Heute möchte ich dich ermutigen.
Vielleicht geht es dir seit längerem nicht gut. Irgendwas belastet dich so, dass du Angst vor dem nächsten Tag hast: Eine Prüfung oder auch einfach nur das gleiche Problem, welches jeden Tag neu auf dich wartet. Vielleicht denkst du aber auch, du stehst dir selbst im Weg und es KÖNNTE ja theoretisch alles gut sein, wenn du anders wärst, wenn jemand sich anders verhalten würde, wenn…
Aber vielleicht geht es dir im Gegenteil auch richtig gut. Alles läuft perfekt! Freunde: liebevoll. Arbeit/Uni/Schule: exzellent. Familie: warmherzig. Beziehung: harmonisch. Du kannst halt nicht klagen, alles ist rund. Zu gut, um wahr zu sein? Oder verschließt du deine Augen vor etwas, was du selbst nicht sehen willst oder vor anderen geheim halten möchtest?
An manchen Tagen finde ich mich in der ersten, an manchen in der zweiten Fraktion wieder. Und dann schreibt Paulus so etwas in seinem Brief an die Römer (14,8): Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.
Egal, ob sich manche Tage wie der lebendige Tod anfühlen, wenn es wie eine einzige Katastrophe scheint: Du lebst für Jesus! Aber auch, wenn sich das Leben wie ein Musical anfühlt und du nur darauf wartest, dass die Menschen in der U-Bahn anfangen zu lachen und zu singen: Du lebst für Jesus!
Unser Leben ist nie perfekt. Diese Tage, ob gut oder furchtbar, sie werden vergehen. Irgendwie ernüchternd, aber gleichzeitig beruhigend, denn es lenkt den Blick auf den, um den es in unserem Leben wirklich gehen soll. Mit dem die schönsten Lebenstage noch besser werden und die schwersten Tage leichter zu ertragen sind: Mit Jesus. Seine Liebe ist es, die das Leben klarer macht. Ich hoffe, du kannst dich darin ausruhen. Oder dich davon herausfordern lassen. Je nachdem, was du gerade brauchst. 🙂
Katharina
Der Beitrag Wir leben erschien zuerst auf OHNE LIMIT geliebt.