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Buchrezension: Persönliche Evangelisation

Beitrag vom 31.08.2014 13:45:49

„Evangelisieren bedeutet nicht, Menschen zu einer Entscheidung zu überreden; es bedeutet nicht, die Existenz Gottes zu beweisen oder einen guten Grund dafür aufzuzeigen, dass das Christentum wahr ist; es bedeutet nicht, jemanden zu einer Veranstaltung einzuladen; es bedeutet nicht, sich mit dem aktuellsten Problem auseinanderzusetzen oder Interesse für das Christentum zu wecken; es bedeutet nicht, eine Anstecknadel mit der Aufschrift „Jesus rettet!“ zu tragen. Manches davon kann am rechten Ort schön und gut sein, aber man darf nichts davon mit Evangelisieren verwechseln. Evangelisieren heißt, mit Gottes Vollmacht zu verkündigen, was Er getan hat, um Sünder zu erretten; es heißt, Menschen zu warnen, dass sie verloren sind, und sie zur Buße und zum Glauben an den Herrn Jesus Christus zu rufen.

Ach, so ist das also mit der Evangelisation! Dann weiß ich ja jetzt Bescheid, wie es (nicht) lau…

von ruditissen

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Das Babylon-Gefühl der digitalen Nomaden

Beitrag vom 10.08.2014 07:00:42

Das Babylon-Gefühl

Orientierungslosigkeit hat nichts mit dem Orient zu tun. Viel mehr mit Babylon. Die Stadt ist seit jeher der Ort gequälter Seelen – Zuflucht und Gefängnis zu gleich. Das ist auch in Deutschland so. Kleine Städte für die Kleinen und die großen Städte für die Großen. Wie New York für Adrian Brody in dem High School Drama Detachment: Die Flucht vor der Vergangenheit und der Blick auf das hoffnungslose Morgen führen zur Zerstreuung im Jetzt. Unser Babylon (oder unser Ur) muss jedoch keine echte Stadt sein. Wir bevorzugen den rastlosen Zwischenplatz. Einen Seelen-Flughafen: ein Zwischenort, an dem man nicht wirklich verweilt, sondern immer nur kommt oder wieder geht. Ein Hotel ist auch irgendwie derart. Das Internet noch viel mehr.

Digitale Nomaden

Das hastige Herumklicken macht uns zu digitalen Nomaden, die ihre virtuellen Zelte schnell aufrichten und wieder abreißen. Seh…

von ruditissen

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Hiob liegt in Zimmer 4

Beitrag vom 03.08.2014 13:14:25

Und es geschah eines Tages, als seine Söhne und Töchter im Haus ihres erstgeborenen Bruders aßen und Wein tranken, da kam ein Bote zu Hiob…“ - Hi 1,13

“Und es geschah” – in ein paar Minuten wurde Hiobs Leben zerstört; ohne Vorwarnung, ein Tag wie jeder andere. Und es blieb nicht bei einer schlechten Nachricht: Besitz, Familie, Freunde und zuletzt seine eigene Gesundheit – alles wurde Hiob genommen. Bitte lese dir diesen Text einmal genau durch. Lebe ihn durch. Erfahre dich selbst in Hiobs Situation. Du stehst morgen auf, frühstückst, dein Lieblingslied läuft im Radio, die Sonne scheint dir auf die Nase. In der Schule, Beruf oder Studium läuft es gut – es ist Wochenende. Dann ein Anruf: Autounfall. Vater, Mutter, die zwei Geschwister. Ein direkter Aufprall – keine Chance mehr. Wie würdest du reagieren? Wie würdest du weiterleben? Wir gehen noch einen Schritt weiter: Die Tragödie hat dein…

von ruditissen

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Auch Frauen kämpfen mit Lust?!

Beitrag vom 20.07.2014 07:00:32

Lust … Obwohl Männer keine Tiere sind, die ihren sexuellen Trieben hilflos ausgeliefert sind, ist es doch für sie ein Kampf, ihren Blick und ihre Gedanken rein zu halten. Aber wie ist das mit den Frauen? Sind sie an dieser Stelle freier? Wenn wir den Spieß umdrehen und sie eins-zu-eins mit den Männern vergleichen, dann tun wir damit keinem einen Gefallen, denn Männer und Frauen kämpfen auf unterschiedliche Weise. Trotzdem gibt es Frauen, die damit kämpfen, dass sie den Körper von Männern begehren, manchmal sogar den von Frauen, wenn sie von ihrem eigenen Geschlecht angezogen werden. Aber ich würde sagen, dass die meisten Frauen, insbesondere die verheirateten, nicht glauben, dass wir Frauen mit sexueller Lust zu kämpfen haben, was uns gefühlt auf eine höhere moralische Ebene als die Männer stellt. Wir denken dann etwa so: „Warum kämpfen Männer ständig mit ihrer Lust auf Frauen? Ich begeh…

von ruditissen

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Buchrezension: Hat die Wissenschaft Gott begraben?

Beitrag vom 13.07.2014 08:00:00

„Gott ist ein Lückenbüßer!“ ist der Vorwurf, der oftmals von allzu aufgeklärten Zeitgenossen zu hören ist. In ihrem scheinbar kindlichen Vertrauen auf die Wissenschaft sind sie sich sicher, dass der Fortschritt der Forschung auch die letzten Erklärungslücken schließen wird, in denen Gott sich verstecken könnte. Eine Welt, die vollkommen erklärbar ist, ist eine Welt die keinen Gott braucht, oder?

In seinem Buch „Hat die Wissenschaft Gott begraben?“ liefert John Lennox, Professor für Mathematik an der Universität in Oxford, nicht nur beeindruckende Argumente, die für die Existenz eines Schöpfers sprechen, sondern nimmt den Leser mit auf eine unfassbare Reise. Lennox zeigt, dass Gott kein „Lückenbüßer“ ist an den die Christen nur glauben, weil es noch Unerklärbares gibt. Vielmehr ist Gott der Erzeuger aller Erklärungen und Gesetzmäßigkeiten im Universum.

Und da beginnt die Reise schon: Lenn…

von ruditissen

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Geheilt durch seine Wunden

Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet. Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir ab…

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