkeiten einschränkt.

Dieses Loslassen ist mit Schmerzen verbunden. Ich muss mich an ein Ereignis oder eine Situatio…

von youthweb

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Kinder brauchen Freiräume

15.07.2022 00:00:00


Das kleine blaue Fahrrad wackelte und schlingerte. Mein Sohn klammerte sich am Lenker fest, trat eifrig in die Pedale und blickte konzentriert geradeaus. Er fühlte sich sicher, denn Papa rannte ja hinter ihm her und hielt den Gepäckträger fest, damit das Rad nicht umfiel. Dachte er. Tatsächlich hatte Papa losgelassen. Als der Kleine begriff, dass er ganz alleine Rad fuhr und es konnte, breitete sich ein Strahlen auf seinem Gesicht aus. Wir freuten uns mit ihm und genossen seinen Stolz. Aber das war nur möglich, weil wir ihn losgelassen haben.

Natürlich hätte er das Gleichgewicht verlieren und hinfallen können. Er hätte sich verletzen können und wir wären mit ihm darüber traurig gewesen. Radfahren lernen Kinder aber nur, wenn man sie loslässt. Wenn man in Kauf nimmt, dass sie fallen. Sie müssen es allein schaffen.
 

Wer klettert heute noch auf Bäume?

von youthweb

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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