Halte dir immer vor Augen, was gut und richtig ist. Sprüche 4,25A
Gedankenstrudel – wer kennt sie nicht? Wenn man sich nicht rechtzeitig von runterziehenden Gedanken und Gefühlen entfernt, ziehen sie einen wie der Wasserstrudel der Badewanne in die Tiefe. Ganz, ganz weit in die Tiefe. Da raus zu kommen ist wirklich anstrengend und nahezu unmöglich (zumindest fühlt es sich so an). Der Strom ist viel zu stark. Und irgendwann akzeptiert man das alles – meint vielleicht sogar, es gehöre einfach zur eigenen Person dazu. Manchmal geht es sogar so weit, dass man anfängt zu denken, dass man selbst diese negative Gedankenkraft ist. Huiuiui… wie kam es nur so weit, dass dieses Denken zu meiner Identität geworden ist?
Wenn du dich das jetzt gerade fragst, dann möchte ich dir sagen: DU BIST NICHT, WAS DU VON DIR DENKST. Deine Gedanken bestimmen nicht, wer du im Kern deines Seins bist. Gedanken haben zwar die Macht, dein Bild von dir selbst zu verformen und verunstalten, sie können dir aber nicht nehmen, wer du in Wirklichkeit bist: Ein Ebenbild Gottes.
Viele, die mit ihren blöden Gedanken über sich selbst und andere kämpfen, denken, sie seien allein damit. Ich sage dir: Das stimmt so nicht! Bis zu einem gewissen Grad hat jeder mit sowas zu kämpfen. Wir kämpfen alle denselben Kampf – die einen mehr, die anderen weniger. Und weil das so ist, müssen wir niemals allein kämpfen! Öffne dich doch mal in deiner Kleingruppe oder deinem Freundeskreis und lass für dich beten. Ich wette, dass dadurch mindestens eine weitere Person den Mut findet, ebenfalls Hilfe in Anspruch zu nehmen. Und vielleicht habt ihr das Glück, dass jemand in eurer Runde ist, der genau mit dem gleichen Problem zu kämpfen hatte und es siegreich überwunden hat. Holt euch Stift und Papier und schreibt fleißig mit – von solchen Menschen können wir viel für unser eigenes Leben lernen. Was jemand anderem geholfen hat, kann dir auch helfen.
Einen Tipp habe ich heute trotzdem für dich, wenn du mit Gedankenstrudel zu kämpfen hast:
1. Reiß deine negativen Gedanken aus (wie im letzten Impuls beschrieben)
2. Ersetze das negative Denken durch positive Gedanken. Erinnere dich an das, was gut ist. Finde in schwierigen Situationen etwas, wofür du dankbar sein kannst. Lerne wieder, das Gute zu genießen. Du meinst vielleicht, die Kontrolle zu verlieren, wenn du deine schlechten Gedanken über dich selbst usw. hinter dir lässt. Eigentlich bewirkt es aber genau das Gegenteil – DU fängst an zu bestimmen, was dich formen darf, und bist nicht mehr machtlos dem Strudel ausgesetzt. Das Gute wird dich IMMER da rausziehen.
Lasst uns diese Woche ganz bewusst auf das Gute schauen und andere dazu ermutigen, es auch zu tun! Emma
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