Wer hat an der Uhr gedreht …

02.09.2024 00:00:00

Ich stehe im Stau. Eigentlich wäre ich schon längst daheim. Meine To-Do-Liste für heute ist lang, mein Geduldsfaden kurz. Warum geht es nicht vorwärts? Ich ärgere mich. Ähnlich gestresst fühle ich mich, wenn mein PC genau zur falschen Zeit ein längeres Update fährt oder ich beim Arzt warten muss. Zeit ist schließlich Geld.

Doch wenn ich abends auf dem Sofa sitze und durch Instagram scrolle, macht es mir plötzlich nichts mehr aus, wie die Zeit dahinfliegt. Eine Freundin ist gerade unterwegs und teilt in ihrer Story schöne Urlaubsbilder. Und dieses lustige Reel will ich auch noch unbedingt sehen. Auf einmal ist eine halbe Stunde oder mehr vergangen.

Vielleicht erkennst du dich in meinen Beispielen wieder. Eventuell ist es bei dir nicht Instagram, sondern Netflix – und vielleicht stresst es dich nicht, im Stau zu warten, sondern wenn deine Kinder morgens …

von youthweb

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Lass dich von Gott umarmen!

30.08.2024 00:00:00

„Am liebsten möchte ich mich auf den Boden setzen und losheulen.“ Das habe ich schon in so manchen Lebenssituationen gedacht. Doch leider bin ich erwachsen. Früher, wenn ich in solch eine Situation kam, habe ich mich zu Mama oder Papa geflüchtet; heute muss ich ganz allein da durch. Und oft erfordert es die Situation, dies erhobenen Hauptes und ohne Weinen zu tun.

Es ist nichts Ungewöhnliches, dass wir Menschen hier und da in Lebenssituationen geraten, in denen wir überfordert sind und am liebsten wie ein Kind umhegt und beschützt werden wollen. In einer Krise ist das meiner Ansicht nach sogar natürlich. Wenn wir eine Situation selbst nicht lösen können, ist es normal, dass wir uns Schutz und Hilfe von anderen erhoffen.

Das verletzte innere Kind

Was aber, wenn ich auch in Alltagssituationen immer wieder an meine Belastungsgrenzen komme und mich hilflo…

von youthweb

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Ade Urlaub, hallo Alltag!

28.08.2024 00:00:00

Monatelang hast du dich auf den Sommerurlaub gefreut und Vorbereitungen getroffen. Doch irgendwann kommt der Tag, an dem die schöne Zeit vorbei ist. Nur die Wäscheberge und die noch nicht weggeräumten Koffer und Taschen erinnern daran.

Eigentlich möchtest du dich nun voll motiviert auf die Arbeit stürzen. Doch vielleicht fällt es dir schwer, den gewohnten Rhythmus wiederzufinden. Möglicherweise fühlst du dich erschöpft, niedergeschlagen oder sogar leicht gereizt.

Diskrepanz zwischen Urlaub und Alltag

Dieses Phänomen wird unter anderem als Post-Holiday-Syndrom bezeichnet und beschreibt die Schwierigkeit, nach dem Urlaub in den Alltag zurückzukehren. Die Ursache liegt in der Diskrepanz zwischen der entspannten Urlaubsstimmung, die gerade hinter dir liegt, und den Anforderungen des Alltags mit seinen Verpflichtungen und Terminen.

Doch mit ein paar einfac…

von youthweb

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Wenn der Lack ab ist …

26.08.2024 00:00:00

Der Lack ist ab“ – so beschreibt der Autor Kai Wiesinger selbstironisch seine Erfahrungen in der Lebensmitte: Auf einmal sind gefühlt alle erfolgreichen Kollegen jünger als man selbst, man braucht die erste Lesebrille und die eigene Beziehung eine Paartherapie. 

Was bei Wiesinger ein vergnügliches, aber hintergründiges Lesevergnügen ist, definiert der Duden unter dem Stichwort Midlife-Crisis nüchtern so: „krisenhafte Phase in der Mitte des Lebens, in der jemand sein bisheriges Leben kritisch überdenkt, (und) gefühlsmäßig in Zweifel zieht“. 

Der amerikanische Pastor und Seelsorger Paul David Tripp schreibt in seinem Buch „Lost in the Middle – Midlife and the Grace of God“ ebenfalls über diese Lebensphase, die viele zwischen Mitte 30 und Ende 40 durchmachen. 

Tripp geht dabei auch auf die Frage ein, wie man mit Schuld und Versagen aus der ersten Lebenshäl…

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Neuer Anfang, neue Saat

25.08.2024 00:00:00

Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe! Pflüget ein neues, solange es Zeit ist, den Herrn zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt. (Hosea 10,12).
 

Der Vers enthält gewisse bäuerliche Handlungsanweisungen, die manchem Städter von heute fremd vorkommen werden. Da bietet es sich an, einmal genauer hinzuschauen: Was bedeutet denn „säen“, „ernten“, „pflügen“?

Die biblische Vorstellungswelt ist gar nicht so verschieden von unserer heutigen. Denn es geht bei dem ganzen ja um Existenzgrundlagen. Keine Saat – keine Ernte. Und dementsprechend bleiben die Regale in den Läden leer. Dass man dafür etwas ganz praktisch tun muss, ist eigentlich selbstverständlich: Pflügen, „ackern“, ein Feld bestellen.

Aber dann hört die menschliche Aktion auch wieder auf. Denn ohne Regen – er kommt auch in diesem Vers vor, wenn auch weiter hin…

von youthweb

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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