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Wie alle anderen Menschen in ihrem Land sehen die Teams unserer Partners TWR (Trans World Radio) in Syrien nach dem plötzlichen Regimewechsel einer ungewissen Zukunft entgegen.
„Wir stehen täglich in Kontakt mit unserem Team, und bisher sind sie in Sicherheit“, sagte der im Nahen Osten ansässige Leiter der arabischen Medienarbeit von TWR. „Bis jetzt sind sie ermutigt. Natürlich gibt es ein gewisses Maß an Angst, weil sie nicht wissen, was als nächstes kommt. Aber sie hoffen auf das Beste.“
Die syrische Hauptstadt Damaskus fiel am 8. Dezember und Präsident Bashar al-Assad floh innerhalb von zwei Wochen nach Moskau, nachdem die militante islamistische Gruppe Hayat Tahrir al-Sham einen Angriff im Nordwesten des Landes gestartet hatte. Das Land befand sich jedoch bereits seit 13 Jahren im Bürgerkrieg.
Ein Wort der Hoffnung für ein junges Volk im Umbruch
Nicht lange nach Beginn des Krieges startete TWR sein arabischsprachiges Programm „Hope for Syria“ (Hoffnung für Syrien). Es wird bis heute in Syrien produziert und im ganzen Land über Mittelwellenradio gehört. „Wir haben eine gute Botschaft für die Menschen, die in diesem Gebiet leben, die vertrieben wurden und unter schwierigen Umständen leben. Das Beste, was wir ihnen weitergeben können, ist ein Wort der Hoffnung. Eine Botschaft, die sie an unseren wunderbaren und fürsorglichen Gott erinnert“, sagt der Leiter der arabischen TWR Arbeit.
„Hope for Syria“ ist eines von mehr als zwei Dutzend arabischsprachigen Programmen von TWR, die in Syrien zu hören sind.
Das syrische Team hat ein eigenes Studio und produziert täglich neue Sendungen, die das Geschehen im Land widerspiegeln. Sie erreichen ihre syrischen Mitbürger und Mitbürgerinnen sowohl über die sozialen Medien als auch übers Radio.
Der ERF unterstützt die christliche Medienarbeit seines langjährigen Partners TWR insbesondere in Krisen- und Kriegsgebieten. Durch Ihre großzügigen Spenden – vor allem beim
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Bei der Produktion seiner Programme hat das Team besonders die jungen Menschen im Blick. Das Durchschnittsalter liegt in Syrien bei 24 Jahren. Deshalb hat das Team speziell für diese junge Zielgruppe das Programm „Youth in Mind“ entwickelt.
Trotz neuer Freiheit bleibt die Zukunft ungewiss
„Unter dem repressiven Assad-Regime hatten Christen bisher dennoch die Freiheit, ihren Glauben zu praktizieren“, sagt der TWR Leiter aus dem Nahen Osten.
Die neue Regierung hat sich verpflichtet, die Religionsfreiheit und die Rechte von Minderheiten zu wahren, aber die Jesus-Anhänger warten erst einmal ab.
Er führt weiter aus: „Auf der einen Seite sind die Menschen froh, dass das Regime, unter dem sie gelitten haben, beseitigt wurde. Auf der anderen Seite herrscht Unsicherheit, wie das neue Regime aussehen wird. Die Ungewissheit in Syrien spiegelt die Ära des Aufruhrs im gesamten Nahen Osten wider. Unsere Berufung ist es, den Menschen in solchen Zeiten Hoffnung zu geben“.
Ein Bericht von TWR aus dem Nahen Osten. Den englischen Originalartikel können Sie hier nachlesen.
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John Lundy / Claudia Schmidt
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Quelle: TWR bringt weiterhin Hoffnung nach Syrien