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Beitrag vom 27.04.2020

erstellt am 27.04.2020 07:02:25

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Ich vertrete ja den Standpunkt, dass Jesus richtig witzig ist: Wortwitze und Situationskomik miteingeschlossen. So wie in dem Ausschnitt aus Markus 1:
„Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Fischer, die auf dem See ihre Netze auswarfen, Simon und seinen Bruder Andreas. Jesus sagte zu ihnen: „Kommt, folgt mir nach! Ich will euch zu Menschenfischern machen.“
Was er sich wohl dabei dachte, die beiden Fischer Simon und Andreas damit anzusprechen? Haben sie sich dann so angeschaut wie die beiden Mond-Emojis? 🌚🌝 Herrlich!
Aber ob witzig oder nicht – in der Art, wie Jesus die beiden anspricht, liegt so viel Liebe drin. Jesus sieht diese beiden einfachen Männer am See bei ihrer alltäglichen Arbeit. Er hat noch nie ein Wort mit ihnen gewechselt, vielleicht begegnet er ihnen sogar zum ersten Mal. Aber er kennt sie bereits. Er weiß, was in ihnen steckt, sieht hinter dem Alltag und der scheinbar unwichtigen Aufgabe, mit der sie ihr Geld verdienen, ein riesiges Potential. Er weiß: Diesen Männern kann ich eine unfassbar wichtige Aufgabe anvertrauen, auf die der Vater sie ihr Leben lang vorbereitet hat und zu denen ich sie drei Jahre lang ausbilden werde. Sie werden Evangelisten sein.
Ist das nicht ermutigend? Jesus sieht unser Potential. Er weiß, was für ungeheure Kräfte in uns schlummern – bei jedem auf seine Weise. Manche von uns können vielleicht wie Simon und Andreas Menschen fischen. Manche andere ermutigen, manche anleiten, manche lehren, manche praktisch dienen und helfen. Ob in der Gemeinde oder auf der Arbeit/in der Schule/Uni. Ob im Alltag oder in besonderen Situationen. Wenn du dich fragst, ob Gott dich überhaupt nutzen kann mit dem, was du machst und lernst, dann siehst du bei Simon und Andreas: Auf jeden Fall! Nutze die Dinge, die du jetzt tust und mach sie gewissenhaft. Bete dafür, dass Gott dir die Aufgaben zeigt, die er für dich vorbereitet hat. Vertrau darauf, dass die kleinen Dinge von heute die verantwortungsvollen Aufgaben im Reich Gottes von morgen vorbereiten. Und vergiss nicht, das tolle Wetter diese Woche zu genießen und Gott dafür zu danken (mit Abstand natürlich ;) ).
Katharina

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Instagram.

von youthweb

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