Jesus ist dann mal weg

18.05.2023 00:00:00


Die Jünger konnten es einfach nicht verstehen. Sie hatten drei aufregende Jahre mit Jesus erlebt. Er hatte unglaubliche Wunder getan. Er heilte schreckliche Krankheiten. Er legte sich mit dem jüdischen Establishment an. Er hatte einige dicke Freunde gewonnen und sich noch mehr Feinde gemacht. Er war gestorben. Und er war von den Toten auferstanden. Was sollte als Nächstes kommen?

Wäre ich damals mit Jesus unterwegs gewesen, hätte ich nach der Auferstehung mit allem gerechnet – nur nicht damit, dass Jesus jetzt geht und alles stehen und liegen lässt. Ich hätte gedacht, dass die Jünger mit ihm jetzt richtig durchstarten, die Welt verändern, das Reich Gottes errichten. Aber Jesus ging. Er war schon geheimnisvoll auf diese Welt gekommen und verließ sie nicht weniger imposant: schwebend auf einer Wolke.
 

„Nur noch kurz die Welt retten“

Was hatte Jesus üb…

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Bestimmt meine Vergangenheit meine Zukunft?

17.05.2023 00:00:00


Wen sehen Sie eher in einer Führungsposition: eine Chantal oder eine Elisabeth? Einen Kevin oder einen Arthur? Auch wenn es sich um Klischees handelt: Der Name einer Person beeinflusst massiv die Erwartungen, die das Umfeld an diese Person hat. Er kann sich negativ auf die Schulnoten und später auf die Karriere auswirken – das wurde wissenschaftlich untersucht und bestätigt.
 

Möchten Sie »Schmerz« heißen?

Schon in der Bibel gibt es ein Beispiel eines solchen Falls: »Und Jabez war angesehener als seine Brüder; und seine Mutter gab ihm den Namen Jabez, denn sie sagte: ›Mit Schmerzen habe ich ihn geboren‹« (1.Chronik 4,9).

Der Name Jabez bedeutet »Er bereitet Schmerzen«. Würden Sie gerne so heißen? Sicher war Jabez nicht das einzige Kind, das unter großen Schmerzen geboren wurde. Aber für seine Mutter war dieses Erlebnis so einschneidend und negativ, …

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Der Traum vom einfachen Leben

16.05.2023 00:00:00


Wenn ich mir überlege, wie ich mir einen einfachen Lebensstil für meine Familie vorstelle, dann kommt mir zuerst Begriffe wie Ruhe, Ausgeglichenheit, Gelassenheit in den Sinn. Nichts treibt uns an. Das Mittagessen ist mit nachhaltigen Lebensmitteln und viel Liebe ohne Zeitdruck selbst gekocht. Zum Nachmittagstermin fahren wir entspannt mit dem Fahrrad und danach genießen die Kinder beim Spielen die Wärme der Herbstsonne, während im Garten das Wintergemüse zur Ernte heranreift. Für uns Erwachsene gibt es abends auf der Terrasse zum Tagesabschluss noch ein Gläschen ökologisch angebauten Wein. Einfach leben, einfach durchatmen, einfach sein. Und all das ohne schlechtes Gewissen. Das klingt gut, oder?
 

Monotasking statt Multitasking?

Die Frage ist bloß, ob sich ein solcher Lebensstil heute noch verwirklichen lässt. Das habe ich mich gefragt, als ich beim Wa…

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Unterwegs mit Jesus

15.05.2023 00:00:00

 

Wenn ich zu einer größeren Reise aufbreche, gehört es zu meinen Vorbereitungen, dass ich die Zieladresse ins Navi eintippe. In der Regel schlägt mir das Gerät ein oder zwei Alternativrouten vor. Die eine ist ein wenig länger, hat aber ein geringeres Verkehrsaufkommen. Die andere Strecke führt auf direktem Weg ans Ziel. Unterwegs gibt es aber etliche Baustellen.

Irgendwann ist meine Reiseplanung fertig und es ist Zeit, den Motor zu starten. Halte ich mich an die Vorgaben des Navis, werde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit mein Ziel erreichen.

Was passiert eigentlich, wenn ich auf diese Weise reise? Einfach gesagt, gleicht das Navi meinen aktuellen Standort mit der vorausberechneten Route ab. Eventuelle Abweichungen werden binnen Sekunden registriert und das Gerät sucht nach einer Möglichkeit, mich wieder zurück auf die Hauptstrecke zu lotsen.

Anders a…

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Das Ziel im Blick

11.05.2023 00:00:00


Kennen Sie das auch? Sie kommen von der Arbeit nach Hause, und kaum dass Sie Ihre Wohnung betreten, sehen Sie schon die nächsten Aufgaben vor sich: Da warten die Kinder auf das Essen oder der Wäscheberg quillt über.

Ich fühle mich in solchen Momenten überfordert – nicht von den Aufgaben an sich, sondern von der Vielzahl der Aufgaben, die ich selbst und andere von mir erwarten. Mein Glaube ist mir in solchen Situationen häufig keine Hilfe. Denn sollte ich nicht noch mehr machen? Sollte ich nicht alles für Gott geben – wie es in vielen Lobpreisliedern heißt?
 

Sich zerteilen für Gott?

Auch in der Bibel finde ich viele Stellen, die scheinbar bestätigen, dass ich nie genug tun kann. Da schreibt Paulus in Philipper 3,13-14 etwa: „Ich bilde mir nicht ein, Brüder und Schwestern, dass ich es schon geschafft habe. Aber die Entscheidung ist gefallen! Ich lasse al…

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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