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Perspektivwechsel

Beitrag vom 03.12.2018 07:00:39

Sarah Marie hat sich den Psalm 139 vorgenommen und ihn als Poetry Slam wiedergegeben. Eine Hommage an den Schöpfer, an den Allmächtigen, an den unendlich liebenden Gott – here we go:

Perspektivwechsel.
Mein Kind, ich erforsche und erkenne dich. Ob du sitzt oder stehst es entgeht mir nicht, wie weit deine Gedanken auch schweifen, sie sind immer verständlich für mich. Ob du sitzt oder gehst, liegst oder stehst ich umgebe dich stets und überblicke deinen Weg. Ich habe alle deine Wege schon vor langer Zeit gesehen, verstehe, jedes Wort von deiner Zunge ist an meinem Ohr schon angeklungen. Von allen Seiten umgebe ich dich und halte meine schützende Hand über dich. Dass ich dich so genau kenne übersteigt all dein Denken, es bewegt sich in Höhen außerhalb deines Fassungsvermögens. Wie könntest du dich meiner entziehen, wohin fliehen um meinem Blick zu entgehen? Stiegst du in den Himmel hinauf – so bin ich da, oder ins Totenreich herab – da bin ich auch. Würdest du hin rennen wo die Sonne morgens zum ersten Mal scheint oder dich verstecken im Westen wo sie die Nacht einweiht, auch dort wäre ich bereit, dich zu halten und zu leiten. Wünschtest du dir: „Völlige Dunkelheit soll mich umhüllen, Finsternis soll meine Umgebung erfüllen!“ So ist das Dunkle doch nicht finster für mich. Die Nacht scheint so hell wie der Tag, und das Düstre so strahlend wie gleißendes Licht. Ich schuf dein Innerstes, dein Wesen deine Art, hab dich im Leib deiner Mutter von Hand gemacht. Ich habe dich so wunderbar und einzigartig geformt, wie alle meine Taten bist du großartig geworden. Erkennst du das? Schon deine verborgene Gestalt, kunstvoll gebildet im Mutterleib, wurde von mir gestaltet und von mir gehalten, du warst mir nie verborgen. Ich habe dich gesehen und erkannt als du noch unvollständig warst, hab alle Tage deines Lebens in mein Buch eingetragen, schon bevor sie überhaupt begonnen haben. Meine Gedanken für dich überwältigen dich, denn sie sind über weltlich, ihre Zahl unendlich. Zahlreicher als der Sand am Meer, wolltest du sie Zählen hätte dein Zählen kein Ende mehr. Und ich höre deine Schreie, und ich höre wie du rufst, verzweifelt nach Schutz und Gerechtigkeit suchst. Und ich sehe ihre Taten, und ich sehe das Blut, und sie werden eines Tages zur Gerechtigkeit gezogen. Und ich spüre deine Wut, und ich höre wie sie reden, verlogen wird mein Name mit Füßen getreten. Wie dich habe ich auch sie vom Beginn an gesehen, und eines Tages werden auch sie zum Gericht vor mir stehen. Und ich höre dein Gebet und folge ihm gern, durchforsche dein Herz und auch wenn es mal schmerzt, wenn ich falsche Gedanken und Gefühle ausmerz‘, so ist es doch zu deinem Besten. Aus der Gefahr von Untreue will ich dich retten und deine Füße wieder auf festen Untergrund setzen – dass sie dich weiter auf dem Weg vorantragen, den ich dir schon immer gewiesen habe.

Sarah Marie

PS. Das Video zum Poetry Slam findest du hier.

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von System

 Ein Kommentar

von eddyio 03.12.2018 16:38:30

:super: mega toll

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Die Kämpfe, die du kämpfst…

Die Kämpfe, die du kämpfst, geschehen niemals außerhalb von Gottes Plan.

Nach Max Lucado

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