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Gib uns, was wir heute brauchen

erstellt am 27.05.2019 07:00:42

„Gib uns, was wir heute brauchen.“ Matthäus 6,11

Jesus. Ein Mensch, der auf jeder erdenklichen Art und Weise einfach anders war. Er war anders als die Gesellschaft. Sein Lebensstil war anders. Sein Wesen war anders. Er dachte anders – irgendwie visionärisch. Einfach alles an ihm war anders. Ich wette, dass seine Jünger sehr fasziniert davon waren, wie anders er war. Er heilte Menschen, berührte die Unberührbaren, weckte Tote auf. Und vor allem war unfassbar sichtbar, wie tief seine Bindung zu Gott war. Wenn er betete, schien Gott in unmittelbarer Nähe zu sein. Schon fast greifbar nah. Und die Art und Weise, wie er über seinen Vater im Himmel sprach… so vertraut. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber mich würde das auch unglaublich faszinieren.

Ich denke, dass genau diese Faszination die Jünger getrieben hat – schon fast auf eine freche, kindliche Art – Jesus dazu aufzuforden, ihnen das Beten beizubringen! Sie wollten so mit Gott sein, wie Jesus mit Gott war. Und weil er ein Mensch war, aus Fleisch und Blut (genau wie sie), kam ihnen dieser Wunsch vielleicht auch nicht so realitätsfremd und absurd vor, wie es uns oft vorkommt. Klar, beten und so gehört für uns irgendwie dazu, aber dass es so vertraut und erlebbar sein kann wie bei Jesus? Dass wir den Vater auch klar reden hören und sein Wirken sehen können? Die Möglichkeit mögen wir uns oft nicht mal denken, weil es so unreal erscheint. Aber gut, dass wir die Bibel haben, right?

Die Jünger haben sich getraut, Jesus in den wenigen drei Jahren, die sie mit ihm hatten, mehr unkonventionelle Fragen und „freche Forderungen“ zu stellen, als wir es uns in den vielen Nachfolge-Jahren, die wir bereits hinter uns haben, auch nur annähernd gewagt haben. Und das wurde alles schriftlich für uns festgehalten – wie genial ist das denn mal bitte? Jesus hat seinen Jüngern eigentlich fast durchgehend erklärt, was Beten und Gemeinschaft mit Gott ausmacht. Eine ganz besondere Sache, die Jesus den Jüngern gezeigt hat, war das Sein im HEUTE. „Gib uns, was wir HEUTE brauchen.“ Phuuu… unglaublich, was schon allein in diesem winzigen Satz für ne Message drin steckt. HEUTE. Es geht um das hier und jetzt. Das Bitten darum und Vertrauen darauf, dass Gott einem HEUTE alles gibt, was gebraucht wird. Nicht heute für morgen oder für in 10 Jahren, sondern HEUTE.

Wir machen uns oft so unglaublich viele Sorgen um das Morgen und nehmen uns damit die Kraft für das Heute. Dabei dürfen wir uns darauf verlassen, dass Gott uns HEUTE gibt, was wir HEUTE brauchen. Schon mal den Satz gehört „Gott beeilt sich nicht, kommt aber immer rechtzeitig“? Das habe ich schon ein paar Mal erlebt. Ob es eine Wohnung war, in die ich gerade noch rechtzeitig einziehen konnte oder auch die Versorgung mit genügend Kraft für jeden einzelnen Tag – für das Heute – in Zeiten seelischer Nöte.

Hast du das auch schon erlebt? Dass Gott dich HEUTE mit dem versorgt, was du HEUTE brauchst? Erzähl uns doch mal davon!

Emma

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von System

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