Tolkien und die Hobbits

02.09.2023 00:00:00

 

Am 2. September 1973 starb J.R.R. Tolkien. Der britische Schriftsteller ist vor allem für seine Fantasy-Romane „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ bekannt, die zu den erfolgreichsten Büchern des 20. Jahrhunderts zählen und noch heute Millionen Leser begeistern. Heute, an seinem 50. Todestag, blicken wir zurück auf sein literarisches Werk, sein Leben und seinen Glauben. 
 

Ein Professor in Oxford

Foto: Unknown photo studio commissioned by Tolkien's students 1925/6 (private communication from Catherine McIlwaine, Tolkien Archivist, Bodleian Library), Public domain, via Wikimedia Commons
J. R. R. Tolkien um 1925 (Foto: Catherine McIlwaine, Tolkien Archivist, Bodleian Library, Public domain, via Wikimedia Commons)

John Ronald Reuel Tolkien (1892-1973) war katholisch im anglikanisch geprägten England. Seine Mutter war nach dem Tod des Vaters zum Katholizismus konvertiert, weil sie dort Halt in ihrer schwierigen Lage als Witwe gefunden hatte. Ihre Verwandten missbilligten diese Entscheidung und versagten ihr jegliche Hilfe.

Als auch…

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Wie aus der Grenze ein Meilenstein wird

01.09.2023 00:00:00


Neulich habe ich meinen Kombi neben einem dicken Pickup geparkt. Seitlich an der Motorhaube prangte der Schriftzug „Rubicon.“ Moment mal, schoss es mir durch den Sinn. Rubikon? Das kennst du doch aus der Schule! Das war doch der Grenzfluss zwischen der römischen Provinz Gallia cisalpina und dem italienischen Kernland. Vor etwas mehr als 2.000 Jahren hat Julius Caesar mit 5.000 Soldaten den Rubikon überquert, um sich in Rom die Macht zu sichern. Den Rubikon überqueren bedeutet im heutigen Sprachgebrauch, eine Grenze zu überschreiten und ins Risiko zu gehen.

Grenzen gehören zu meinem Leben. Wie mir scheint, geht es uns allen so. Meine Zeit, mein Geld, meine Fähigkeiten und manchmal meine Geduld: Ich stoße andauernd an Begrenzungen. Es scheint auch Grenzen des wirtschaftlichen Wachs…

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Grenzziehung

31.08.2023 00:00:00


„Irgendwann ist auch mal die Grenze erreicht“, sage ich. Aber wann genau ist sie erreicht? Wo verlaufen eigentlich die Grenzziehungen meines Lebens? Beim Blick ins Neue Testament fällt mir auf: Bei Jesus verlaufen Grenzen oft ganz anders, als ich mir das gedacht hätte. Da ziehen die, die es mit ihrer Gottesfurcht fürchterlich genau nehmen, enge Grenzen dessen, was für Gott angeblich noch akzeptabel ist.

Und Jesus durchbricht sie mit fast spielerischer Selbstverständlichkeit: „Du sollst am Sabbat nicht arbeiten, nicht anderen Menschen helfen? Der Sabbat ist für den Menschen da – nicht umgekehrt!“ (Markus 2,27). Zack – in einem Satz hat Jesus den etablierten Grenzverlauf verändert.

Und dann wieder zieht Jesus die Grenzen viel enger, als wir es uns üblicherweise so schön zurechtlegen: „Du sollst deinen Mitmenschen nicht verleumden? Nein, wenn du ihn schon in Gedanken für einen Id…

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Brot-Glück

30.08.2023 00:00:00


Durch unser Gemeindehaus weht der Duft von frisch gebackenem Brot. Judith Lehnhardt gibt beim Frauentag „Herzenssache“ einen Kurs im Brotbacken. Es ist noch Coronazeit, die Teilnehmerinnen tragen Maske beim Backen. Ich selbst nehme nicht teil, aber ich rieche das warme Brot und sehe später die Brote, die nahrhafte kleine Kunstwerk sind.

Kein Wunder also, dass mir Jahre später direkt Judith in den Sinn kommt, als wir in der Redaktion darüber beraten, jemanden zu interviewen, der Kreativität in einer handwerklichen Tätigkeit auslebt. Mittlerweile ist Judith mit ihrem Kanal bread_spiration eine erfolgreiche Influencerin und gibt regelmäßig Kurse im Brotbacken. Wir verabreden uns zum Gespräch.
 

Eine neue Leidenschaft

Bild Judith Lehnhardt / Copyright Deborah Pulverich / Lydia Magazin
Judith Lehnhardt ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und  drei Kindern in Wetzlar. Sie ist ausgebildete Fremdsprachenkorresponden…

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Gott wirkt mitten im Krieg

29.08.2023 00:00:00


Eine ukrainische Hörerin schreibt an den TWR Leiter und Programmacher Alexander Chmut:

Ich war von tiefem Hass erfüllt, als ich Ihre Sendungen im Internet fand. Beim Zuhören legte sich mein Hass. Sie sind mehr für mich als ein Pastor. Durch Ihre Programme habe ich viel über die Güte Gottes und Vergebung gelernt. Als mich meine Hassgedanken gefangen hielten, hat mich der Herr zu Ihnen geführt.

Das Team unseres Partners TWR in der Ukraine erhält regelmäßig solche bewegenden Rückmeldungen. In den letzten anderthalb Jahren haben ihre Programme eine viel größere Reichweite erlangt als vor dem Krieg. „Heute ist TWR wirklich in der ganzen Ukraine bekannt,” sagt Alexander Chmut. „Wir sehen die Trauer und den Schmerz unserer Landsleute. Wir wollen mit unseren Inhalten auf ihre Bedürfnisse eingehen und gleichzeitig ihre Aufmerksamkeit auf positive und ermutigende…

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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