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Die Bibel lehren – Teil IV

Beitrag vom 26.02.2014 18:00:49

Im letzten Teil ging es um die Nachvollziehbarkeit beim Lehren der Bibel und den Verweis auf Jesus. Heute beschäftigen wir uns mit zwei letzten Punkten: Der Tatsache, dass das, was wir sagen, immer ins Leben der Zuhörer hinein gerichtet sein sollte und von uns mit voller Überzeugung ausgedrückt werden darf.

6. Ins Leben der Zuhörer hinein

Das Evangelium ist das wichtigste. Und es ist deshalb so wichtig, weil es unser Leben elementar betrifft. Die Bibel ist kein Buch bloßer grauer Theorie für seltsame Theologen. Sie ist enorm praktisch und hat uns bzgl. jedes Lebensbereiches etwas zu sagen. Unser Bibelwissen sollte darum immer Auswirkungen auf unseren Alltag haben. Es ist gefährlich, die Bibel bloß gut zu kennen, ohne anzuwenden, was darin steht. Erkenntnis bläht auf, sagt Paulus. Liebe hingegen – oder anders ausgedrückt: angewandte Erkenntnis – baut auf (1. Kor 8,1). Deshalb sollten wir …

von ruditissen

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Über unausweichliches Scheitern und ein gutes Ende – Predigt zu Mk 8,14-21

Beitrag vom 23.02.2014 08:00:17

14 Die Jünger hatten vergessen, Brot mitzunehmen; nur ein einziges Brot hatten sie bei sich im Boot. 15 „Nehmt euch in Acht!“, schärfte Jesus ihnen ein. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und vor dem Sauerteig des Herodes!“ 16 Da machten sie sich untereinander Gedanken darüber, dass sie kein Brot bei sich hatten. 17 Als Jesus merkte, was sie beschäftigte, sagte er: „Warum macht ihr euch Gedanken darüber, dass ihr kein Brot habt? Versteht ihr immer noch nichts? Begreift ihr denn gar nicht? Sind eure Herzen so verschlossen? 18 Ihr habt doch Augen – könnt ihr nicht sehen? Ihr habt doch Ohren – könnt ihr nicht hören? Erinnert ihr euch nicht daran, 19 wie ich die fünf Brote für die Fünftausend in Stücke brach? Wie viele Körbe voller Reste habt ihr damals aufgesammelt?“ – „Zwölf“, antworteten sie. 20 „Und als ich die sieben Brote für die Viertausend in Stücke brach, wie viele Körbe vo…

von ruditissen

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Die Bibel lehren – Teil III

Beitrag vom 19.02.2014 18:00:47

Letzte Woche haben wir uns mit zwei wichtigen Prinzipien beschäftigt: Man sollte beim Lehren der Bibel den Kerngedanken des Textabschnittes zum Hauptpunkt des eigenen Themas machen und diesen Kerngedanken anhand einer zielführenden Struktur, die sich am besten ebenfalls am Aufbau des Textes orientiert, dem Zuhörer vermitteln. Im heutigen dritten Teil dieser Serie folgen Punkt vier und fünf: Die Nachvollziehbarkeit für die Hörerschaft und der Verweis auf Jesus.

4. Für den Zuhörer nachvollziehbar

Ich habe schon in Teil I darauf hingewiesen, dass die Autorität immer im Text selber liegt und nicht beim Prediger, weshalb dieser seinen Zuhörern auch niemals das Gefühl geben sollte, dass sie auf ihn angewiesen sind, um die Bibel zu verstehen. Im Gegenteil: Der beste Bibellehrer ist derjenige, der seinen Schülern nicht nur Gottes Wort erklärt, sondern ihnen dazu verhilft, es auch ohne Hilfe von …

von ruditissen

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Bewertungskriterien für das Lesen von Ratgebern

Beitrag vom 16.02.2014 07:00:18

Ich werde ab und zu nach der Beurteilung von Ratgebern gefragt. Anstatt ein konkretes Buch vorzustellen, habe ich meine eigenen Bewertungskriterien zusammen getragen.

Person

  • Was sind wichtige biografische Wegmarker des Autors?
  • Was sind seine wichtigsten Beeinflusser?
  • Welches ist sein kirchlicher Hintergrund? Gibt es „Wanderbewegungen“?
  • Was sagen seine Kritiker?

Inhalt

  • Was sind die inhaltlichen Hauptbotschaften?
  • Wenn es im Bezugsrahmen keinen Gott gibt, was ist der mutmaßliche Ersatzgott?
  • Was sagt er über Menschen?
  • Wie äußert er sich zur übrigen Schöpfung (Tiere, Umwelt)?

Ergänzende theologische Überlegungen

  • Wer steht im Zentrum des Buches? Geht es um Gottes Ehre oder steht das bessere „Funktionieren“ im Vordergrund?
  • Das Panorama der biblischen Heilsgeschichte präsentiert eine Abfolge von Schöpfung, Fall, Erlösung und Vollendung. Gibt es Verzerrungen (z. B. Ausblendung der Sünde oder Perf…

von ruditissen

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Die Bibel lehren – Teil II

Beitrag vom 12.02.2014 18:00:59

Letzte Woche habe ich betont, dass ein Lehrer der Bibel Demut aufweisen und all seine Verkündigung allein auf dem Text der Heiligen Schrift basieren lassen sollte. Heute geht es weiter mit den Prinzipien „Kerngedanke des Textes“ und „Zielführende Struktur“.

2. Anhand des Kerngedankens des Textes

Das ist oftmals leichter gesagt als getan. Dennoch gilt immer: Der Text gibt das Ziel vor. Es ist wichtig, die Hauptaussage des Textes zur eigenen Hauptaussage zu machen. Denn als guter Bibellehrer will man sicherstellen, dass die Leute das hören, was Gott am wichtigsten ist und nicht das, was einem selbst vielleicht am wichtigsten erscheint.

Wir Menschen neigen oft dazu, unsere ganz speziellen Steckenpferde zu haben. Wir haben alle unsere Lieblingsthemen. Und sobald wir dann in einem langen Abschnitt nur zwei halbe Verse finden, die vielleicht im Entferntesten etwas mit diesem Thema zu tun haben…

von ruditissen

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Ich habe euch dazu bestimmt, Frucht zu tragen

Ich habe euch dazu bestimmt, hinzugehen und Frucht zu tragen – Frucht, die Bestand hat.

Johannes 15,16B

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