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Von den ersten Ideen bis zum fertigen Magazin

erstellt am 10.12.2024 00:00:00

Endlich halte ich sie in der Hand: die druckfrische „ERF Antenne“. Gespannt beginne ich zu blättern. Das Schwerpunktthema durchzieht die gesamte Ausgabe wie ein roter Faden.  

Foto von Ruth Schneider, Bildrechte: A. Lehmann / ERF
Ruth Schneider, Bild: A. Lehmann/ERF 

Besonders gern schaue ich mir die Bilder der Kolleginnen und Kollegen und deren Statements zum Thema an. Mein Blick wandert weiter auf die Seiten von ERF Plus. Erstaunlich, wie viele Radiosendungen in zwei Monaten angeboten werden! Einige Sendungen und Beiträge interessieren mich und ich markiere mir die Sendezeiten.  

Und wie oft der ERF zu Gottesdienstaufnahmen in ganz Deutschland unterwegs ist! Tausende von Kilometern gehen dabei ins Land. Wer weiß, vielleicht hat der ein oder andere ERF Freund auch schon mal den rot-weißen Übertragungswagen voller Fernsehequipment an sich vorbeifahren sehen.  

Meine Aufmerksamkeit fällt nun auf Fotos von Menschen, die in der Sendung ERF Mensch Gott davon erzählen, wie wunderbar und manchmal sogar übernatürlich Gott in ihre ausweglose Situation eingegriffen hat. Geschichten voller Zerbruch und Wiederherstellung. Hoffnungsgeschichten.   

Ich blättere weiter und lande schließlich beim Rätsel. Der ausgeschriebene Preis für die richtige Lösung wäre auch für mich ein Anreiz, mitzumachen, wenn ich nicht selbst in die Erstellung dieser Seite involviert wäre. Inspiriert von vielen neuen Gedanken schließe ich das Magazin. 

Ein buntes Puzzle aus Texten, Bildern und Grafiken 

Doch wie entsteht eigentlich die Antenne? Das soll mich die nächsten Wochen beschäftigen und so treffe ich mich mit Kolleginnen und Kollegen, die hautnah damit zu tun haben.  

Ich erfahre, dass es eine sogenannte „Laufliste“ gibt, in der jeder einzelne Arbeitsschritt bis ins Detail dokumentiert wird. Für mich ist diese Liste ein Buch mit sieben Siegeln. Für die beteiligten Kollegen ist es eine wichtige Excel-Liste, die voller Aufgaben und Abgabefristen steckt. Denn jede Aufgabe muss bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erledigt sein. Schon allein beim Anschauen wird mir schwindelig. Die Kollegin von der Programmplanung hingegen kennt diese Liste wie ihre eigene Westentasche und hält gekonnt die Fäden in der Hand.   

Pünktlich beginnt die Vorbereitung und Planung der nächsten Ausgabe. Schon Monate zuvor wurde dafür das Schwerpunktthema festgelegt. Daran orientiert sich nun alles: sowohl der Inhalt als auch die Gestaltung. Ein Seitenplan wird erstellt, der vorgibt, was auf welcher Seite erscheinen wird. Die Phase der Konzeptionierung hat begonnen.  

Gemeinsam mit dem Bundes-Verlag, der uns fachmännisch bei der Gestaltung unterstützt, werden erste Ideen und Gedanken ausgetauscht. Kreativität pur! Ist das grafische Konzept entworfen, beginnt die Grafikdesignerin mit ihrer Arbeit. Ich frage sie, ob ich mich neben sie setzen darf, um ihr über die Schulter zu schauen. Mit einem Lächeln im Gesicht gibt sie mir ihre Zustimmung.

Gekonnt stöbert sie im Bildarchiv, um dann genau das richtige Foto für das aktuelle Thema zu finden. Zielsicher fügt sie dies nun an entsprechender Stelle ein. Hier noch eine Veränderung der Position, dort eine Korrektur der Größe und schon ist das Werk perfekt. Gut gemacht, denke ich.

Nach und nach fügt sich ein buntes Puzzle aus Texten, Bildern und Grafiken zusammen zu einem großen Ganzen.

Zuvor sind bereits Sendungshinweise zum aktuellen Radio- und Fernsehprogramm entstanden. Zum Bestücken der weiteren Seiten wurden Autoren angefragt, Artikel und Berichte geschrieben, Veranstaltungshinweise und Anzeigen erstellt.   

Nach und nach fügt sich ein buntes Puzzle aus Texten, Bildern und Grafiken zusammen zu einem großen Ganzen. Nachdem alles überprüft und mit dem Bundes-Verlag abgesprochen wurde, beginnt der Countdown! Die fertigen Daten werden an die Druckerei übermittelt. Hoffentlich wurde kein Fehler übersehen! Für die allerletzte Kontrolle erhalten wir noch ein finales PDF zur endgültigen Freigabe. Beruhigend!

Die Arbeit hat sich gelohnt 

Jetzt ist die Zeit gekommen, an dem die Druckerei die neue Antenne druckt und direkt an die entsprechenden Adressen verschickt.  

10 bis 12 Tage später ist es dann soweit: Nicht nur die Abonnenten erhalten ihre druckfrische Antenne, sondern auch im ERF Medienhaus werden die bestellten Exemplare angeliefert. Die ersten Kollegen nehmen sich ein Magazin und blättern durch die Seiten. Zufriedene Gesichter über die gelungene Arbeit.  

Dabei kommt mir noch eine Frage in den Sinn: Was mag wohl ein solches Heft kosten? Wieder erkundige ich mich. Mein Kollege erklärt mir, dass sechs Magazine pro Jahr inklusive Porto ca. 20 Euro kosten. Ich bin beeindruckt, dass der ERF die Antenne gratis weitergibt. Denn jeder soll die Möglichkeit haben, sie zu lesen. Da soll es am Geld nicht scheitern. Umso schöner, wenn es doch jemand auf dem Herzen hat, sich finanziell daran zu beteiligen.  

So endet meine Recherche über die Entstehung der Antenne. Nun verstehe ich, wie viel Aufwand und Arbeit hinter dem Ganzen steckt. Ich bin dankbar, solche kompetenten und kreativen Kolleginnen und Kollegen zu haben. Und letztendlich ist es uns ein Herzensanliegen, dass Sie, unsere ERF Freunde, ein ansprechendes Magazin in den Händen halten, das Sie mit wichtigen Informationen und ermutigenden Beiträgen begleitet.

Ruth Schneider


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Quelle: Von den ersten Ideen bis zum fertigen Magazin

von youthweb

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