Zu verrückt, um wahr zu sein?!

08.09.2025 00:00:00

Hat dir schon mal jemand etwas erzählt, was du nur milde lächelnd zur Kenntnis genommen hast, weil du dachtest: Ja, ja, schon klar... (auf gut Deutsch: Der oder die spinnt doch!) Aber hinterher hat sich herausgestellt, dass es kein Hirngespinst war, sondern den Tatsachen entsprach? Wenn das der Fall ist, dann bist du in guter Gesellschaft. So ein Ereignis wird nämlich bereits in der Bibel überliefert. 

Lässt du dich mal auf ein Experiment ein? Ich möchte mit dir gemeinsam einen Blick in die Antike werfen. In die Zeit des Apostels Petrus. Er war ein Freund von Jesus und gehörte zu den ersten Christen. Er hat jede Menge Wunder und Unglaubliches erlebt.

Stell dir folgende Situation vor: Wir befinden uns im ersten Jahrhundert nach Christus. Es ist Nacht und Petrus befindet sich in Gefangenschaft. So weit, so schlimm. Unschuldig wurde er verknackt. Eigentli…

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Ein Freund wie kein anderer

03.09.2025 00:00:00

So oft habe ich als Jugendliche und später als Leiterin mit meiner Jugendgruppe das Lied „I am a friend of god“ von Israel Houghton gesungen. Viele Male wiederholten wir diese Zeile: „I am a friend of god. He calls me friend.“ – „Ich bin ein Freund Gottes. Er nennt mich Freund.“ In den Liedstrophen schwingt sehr viel Staunen vom Autor darüber mit, dass Gott ihm seine Freundschaft anbietet. „Wer bin ich schon, dass du Gott, mir deine Freundschaft anbietest?“, fragt er an einer Stelle. 

Dieses ehrfürchtige Staunen teile ich mit ihm. Wenn Gott mir wirklich seine Freundschaft anbietet, wie unfassbar wäre das denn? Der Schöpfer des Universums, der alles geschaffen hat, will nicht nur mein König, Herr und Vater sein, sondern sogar mein Freund? Freund zu sein, bedeutet, eine tiefe Herzensverbindung zuzulassen. Auf Augenhöhe zu sein. Vertraut miteinand…

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Freundschaft beginnt mit einem Angebot

01.09.2025 00:00:00

Als 19-Jährige fiel es mir leicht, neue Freundschaften zu schließen. Für mein Studium war ich in eine neue Stadt gezogen, so wie die meisten meiner Kommilitonen. Wir waren alle auf der Suche nach Anschluss und das WG-Leben machte Gemeinschaft noch einfacher. 

Mit 25 bin ich an den Ort gekommen, wo ich heute noch lebe. Hier war es anders: Die meisten Menschen standen fest im Beruf, hatten ein stabiles soziales Netzwerk, oft schon Freundschaften aus Kindertagen – und meistens die Familie in der Nähe.

Schnell merkte ich: Neue Beziehungen entstehen hier nicht so leicht. Ich fragte mich: Woran liegt das? Und mit welcher Haltung kann ich selbst auf Menschen zugehen? 

In herzlicher Liebe zugetan

Ein Vers aus dem Römerbrief hat mich in dieser Frage weitergebracht: „In herzlicher Liebe seid einander zugetan. In Ehrerbietung kommt einander zuvor“ (Römer 12,10).

I…

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Raus in den Sturm, rein ins Leben

30.08.2025 00:00:00

„Krisen müssen geübt werden (dürfen), damit man groß und stark wird.“ Das ist die zentrale Botschaft der Psychologin Cordula Zywicki in ihrem neuen Buch „Sturmerprobt und wetterfest“. Das bedeutet: Eltern sollten Kinder nicht vor jeder Schwierigkeit bewahren, sondern ihnen auch die Chance geben, eigene Erfahrungen im Umgang mit kleinen Krisen und Rückschlägen zu sammeln. Nur so könnten Kinder die seelische Widerstandskraft entwickeln, die sie im Leben brauchen.

Die folgenden 8 Impulse zur Stärkung der Resilienz bei Kindern basieren auf den Inhalten von Cordula Zywickis kleinem Ratgeber.

1. Krisen zulassen

Zywicki beobachtet, dass viele Eltern es heutzutage vermeiden, ihrem Nachwuchs etwas zuzumuten. Sie wollen es besser machen als frühere Generationen, die oft auf Abhärtung setzten und Kinder damit teilweise überforderten. Doch damit fallen sie auf der a…

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Am liebsten unverpackt

29.08.2025 00:00:00

Dass Müll nichts Gutes ist, musste man mir nicht beibringen. Schon als Kind schickte mich meine Mutter mit Tupperdose in die Schule, statt mein Pausenbrot in Papier einzuschlagen. Und doch – müllfrei war meine Kindheit nicht. Denn neben dem ökologischen Pausenbrot gab es auch KitKat oder Knoppers. Auch Bifi, Capri-Sonne und andere verpackte Snacks gehörten untrennbar zu meiner Kindheit.

Doch insgesamt nahm ich Müll nicht wahr. Klar, es gab ihn und irgendwer musste regelmäßig den Mülleimer leeren. Aber das einzige Problem mit dem Müll schien die richtige Trennung zu sein. Denn nur richtig getrennt, so bläute man mir ein, konnte der Müll recycelt werden.

Es dauerte viele Jahre, bis ich verstand, dass ein Großteil des von mir fein säuberlich getrennten Mülls trotzdem nie recycelt wurde. Das war der Moment, in dem ich aufwachte.

Es muss auch anders gehe…

von youthweb

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Vergebung

Jeremia3134

Kennst du das auch? Zwar bin ich ein lebendiges Kind Gottes, aber wie oft scheitere ich an meinen festgefahrenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Wie oft bin ich wieder einmal niedergeschlagen, weil ich mich an Gott versündigt habe. Wie oft habe ich M…

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