Wer kennt sie nicht? Diese Rückblickmomente, die einem neue Dinge bewusst werden lassen? Ich hatte so einen Moment, den ich sehr gerne mit euch teilen möchte: Dafür müssen wir vier Monate zurückspulen. Ich stand vor einem neuen Lebensabschnitt. Voller Vorfreude, mit meiner Ausbildungszusage in der Hand und gleichzeitig voller Ahnungslosigkeit, was mich die nächsten Monate erwarten wird. Nun war es so weit. Ich zog von Zuhause aus – in eine mir unbekannte Stadt, in der ich niemanden kannte. Ich trat meine neue Arbeitsstelle an. Alles total aufregend! Aber mit der Zeit, als sich einiges eingespielt und alles seinen Rhythmus gefunden hat, fing ich an mich einsam zu fühlen. Obwohl ich ständig von Leuten umgeben war (in der Schule oder auf der Arbeit), fühlte ich mich dennoch alleine. Neue Kontakte zu knüpfen und Anschluss zu finden ist doch nicht so leicht, wie ich es mir vorgestellt habe. Natürlich besuchte ich die ein oder andere Gemeinde, aber auch da kannte ich niemanden. Bevor es noch dramatischer wird :D, gehen wir an die Stelle, an der Gott zum Einsatz kommt: Ich machte mir meine Gedanken und überlegte, was ich machen soll, damit sich etwas ändert? Bestimmt nicht alleine im Zimmer sitzen und warten, bis etwas passiert. Ich bin doch gar nicht alleine, denn es gibt da jemanden, der weiß, wie es mir geht, und der mich genau in diese Stadt, an diesen Arbeitsplatz gestellt hat. Und dieser jemand möchte Gemeinschaft mit mir haben. In 1.Chronik 16,11 heißt es: „Fraget nach dem Herrn und nach seiner Macht, suchet sein Angesicht allezeit!“ Ja, Gott ist für mich da, aber er möchte auch, dass ich nach ihm frage und immer wieder die Gemeinschaft zu ihm suche. Denn ohne ihn können wir nichts tun, wir sind von ihm abhängig. Und soll ich euch etwas sagen? Die nächste Gemeinde, die ich besucht habe, ist seit diesem Jahr dabei die Jugendarbeit neu aufzubauen und dem neu gegründeten Hauskreis konnte ich mich auch anschließen. Gott ist einfach nur gut! Was ich dir mitgeben möchte: Setze dein Vertrauen auf Gott, denn du bist nicht allein. <3
Annette
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