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Ich will nicht erwachsen sein.

erstellt am 05.11.2018 07:00:15

Das Erwachsenenleben macht mir Angst. Ganz ehrlich? Wenn ich als Schülerin und später als Studentin gewusst hätte, was „Erwachsensein“ wirklich bedeutet, wäre ich vielleicht damals entspannter an alles rangegangen. Kaum habe ich eine Sache erledigt, steht die nächste an. Kaum ist in der Wohnung alles heile, funktioniert die Heizung nicht (die Freuden eines Altbaus). Kaum sind alle Rechnungen durch, flattert die nächste ins Haus.
Aber das ist alles eigentlich gar nicht so schlimm. Was mir wirklich Angst macht… ich weiß nicht, was als nächstes kommt. Und ich spüre diesen konstanten Druck, den die Gesellschaft und meine Eltern auf mich ausüben – vielleicht sogar ich selbst am meisten. Ich habe das Gefühl, wissen zu müssen, was ich als nächstes tue, wie meine nächsten Schritte aussehen werden, wo ich arbeiten werde, wie lange und ob ich bei dieser oder jener Arbeitsstelle bleibe… oder nicht doch noch einen Master mache? Das sind riesige Fragen. Wenn ich darüber nachdenke, dass ICH das alles entscheiden muss, will ich mich in mein Bett verkriechen, Netflix anmachen, mich ablenken und nie wieder einen Fuß über die Türschwelle setzen.
Aber Gott sei Dank kommt Gott in solchen Abwärtsspiralen meiner Gedanken Richtung Jenseits immer dazwischen gegrätscht:
„Gesegnet ist der Mann, der sich auf den Herrn verlässt und dessen Zuversicht der Herr ist. Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte.“ (Jeremia 17,7-8)
Obgleich die Hitze kommt, fürchtet der Baum sich nicht. Auch wenn es brenzlig wird, ein dürres Jahr kommt, die Zukunft ziemlich trüb aussieht. Gott hat mein Leben längst, LÄNGST, auf dem Plan. Charles H. Spurgeon (ich mag diesen Pastor so, er hat so viele schöne Sachen gesagt, googled es mal) sagte einmal: „If you can’t trace God’s hand, trust his heart.“ – Wenn du Gottes Hand nicht siehst, vertraue seinem Herzen. Das gütigste, liebevollste, geduldigste Herz schlägt für mich. Wie kann ich es eigentlich wagen, mir da Sorgen zu machen? Wie kannst DU es eigentlich wagen? 🙂
Eine sorglose und wunderbare Woche euch allen <3
Katharina

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von System

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