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Beitrag vom 10.02.2020

erstellt am 10.02.2020 07:00:00

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Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern arbeite, damit er dem Bedürftigen abgeben kann.

Nach Epheser 4:28

Schau dir mal deine Hände an. Sie sind großartig, nicht wahr?
Wenn ich meine kleinen Kinder in der musikalischen Früherziehung dazu aufforde, die Hände genau zu beobachten und auszuprobieren, was sie damit so alles machen können, fällt ihnen ganz schön viel lustiges ein (oder auch nicht): sie klatschen, sie patschen, sie spielen mit den Fingern, sie fassen damit andere Kinder oder Gegenstände an, sie werfen die Hände in die Luft, sie bilden Figuren, machen damit Grimassen und – autsch – da ist es schon passiert. Eins der Kinder hat seine Kraft nicht richtig eingeschätzt und ein anderes Kind zu dolle berührt.

WUNDERBAR! Solche Situationen eigenen sich bestens dazu, mit den Kleinen über die Grenzen anderer ins Gespräch zu kommen und sie in der Einfühlsamkeit zu schulen. Es ist soooo süß in ihren Gesichtern zu beobachten wie ihnen bewusst wird, dass man mit der Hand zwei so unterschiedliche Dinge tun kann: Gutes und Schlechtes (dazu gibt es sogar ein Lied → haha, das ist die EMP Krankheit: zu allem fällt einem direkt ein passendes Kinderlied ein). Egal, wie gebildet und trainiert wir als Erwachsene sind – unseren Händen passiert oft noch das Gleiche. Sie können Gutes tun, leider aber auch Schlechtes. Paulus hat die Epheser genau darauf aufmerksam gemacht. Jemand, der seine Hände zum Stehlen eingesetzt hat, soll seinen Aktionsdrang einfach umlenken und damit etwas Gutes tun: arbeiten → Geld den Bedürftigen abgeben. Was tust du Gutes mit deinen Händen? Und was ist eher schlecht? Was ist mit deiner Stimme? Zu welchem guten Zweck setzt du sie ein und wodurch schadest du damit anderen? Wenn du dazu tendierst, immer nur zu nörgeln und zu meckern – fang an diese Energie umzulenken und verwandle deine negative Kritik in positive Ermutigung, die den anderen dazu bewegt etwas richtig(er) zu machen. Wenn du dazu tendierst über andere zu reden (was irgendwie in Lästerei ausartet) – nutze diesen Drang dazu, GUTES über die anderen zu sagen.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Instagram.

von youthweb

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