
+++ Zeugnis von Linda +++
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Hallo ihr Lieben,
eine kurze Message an alle, die nicht die ganze Story lesen möchten: „Gott antwortet euch auf jeden Fall, wenn ihr ihn fragt!“
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Gut, also an alle, die etwas mehr Zeit haben
Am Samstag, den 16. Dezember, nach einem rauschenden Weihnachtsbankett in meiner Church (@hefchurch), unterhielt ich mich noch mit ein paar Jugendlichen. Einer davon erzählte, wie Jesus ihm in Träumen begegnet und ihm Antworten auf Fragen gegeben hat, die er ihm gestellt hatte. Ich fand das natürlich mega und war gleichzeitig ziemlich frustriert, weil ich momentan in einer wirklich unschönen Phase meines Lebens bin, die sich hoffentlich nie wieder wiederholt und ich nicht verstanden habe: „Warum hat Gott diesen Weg mit mir gewählt?“ Warum ist es soweit gekommen, dass ich mit der Diagnose „schwere depressive Episode“ in psychische Behandlung gehen musste? Hätte er mich nicht auf anderen Wegen heilen können? Also stand ich dort und konnte meinen Frust nicht länger für mich behalten. „Ich wünschte Gott würde mir auch mal antworten“, platzte es aus mir heraus. Ich fühlte mich einfach so verlassen und verstoßen von Gott. Und als ich es sagte, fragte ich mich, ob Gott das auf sich sitzen lassen würde.
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Am nächsten Tag – Sonntag – wollte ich zum Gottesdienst fahren, es lag Schnee und es war kalt und mein Auto sprang nicht an. Gott sei Dank stieg mein Nachbar gerade aus seinem Auto und konnte mir Starthilfe geben. Nach dem Gottesdienst gab mir ein Pastor Starthilfe und abends nochmal ein Freund. Als ich dann Zuhause war, dachte ich darüber nach und erkannte, dass es mir allgemein ziemlich schwer fällt, um Hilfe zu bitten und Hilfe anzunehmen. Außerdem dachte ich, ich brauche wahrscheinlich einfach nur eine Starthilfe, um wieder zu funktionieren. Ein bisschen blauäugig dachte ich, ich hätte die Lektion jetzt gelernt, weil ich ja dreimal um Hilfe gebeten hatte :D Was die Starthilfe sein sollte, wusste ich noch nicht.
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Am nächsten Morgen, oh Wunder, sprang das Auto noch immer nicht an. Ich probierte dann alle möglichen Gebete aus, die mir einfielen. „Jesus, bitte lass mein Auto anspringen“, „Jesus, danke dir, dass du das Auto anspringen lassen wirst“, „Auto, spring an – in Jesu Namen“, „Auto, ich befehle dir anzuspringen, weil ich Gottes Kind bin“ – nichts passierte, denn nach jedem Gebet probierte ich es neu, das Auto zu starten. Und ja, ich kam mir danach ziemlich lächerlich vor, aber zumindest hatte ich alles versucht. Und wieder war ich enttäuscht.
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Abends wollte ich das Auto dann zu meinem Schwager bringen. Auf der geistlichen Ebene dachte ich jetzt, dass es nicht reicht, wenn mir einfach jemand Starthilfe geben muss, sondern mal richtig aufgeladen werden muss. Als ich die Treppe herunterlief, rutschte ich aus und fiel die letzten sechs Stufen runter – auf mein Knie und irgendwie auch auf meinen Hinterkopf (ich frage mich immer noch, wie meine Flugbahn ausgesehen haben muss ...). Wie dem auch sei, meine netten Nachbarn kamen sofort aus der Wohnung, brachten mir Wasser und eine Decke, halfen mir auf die Beine und blieben bei mir bis ich mich wieder einigermaßen von dem Schreck erholt hatte. Also verschob ich das Aufladen meines Autos auf den nächsten Tag.
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Mittwochmorgen bekam ich die Nachricht, dass mein Auto, obwohl es die ganze Nacht geladen worden war, nicht ansprang. Die einzige Lösung war jetzt, eine neue Batterie einzubauen, was mein Schwager dann auch tat. Ich bin echt dankbar dafür :) Und auf der geistlichen Ebene war ich erst mal verwirrt: Was brauchte ich, was nicht aufgeladen werden konnte? Was könnte das sein? Und plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich hatte vor Monaten viele Ziele erreicht, mir aber keine neue gesetzt. Ich merkte, wie es mir gefehlt hatte, auf etwas bestimmtes hinzuarbeiten. Ich brauchte einen neuen Antrieb, etwas wofür ich leben wollte, eine neue Batterie eben ;)
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Das Resultat ist, dass ich drei Erkenntnisse innerhalb von vier Tagen hatte und gleich dazu noch praktische Übungen in „um Hilfe bitten“ und in „Hilfe annehmen“ und ich habe noch nicht mal alles, was in der Zeit passiert ist, aufgeschrieben, weil das echt den Rahmen sprengen würde.
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Gott erhört Gebet, Gott hilft durch Menschen, Ziele sind eine treibende Kraft. Mittlerweile ist Gott dabei, mir die Fragen ausführlicher zu beantworten und mir Ziele zu geben und ich liebe ihn dafür umso mehr. 
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// Eure Linda
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