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Gott selbst wird für euch kämpfen

erstellt am 13.05.2019 07:00:14

„Gott selbst wird für euch kämpfen: ihr sollt still sein.“ 2. Mose 14,14

Beten – ein Wort, das eigentlich eher der Überbegriff für eine Sammlung vieler Worte und Aktivitäten ist. Um in einem übersichtlichen Rahmen zu bleiben, werde ich nur auf eine der vielen Arten des Betens eingehen: Der Gebetskampf. Damit wollen wir uns in dieser Woche beschäftigen und euch durch die täglichen Posts dazu ermutigen, das Gleiche zu tun. Ich weiß nicht, wer von euch schonmal so richtig in einen Gebetskampf gegangen ist, aber ich weiß, dass mir vermutlich jeder zustimmen würde, wenn ich es als eine Art „innere Last“ bezeichne.

Wer auch nur ein wenig sensibel für die geistliche Ebene ist, wird schnell den Krieg spüren, an dem er durch seine Gebete beteiligt ist. Man spürt den Widerstand, man spürt die Angriffe und Attacken – manchmal wirklich körperlich in Form von Schmerzen, Müdigkeit, usw. – man spürt, dass sich im Geist etwas bewegt, und man spürt auch, wenn der Kampf gewonnen oder beendet ist. Durch ein starkes Gebetsleben kann sich der Raum, in dem man sich gerade befindet, schnell in einen „War Room“ verwandeln. Man kämpft gegen Mächte und Gewalten der Finsternis. Nicht mit menschlichen Waffen, sondern mit geistlichen.

Eine davon ist das Wort Gottes: Das Logos und das Rhema – das geschriebene Wort Gottes (Bibel) und das in dem Moment vom Heiligen Geist eingegebene/gesprochene Wort Gottes (Wort der Erkenntnis, Weissagung, Prophetie, usw. → können auch Bibelstellen sein). Beides ist absolut notwendig für eine siegreiche Kampfführung im Gebet. Phuuu… klingt das anstrengend. So viel zu beachten, so viel zu kämpfen. Und anstrengend ist es auch, wenn wir tun und werkeln und mit dem Schwert des Geistes rumfuchteln, als wären WIR diejenigen, die den Feind besiegen müssten.

Auch, wenn wir Gebetskämpfe als intensiv erleben, dürfen wir uns bewusst werden, dass unser Kampf eigentlich weniger Kampf ist, als wir denken. Oft sind wir beim „Kämpfen“ wirklich  stark mit uns selbst beschäftigt und von unseren Strategien vereinnahmt, laufen bedacht unbedacht los und tun alles, was in unserer Macht und Weisheit steht, nehmen in Angriff, was uns gerade so vor die Füße fällt und kämpfen und kämpfen und kämpfen. Verletzen uns, fallen, sind übermüdet von der ganzen Anstrengung und sehen – wenn – dann nur mickrige Resultate. Warum? Ganz einfach: Wir kämpfen vielleicht für Gott und sein Reich, aber OHNE ihn, auch wenn er immer von uns mitgenommen wird. Dabei sagt Gott doch: „Sei still! Ich werde für dich kämpfen.“

Unser eigentlicher Kampf besteht darin, ruhig zu werden und Gott machen zu lassen. Ich weiß, ruhig zu sein ist schwer, weil es scheinbar so „schwach“ macht. Man fühlt sich hilflos ausgeliefert. Doch in unserer Schwäche, in unserem Still sein, kann seine Kraft erst in uns stark werden. Wenn wir in Abhängigkeit von ihm beten und handeln, dann erst sind wir eigentlich nicht hilflos ausgeliefert. In dem Sinne: Lasst uns diese Woche lernen still zu halten, damit Gott durch uns wirken kann. Hört hin – was will er durch euch beten und tun?

Emma

Der Beitrag Gott selbst wird für euch kämpfen erschien zuerst auf OHNE LIMIT geliebt.

von System

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