Schuld, die unverzeihlich ist

27.01.2024 00:00:00


„Wenn ihr je in Not geratet, dann sucht nach dem nächsten Pfarrhaus. Klopft an die Tür und sagt, dass ihr Pastorentöchter seid. Vielleicht hilft man euch dort.“ Mit diesen Worten beginnt der Roman „I love you, Fräulein Lena“ von Hanna Aden. Darin greift sie Erfahrungen ihrer eigenen Großmutter fiktional auf.

Die Geschichte beginnt im Frühjahr 1945. Die 19-jährige Lena Buth und ihre jüngere Schwester Margot sind aus Pommern geflohen. In Niebüll klopfen sie an das Pfarrhaus, hungrig und erschöpft. Sie haben Glück, dürfen bleiben und der Pfarrfrau im Haushalt helfen. Nach den Schrecken der Flucht beginnt für die beiden Mädchen ein neuer Lebensabschnitt, der neue Herausforderungen bereithält.

Die Bewohner im nordfriesischen Niebüll behandeln die Flüchtlinge mit Argwohn. Dass Lena aufgrund ihrer Englischkenntnisse ausgerechnet eine Stelle als Dolmetscherin bei den britis…

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Die Vermessung des Glücks

26.01.2024 00:00:00


Das neue Jahr ist noch jung und vielleicht steht auf deiner Fensterbank ein Bubikopf. Die kleinen grünen Pflanzen verziert mit Glücksschweinchen, Schornsteinfegern oder Hufeisen sind ein beliebtes Mitbringsel zum Jahreswechsel. Eine Zimmerpflanze als Glück-Wunsch, als Glücks-Bringer.

Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich: Auch Pflanzen können glücklich machen. Aber wie werden wir glücklich? Reichen gute Wünsche, passiert uns das Glück einfach oder gilt am Ende doch die Redewendung „Jeder ist seines Glückes Schmied“? Was können wir tun, um unserem Glück auf die Sprünge zu helfen? Und was bedeutet es ganz konkret glücklich zu sein?

Der Duden definiert Glück als eine „angenehme und freudige Gemütsverfassung“ und als „Zustand der inneren Befriedigung und Hochstimmung“. Welche Punkte hier auf der persönlichen Wunschliste stehen, ist vermutlich so verschieden w…

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Mit Kippa zu Jesus beten

25.01.2024 00:00:00


Im ersten Interview berichtete der messianische Jude Anatoli Uschomirski davon, wie er die Rolle der messianischen Juden versteht. Er ist überzeugt: Christen können viel vom Judentum lernen.

Wir haben nachgefragt, an welchen Stellen das konkret der Fall ist. Außerdem wollten wir wissen: Worin genau unterscheidet sich die Glaubenspraxis von messianischen Juden und Christen? Anatoli Uschomirski steht Rede und Antwort.
 

ERF: Wie erkannten Sie, dass Jesus der erwartete Messias ist?

Anatoli Uschomirski: Ich bin nicht als messianischer Jude geboren worden, sondern in einer säkularen Gesellschaft aufgewachsen. 99 Prozent der Juden aus der ehemaligen Sowjetunion sind atheistisch geprägt, denn die Kommunisten wollten alle Religionen und Glaubensbewegungen unterdrücken. Ich wusste zwar, dass ich Jude bin, aber mir fehlten die Bibelkenntnis und der Glaube an Go…

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Radikal geliebt

24.01.2024 00:00:00

 

 

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Dietrich Bonhoeffer. Erhängt, verbrannt, begraben. Weil er das Böse nicht duldete. Weil er seine deutschen Brüder und Schwestern liebte. Weil er die Verantwortung als Christ in einer schlimmen, selbstzerfleischenden Gesellschaft wahrnehmen wollte.

 


Wer ist Dietrich Bonhoeffer?

Hin- und Hergerissen zwischen Widerstand und Ertragen, Feindesliebe und Bluttat, Leben genießen und Opfer bringen.

Bonhoeffer - bis heute ein Vorbild für viele Christen, weltweit. Radikal wurde er geliebt, radikal hat er geliebt. Seine Motivation, seine Inspiration, seine Gedanken - sie entspringen der Wurzel aller Liebe - der Liebe Gottes zu seinen Menschen. Der Liebe Christi zu der Welt. 
 

Bonhoeffers Anfänge

Postkarte Berliner-Dom 1930 [© privat)
Postkarte B…

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„Wir wollen Brücken bauen!“

23.01.2024 00:00:00


Was sind und glauben messianische Juden? Mit welchen Vorurteilen und Herausforderungen werden sie konfrontiert – sowohl von Christen als auch von Juden?

Über dieseFragen haben wir mit Anatoli Uschomirski gesprochen. Er ist jüdisch-messianischer Theologe, Gemeindegründer, Redner und Autor zahlreicher theologischer Bücher. Sein Anliegen ist es, Brückenbauer zwischen Juden und Christen zu sein.
 

ERF: Ihre Gemeinde ist eine messianisch-jüdische Gemeinde. Haben Sie auch Mitglieder, die keine Juden sind?

Anatoli Uschomirski: Ich verstehe das Neue Testament so, dass in der Gemeinde Juden und Nichtjuden zusammenkommen. Wir haben daher viele nichtjüdischen Mitglieder, zum Beispiel Russen, Ukrainer und Deutsche. Diese Menschen haben keinen jüdischen Hintergrund, freuen sich aber, auf einer hebräisch-jüdischen Basis ihren Glauben zu praktizieren. Sie müssen nicht Ju…

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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