Vergeben und vergessen?

30.03.2026 00:00:00

Immer wieder klingen Filme in mir nach. Ein Film, der mich beeindruckt hat, ist „Flatliners“. Die Story ist etwas abwegig. Es geht um Medizinstudenten, die zu Forschungszwecken bewusst einen Herzstillstand herbeiführen, um sich danach wiederzubeleben.

Alle Betroffenen werden durch die Nahtoderfahrung mit Lebensereignissen konfrontiert, für die sie sich schuldig fühlen. Einer der Studenten wird darüber sogar richtiggehend wahnsinnig, weil er sich für den Tod eines früheren Spielkameraden verantwortlich fühlt.

Der Film stellte mich neu vor die Frage: Welche Rolle spielt Schuld in meinem Leben?

Eigentlich ist die Antwort einfach. Ich habe meine Schuld bei Jesus gelassen. Sie ist vergeben und vergessen. Aber ist das wirklich so?

Gott ist nicht nachtragend

Wenn andere an mir schuldig werden, sage ich schnell: „Ist schon ok.“ Doch in meinem Herzen brod…

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Sind wir hier bei „Wünsch dir was“?

27.03.2026 00:00:00

„Mama, ich wünsche mir unbedingt eine goldene Schlaghose zum Geburtstag!“ Meine achtjährige Tochter sprudelt über, wenn sie an das wichtigste Ereignis des Jahres denkt. Monate vorher füllt sich ihre Wunschliste mit den ungewöhnlichsten Ideen – die meisten versehen mit drei Ausrufezeichen oder fetten Unterstreichungen.

Früher habe ich Geschenke früh besorgt. Zu früh. Beim Auspacken kam dann manchmal die irritierte Frage: „Wieso schenkst du mir denn SO WAS?“ 
Heute warte ich länger. Und siehe da: Die lebenswichtige goldene Schlaghose ist inzwischen durch einen schwarzen Rock ersetzt worden.

Vier Kategorien von Wünschen

Jeder Mensch hat Wünsche. Für mich lassen sie sich grob in vier Kategorien einteilen:

  1. Wünsche, die sich mit der Zeit von selbst erledigen. 
  2. Wünsche, die einfach nur geträumt werden wollen. 
  3. Wünsche, die in Erfüllung gehen. 
  4. Wünsche,…

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Zoff oder Frieden?

23.03.2026 00:00:00

Als Geschwister streitet man sich manchmal, oder? Wir haben uns als Kinder hin und wieder ganz schön gezofft. Das hat unserem Zusammenhalt aber keinen Schaden zugefügt. Heute, im Erwachsenenalter, stehen wir in Freud und Leid fest zusammen. Gott sei Dank! 

Schon in der Bibel finde ich Geschichten von Geschwistern, die heftig aneinandergeraten und sich dann jahrelang spinnefeind gewesen sind. Das war bei uns zum Glück anders, denn wenn wir Kinder mal wieder gestritten hatten, wurden wir dazu angehalten, uns auch gefälligst wieder zu vertragen. Haben wir dann auch gemacht. Und das war gut so. 

Hanni und Nanni oder Jakob und Esau

Ich habe als Kind „Hanni und Nanni“ verschlungen. Die quirligen Zwillinge hatten es mir angetan. Interessant, wenn man seiner Schwester so ähnlich sieht, dass man den einen oder die andere an der Nase herumführen kann, weil die eine…

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Partner oder Gegner?

21.03.2026 00:00:00

Ein falscher Blick, ein genervter Tonfall oder eine erneut vergessene Bitte – es gibt viel, womit wir einander in Partnerschaften verletzen. Und das tagtäglich zwischen Büro und Alltagspflichten. Langjährige Paare haben meist gelernt, über kleine Verletzungen hinwegzusehen. Das ist gut so, denn im Alltag kostet es zu viel Energie, wenn man darüber diskutiert, warum der andere gerade so kritisch geguckt hat. 

Gleichzeitig kann sich so aber auch ein Berg an Verletzungen anhäufen, der zwischen uns und unserem Ehepartner steht. Plötzlich braucht es nur noch eine Kränkung und man befindet sich in einer handfesten Ehekrise. 

Gerade an den Wendepunkten des Lebens erleben Langzeitpaare, dass alte Verletzungen oder Versäumnisse wieder hochkommen. Ob nach der stressigen Kleinkindphase, in der Midlife-Krise, beim Auszug der Kinder oder dem Renteneinstieg – mit einem …

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Hilfe, ich bin nachtragend!

18.03.2026 00:00:00

Gefühle sind nicht immer angenehm und stehen uns manchmal im Weg. Gerade Bitterkeit kann unser Herz schwermachen und ein echtes Hindernis für Versöhnung sein. Wie können wir damit umgehen, wenn wir anderen etwas nachtragen?

Anjuli Paschall ist Autorin, Pastorenfrau und Mama von fünf Kindern. In ihrem Buch „Feel – Gebete und Gedanken für jede Emotion“ gibt sie Hilfen an die Hand, um mit den unterschiedlichen Gefühlen umzugehen. Wir veröffentlichen mit freundlicher Genehmigung des SCM Verlages einen Auszug aus dem Buch zur Emotion „Nachtragend“.

Die Sprache für das Gefühl: Ich trage anderen etwas nach

Als mein Mann neulich auf Reisen war und mein Terminkalender bereits zu platzen drohte, gab zu allem Überfluss noch jemand seine Kinder bei mir ab, damit ich auf sie aufpasste. Ich war schon am Ertrinken und fühlte mich absolut nicht ernst genommen.

Ich bi…

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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