Die Zehn Gebote für Anfänger und Fortgeschrittene

21.09.2023 00:00:00


Als Hanna Willhelm die Sendung „Die Zehn Gebote – Gottes Grenzen für meine Freiheit“ vorbereitet, setzt sie sich auch ausführlicher mit dem Großen Katechismus von Martin Luther auseinander. Darin geht der Reformator die Zehn Gebote einzeln durch und erklärt, was sie bedeuten. Die Sprache ist dabei – typisch Luther – manchmal deftig und herb und von den geistlichen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen seiner Zeit geprägt. Nicht alles lässt sich daraus für unsere heutige Zeit übertragen. 

Trotzdem sprechen die fast 500 Jahre alten Erklärungen zu den Zehn Geboten die Redakteurin an. Hier schreibt sie über einige Impulse, die sie aus dem Großen Katechismus für sich mitgenommen hat.

 

Martin Luther – ein Profi für die Zehn Gebote … 

Ich gebe zu, dass ich anfangs keine allzu hohen Erwartungen an eine Beschäftigung mit Martin Luthers Katechism…

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Jesus glauben – Glauben leben – Leben teilen

18.09.2023 00:00:00


An einem Sonntagmorgen habe in meiner Gemeinde gepredigt. Während der Vorbereitung und am Morgen selbst, musste ich häufig an das Plakat auf der Bühne denken. Darauf ist unser Gemeindemotto zu lesen: Jesus glauben – Glauben leben – Leben teilen.

Mir fällt dabei sofort auf, dass ich mich mehr mit diesem Thema beschäftigen will, denn es fordert mich heraus. Wie gelingt mir die Umsetzung im Alltag? Und während ich noch predige, verspreche ich der Gemeinde schon, mich bei der nächsten Predigt mit diesem Gemeindemotto einmal näher zu beschäftigen.
 

Jesus glauben

Das ist der Auftrag eines Nachfolger Jesu schlechthin: Menschen zum Glauben an Jesus führen. Doch wie gelingt das eigentlich? Wie können du und ich diesen Auftrag ausführen?

Viel zu oft versuchen wir mit unserem genialen Verstand und großer Gehirnleistung Pläne zu machen, um Menschen für Jesus zu g…

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Ein Aschenputtel und ihr himmlischer Prinz

17.09.2023 00:00:00


Drifa* ist eine junge Algerierin aus der Volksgruppe der Berber-Kabyle. Diese ethnische Minderheit lebt in den rauen Bergregionen Nordafrikas. Die meisten Berber folgen dem sunnitischen Islam. Als Christin stand Drifa daher vor der Herausforderung, einen Ehepartner mit der gleichen religiösen Überzeugung zu finden. Unter dem Druck ihrer Eltern entschied sie sich schließlich, einen Muslim zu heiraten. Ihre Eltern glaubten, dass diese Verbindung Drifa und ihren zukünftigen Enkelkindern ein angenehmes Leben sichern würde, da der Bräutigam aus einer wohlhabenden Familie stammte.
 

Ein modernes Aschenputtel

Doch dieser Traum zerplatzte schnell. Gemäß den Traditionen der algerischen Kultur zog Drifa nach der Hochzeit zur Familie ihres Mannes. Ihre Schwiegereltern behandelten sie von Anfang an schlecht. Obwohl sie sich eine Haushaltshilfe leisten konnten, z…

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„Mama, welcher Gott ist der richtige?“

16.09.2023 00:00:00


Meine Tochter ist vor kurzem sechs geworden. Sie spielt gerne mit ihrer Puppe Annabell und dem Playmobil-Pferdestall. Sie streitet sich mit ihrer kleinen Schwester über eine Lego-Schildkröte und verkleidet sich als Prinzessin.  

Und dann überrascht sie mich plötzlich mit folgenden Fragen: „Mama, gibt es Gott denn überhaupt? Und wenn ja: Manche Menschen glauben doch an einen anderen Gott als wir. Aber es kann nur einen richtigen Gott geben. Woher weiß ich denn, dass ich an den richtigen Gott glaube – und wie kann ich das herausfinden?“  

Puh… bei diesen Fragen gerate ich gehörig ins Schwitzen. Ich bin keine ausgebildete Theologin, und diese Fragen rühren stark an meinem eigenen Glaubensfundament – und an meinen eigenen Zweifeln.
 

Kinderfragen ernst nehmen 

Als Mama darf ich zugeben, dass ich nicht alles weiß. Aber meine Tochter soll wissen, dass sie m…

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Wenn Radio Weltgeschichte schreibt

13.09.2023 00:00:00


Ich habe noch immer mein erstes Radio. Telefunken Jubilate, Röhrengerät, geschwungenes Holz. Es hat einen Ehrenplatz. Für uns im eingemauerten West-Berlin der 1960er-Jahre war es das Tor zur Welt. Hier spielten die großen Orchester, hier sendete der AFN (American Forces Network) die Sendung „Music in The Air“ und aus genau diesem Lautsprecher rief uns Präsident Kennedy den Satz „Ich bin ein Berliner“ zu, und die ganze Stadt hielt den Atem an – auf beiden Seiten der Mauer.

Fasziniert saßen wir davor. Nicht nur Grüße gingen per Radio über die Mauer nach „drüben in den Osten“ sondern auch Nachrichten. Für die Menschen in der DDR der einzige Zugang zu freien Informationen, und auch für die West-Berliner mitten im Kalten Krieg überlebensnotwendig. Das alles hat mich nicht mehr losgelassen. Und so wollte auch ich ins Radio.
 

Die Mauer überwunden

Später war …

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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